Kreisdirektor Erik Werdel gibt sein Amt in Rhein-Berg auf. Foto: Joachim Rieger

Erik Werdel, der langjährige Kreisdirektor des Rheinisch-Bergischen Kreises, soll neuer Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln werden. Wenn die Vollversammlung der Kammer dem Votum des Vorstands folgt wird Erik Werdel schon ab Juni in Köln arbeiten – für seine eigentlich am 14. März geplante Wiederwahl als Kreisdirektor gibt es keine Basis mehr.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung des Rheinisch-Bergischen Kreises

Rheinisch-Bergischer Kreis. Wie die Handwerkskammer zu Köln am Morgen mitteilt, hat der Vorstand der Handwerkskammer der am 25. März tagenden Vollversammlung empfohlen, Kreisdirektor Dr. Erik Werdel zum Nachfolger von Garrelt Duin als Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln zu wählen. Sofern die Vollversammlung der Handwerkskammer zu Köln dem Votum des Vorstandes folgt, würde Erik Werdel voraussichtlich zum 1.6.2024 die neue Aufgabe antreten.

Dr. Erik Werdel freut sich und erklärt, dass er im Falle seiner Wahl diese auch annimmt.

Da in der Kreistagssitzung am kommenden Donnerstag, 14. März, seine Wiederwahl zum Kreisdirektor auf der Tagesordnung steht, informierte Werdel nunmehr Landrat Stephan Santelmann und die Kreistagsfraktionen vorzeitig über diese neue Entwicklung. Es wird am Donnerstag in der Kreistagssitzung daher keine Wiederwahl des Kreisdirektors geben.

„Ich habe gern und mit Freude viele Jahre für die Verwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises gearbeitet, freue mich aber jetzt auch sehr auf die neue berufliche Aufgabe, zumal ich mit meinem langjährigen Engagement in den Aufgabenfeldern Wirtschaft, Bildung und Arbeit viel Erfahrung in die neue Aufgabe einbringen kann. Ein besonderes Anliegen ist es mir, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung für ihre Loyalität und Unterstützung zu danken,“ so Erik Werdel.

Landrat Stephan Santelmann äußert Verständnis für diesen Schritt und dankt Dr. Erik Werdel für 16 Jahre hervorragende Arbeit für die Verwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Die Entscheidung über eine Nachfolgeregelung für den Kreisdirektor obliegt den Beratungen der politischen Gremien des Kreises.

Rheinisch-Bergischer Kreis

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  1. Herr Dr. Werdel hat das Krisenmanagement hervorragend geleitet und dem Landrat damit (wieder einmal) den Allerwertesten gerettet. Dennoch sollte er durch den Landrat wie durch CDU und Bündnis 90/DIE GRÜNEN geschasst werden. Dass er nun die Nase voll hat, ist absolut nachvollziehbar. Schade, dass der Kreis diesen fähigen Mann verliert! Ihm alles Gute für die Zukunft!