Metin Kalkan. Foto: Susanne Prothmann

Metin Kalkan verstärkt ab sofort als zweiter Chefarzt das Zentrum für Chirurgie am Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach auf dem Gesundheitscampus Quirlsberg. Damit reagiert die Klinik auf einen ständig steigenden Bedarf in den Bereichen Orthopädie und Neurochirurgie.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des EVK

Das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach (EVK) stärkt seine Wirbelsäulenchirurgie und etabliert eine neue Chefarztposition: Metin Kalkan wird ab sofort die Klinik für degenerative Wirbelsäulenchirurgie chefärztlich verantworten, während Dr. med. Marc K. Schuler weiterhin als Chefarzt für die Klinik für Orthopädie, Unfall- und traumatologische Wirbelsäulenchirurgie fungiert. Beide werden dabei von einem großen und erfahrenen Team an Oberärzten des Zentrums für Chirurgie unterstützt.

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In Anbetracht des stetigen Anstiegs der Patientennachfrage sowie der zunehmenden medizinischen Spezialisierung reagiert das EVK mit dieser neuen Struktur auf die Bedürfnisse seiner Patientinnen und Patienten, erklärt Geschäftsführer Sebastian Haeger: „Die Menschen in Bergisch Gladbach und der Region schätzen unsere hohe Qualität und vertrauen unserer Expertise. Die Umstrukturierungen im Krankenhaussektor in der Innenstadt haben zusätzlich dazu beigetragen, dass wir uns diesen Schritt zur Weiterentwicklung nicht nur wünschen, sondern für notwendig erachten.“

Zurück in Bergisch Gladbach

Besonderheit der neuen Klinik für degenerative Wirbelsäulenchirurgie ist neben dem orthopädischen Schwerpunkt die Spezialisierung auf Neurochirurgie. Metin Kalkan bringt dafür große Erfahrung als Operateur mit und ist bereits seit März 2021 als Facharzt für Neurochirurgie in der Praxis für Neurochirurgie auf dem Gesundheitscampus Quirlsberg tätig.

„Ich freue mich darauf, die sehr gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre in meiner neuen Funktion fortzuführen und die Wirbelsäulenchirurgie mit neuen Schwerpunkten auszubauen sowie neue Behandlungsformen zu etablieren“, sagt Kalkan. In der Praxis für Neurochirurgie wird er weiterhin Sprechstunden für Patientinnen und Patienten anbieten.

Metin Kalkan ist in Bergisch Gladbach geboren und aufgewachsen. Sein Medizinstudium absolvierte er an der Uni Köln und begann seine Medizinkarriere anschließend in Solingen und Wuppertal. Vor seinem Wechsel auf den Quirlsberg hat er als leitender Arzt für Neurochirurgie in einem Krankenhaus in der Städteregion Aachen gearbeitet.

Umfassende Versorgung aus einer Hand

Mit personellen und strukturellen Veränderungen treibt der Gesundheitscampus Quirlsberg mit dem EVK im Zentrum das Konzept der allumfassenden Gesundheitsversorgung aus einer Hand an einem Standort weiter voran. In den kommenden zwei Jahren investiert das Unternehmen rund 17 Millionen Euro in den Neubau eines modernen OP-Zentrums mit ambulantem und stationären OP-Sälen. Bereits heute sind mit einem modernen ambulanten Eingriffsraum sowie mehreren eigenen Praxen eng vernetzte ambulante und stationäre Versorgungskonzepte auf dem Quirlsberg etabliert.

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Zuletzt wollte das Evangelische Krankenhaus auf dem Gelände der Alten Feuerwache ein großes Reha-Zentrum bauen. Diese Pläne hat der neue Geschäftsführer einkassiert. Das neue Gebäude wird zwar errichtet, aber es soll nun doch eine Senioren-Einrichtung aufnehmen. Das käme dem Bedarf der Stadt entgegen – und könnte auch den Verkehr entlasten. Die Weyertal-Klinik in Köln hat das EVK inzwischen verkauft und investiert auf dem Quirlsberg.

Als erstes Klinikum im Bergischen Land und in Köln setzt das EVK mit ROSA einen Hochpräzisionsroboter für Operationen am Kniegelenk ein. Das Endoprothetik-Zentrum für künstliche Gelenke wurde jüngst für weitere drei Jahre von der EndoCert-Initiative der Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie zertifiziert. Die Notaufnahme des EVK ist außerdem als lokales Traumazentrum zertifiziert.

Und auch im Bereich der Nachsorge erweitert das EVK sein Angebot und hat das Personal unter anderem in der Physiotherapie aufgestockt. Geschäftsführer Sebastian Haeger fasst zusammen: „Wir investieren in die Gesundheitsversorgung in Bergisch Gladbach.“

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