Daniel Roth aus Paris hatte den Orgelsommer in der Kirche Hl. Dreikönige in Hebborn eröffnet.

Der Bergisch Gladbacher Orgelsommer lädt zu fünf Konzerten an interessanten Instrumenten der Stadt ein. Bergisch Gladbacher Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker haben das neue Konzertformat entwickelt und ein vielfältiges Programm für Orgel solo, Orgel vierhändig und Orgel-Plus zusammengestellt.

Nach dem Start des Orgelsommers am vergangenen Sonntag in Hebborn mit Daniel Roth spielt Elmar Lehnen das zweite Konzert der Reihe am 23.6. um 17 Uhr an der Scholz-Orgel von 2019 in St. Clemens, Paffrath. Der Organist an der großen Seifertorgel der Marienbasilika Kevelaer, widmet sich den ,,Marianischen Antiphonen“ mit Werken von J.S. Bach, Pierre Cochereau und eigenen Improvisationen.

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Am 30. Juni um 17 Uhr spielen Claudia Mandelartz und Gabriele Schmitz das dritte Konzert der Reihe an der Kuhn-Orgel von 1973/2004 in St. Joseph, Heidkamp – unter dem Motto ,,Frauenpower III“. Sie spielen solistisch und vierhändig ausschließlich Werke von Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, z. B. Mel Bonis und Clara Schumann

Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.

Der zweite Teil des ,,Bergisch Gladbacher Orgelsommers“ findet nach den Sommerferien statt:

  • So 1.9.24, 17 Uhr in St. Joseph, Moitzfeld, Orgelsommer (4) mit Hubertus Halbfas (Sax) und Thomas Kladeck
  • So 8.9.24, 17 Uhr St. Nikolaus, Bensberg, Orgelsommer (5) mit Winfried Bönig, Köln

Die „Königin der Instrumente“ herausstellen

In Bergisch Gladbach wurden in den letzten Jahren einige interessante neue Instrumente gebaut:

Im Rahmen des Bergisch Gladbacher Orgelsommers werden nun verschiedene Instrumente erklingen.

Der Bergisch Gladbacher Orgelsommer 2024 möchte besondere Instrumente der Stadt in den Blick nehmen. „Königin der Instrumente“ wird die Orgel genannt und fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten. Sie hat ein gewaltiges Klangspektrum von ganz leisen Tönen bis hin zu einer Klanggewalt, die manche nur als Lärm bezeichnen würden.

Dieses Instrument zu bauen, erfordert großes Können und handwerkliches Geschick. Es bedarf statischer Expertise und des fachlichen Könnens eines Metallbauers, eines Schreiners, eines Elektrikers und in der heutigen Zeit natürlich auch spezieller IT-Kenntnisse, da so gut wie keine Orgel mehr ohne „digitale Zusätze“ auskommt. Zuguterletzt gehört selbstverständlich auch ein gutes Gehör dazu, um dem Instrument abschließend den besonderen Klang zu verleihen.

Allein das äußere Bild der Orgel vermittelt den Eindruck eines Kunstwerks.
Seit 2017 gehören Orgelmusik und Orgelbau zum Immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO.

Das Jahr 2021 wurde vom Deutschen Musikrat zum „Jahr der Orgel“ ausgerufen. Leider sind damals nahezu alle geplanten Veranstaltungen Corona zum Opfer gefallen.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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