Nachhaltige Mobilitätsentwicklung ist eins der Ziele des Zukunftsnetzes Mobilität NRW. Dazu gehört, die Fußgängerfreundlichkeit einer Stadt zu prüfen. Jetzt fand eine Vor-Ort-Begehung in Gronau mit Ragnar Migenda, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Klimaschutz statt. Er wurde von zahlreichen Bürger:innen begleitet.

Wir dokumentieren eine Mitteilung der Stadtverwaltung.

Die Stadt Bergisch Gladbach hat erfolgreich die Vor-Ort-Begehungen im Rahmen des Fußverkehrschecks durchgeführt, bei denen Bürgerinnen und Bürger sowie Expertinnen und Experten wertvolle Einblicke in die Fußverkehrssituation der Stadt gewinnen konnten. Die Begehungen fanden am 5. und 6. September 2023 statt und stellten einen wichtigen Schritt zur Förderung des Fußverkehrs in Bergisch Gladbach dar.

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Die Begehungen wurden von zahlreichen engagierten Teilnehmenden begleitet, die ihr Interesse und ihre Sorge für die Fußgängerfreundlichkeit der Stadt zeigten. Gemeinsam mit Fachleuten des Planungsbüros VIA wurde der Stadtteil Gronau genauer unter die Lupe genommen, um mögliche Verbesserungen für zu Fuß Gehende zu erörtern.

Während der Begehungen brachten die Anwesenden wertvolle Vorschläge und Anregungen ein, um die Fußgängerfreundlichkeit in ihrem Stadtteil weiter zu steigern. Diese Ideen reichten von der Verbesserung von Zebrastreifen bis hin zur Schaffung neuer Gehwege. Die Teilnehmenden zeigten sich besonders erfreut darüber, dass das Planungsbüro VIA interessante und kreative Lösungsvorschläge präsentierte, die das Potential haben, das Fußverkehrserlebnis in Gronau erheblich zu verbessern.

Um die erarbeiteten Ideen und möglichen Maßnahmen der Öffentlichkeit vorzustellen und weiter zu diskutieren, lädt die Stadt Bergisch Gladbach alle Interessierten herzlich zu einem Maßnahmenworkshop am Donnerstag, den 7. Dezember 2023, um 18 Uhr im Hermann-Löns Forum ein.

Bei dieser Veranstaltung wird die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Planungsbüro und den Bürgerinnen und Bürgern die nächsten Schritte zur Umsetzung der Fußverkehrsmaßnahmen erörtern, bei denen die Beteiligten ihre Meinungen und Vorschläge einbringen können.

Ragnar Migenda, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Klimaschutz, äußerte sich positiv zu den Ergebnissen der Begehungen und betonte die Bedeutung des Fußverkehrschecks für die Stadt: “Die rege Beteiligung an den Begehungen und die Vielzahl an konstruktiven Vorschlägen zeigen, dass das Thema Fußverkehr in Bergisch Gladbach von großer Bedeutung ist. Wir sind fest entschlossen, die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger durch eine bessere Fußverkehrsinfrastruktur zu steigern, und freuen uns auf die Fortsetzung dieses Dialogs in unserem Maßnahmenworkshop.”

Hinweis der Redaktion: Das Bürgerportal und die Solidarconsult gGmbH hatten das Strategische Entwicklungskonzept Gronau mit einem eigenen ForumGronau begleitet, das bereits eine Vision der Bürger:innen für ihren Stadtteil erarbeitet hat und nun eigenständig weiterarbeitet. Dabei ist auch eine Schwerpunktseite für Gronau entstanden.

Hintergrund

Die „Fußverkehrs-Checks NRW“ sind ein Angebot des Zukunftsnetzes Mobilität NRW, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung und werden zu 100 Prozent durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Sie werden während des gesamten Projekts vom Planungsbüro VIA begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Zum Abschluss bekommt die Stadtverwaltung eine Auswertung und Handlungsempfehlung.

Weitere Informationen zum Fußverkehrs-Check in Bergisch Gladbach finden Interessierte auf der Website der Stadt.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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