Ist die Zinsentwicklung unsicher, gerät oft das Bausparen stärker in den Blick. Bei der Kreissparkasse Köln gibt es nun neue Tarife für unterschiedliche Altersgruppen und Bedarfe. Und auch ein Bauzins unter einem Prozent (nominal) ist weiterhin möglich, wie Edyta Fuhrmann von der Kreissparkasse Köln erläutert.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat kürzlich den Leitzins von 4,5 Prozent auf 4,25 Prozent gesenkt, und weitere Zinssenkungen sind grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Gleichwohl hat das nicht zu einem Rückgang bei den Bauzinsen geführt. Im Gegenteil: Jüngst war sogar wieder ein leichter Anstieg des Zinsniveaus bei Baufinanzierungen zu verspüren.

Das mag auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen, hat aber einen plausiblen Hintergrund. Denn die Leitzinsen bestimmen eher die Konditionen, zu denen sich Banken kurzfristig untereinander Geld leihen. Rasche Auswirkungen hat eine Leitzinssenkung insofern auf die Zinssätze von kurzfristigen Sparformen wie dem Tagesgeld.

Die Zinsen für Immobilienkredite als langfristige Zinsen werden hingegen nicht unmittelbar beeinflusst. Ob die Zentralbank in der zweiten Jahreshälfte die Leitzinsen weiter senkt, lässt sich nicht mit Sicherheit vorhersagen.

In Zeiten ungewisser Zinsentwicklung rückt regelmäßig das Bausparen verstärkt in den Fokus, da es Verlässlichkeit und Planungssicherheit bietet. Wer sich niedrige Baugeldzinsen sichert, kann über die Jahre mehrere Tausend Euro sparen. Folgendes Rechenbeispiel hierzu:

Allein ein um einen Prozentpunkt höherer Zinssatz bei einer Baufinanzierung von 450.000 Euro würde die monatliche Belastung um 375 Euro erhöhen. Vor solch einer steigenden monatlichen Rate schützt eine frühzeitige Zinssicherung beispielsweise über einen Bausparvertrag. Dies kann eine sinnvolle Option darstellen für alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die bauen, kaufen oder modernisieren möchten und dafür eine Baufinanzierung oder später eine Anschlussfinanzierung benötigen.

Ein Bausparvertrag ist häufig der erste Schritt in die eigenen vier Wände. Mit ihm lässt sich zudem flexibel Eigenkapital aufbauen, das bei der Finanzierung einer Immobilie im Grunde unerlässlich ist. Da der Staat ein Interesse daran hat, dass die Bürginnen und Bürger Wohneigentum erwerben, werden die Einzahlungen mit Prämien und Zulagen gefördert.

So erhalten Bausparende unter bestimmten Voraussetzungen die Wohnungsbauprämie, die Arbeitnehmersparzulage oder die Riester-Förderung. Und mit dem Bausparvertrag lassen sich niedrige Darlehenszinsen für die Zukunft sichern.

Neue LBS-Bauspartarife

Darüber hinaus gibt es aktuell neue LBS-Bauspartarife für die verschiedensten Bedarfe. Um nur drei Beispiele vorzustellen:

Der neue Tarif „WohnTraum Finanzierer“ ist mit einem Sollzins ab 0,95% (effektiv 1,46%) ein echtes Minizins-Angebot und trotzt der aktuellen Zinslandschaft.

Ein echtes Novum stellen die Eco-Varianten dar: Bei wohnwirtschaftlichen Maßnahmen zum Schutze von Umwelt und Klima (energetische Maßnahmen) bieten diese Tarife einen Zinsvorteil.

Bei jungen Menschen bis 25 Jahren punktet der Tarif „TraumStart Young“ mit einem Bonus von 10 Prozent auf die Regelsparrate. In Verbindung mit staatlichen Prämien ist so schnell eine gute Basis für späteres Wohneigentum gelegt.

Die neuen Tarife bieten zudem mehr Flexibilität und Zeit in der Anspar- und Darlehensphase – sprich: der monatliche Beitrag bleibt überschaubar. Dadurch wird der Geldbeutel geschont, und mehr Immobilieneigentümer können eine optimale Zinssicherung für den Traum der eigenen vier Wände umsetzen.

So findet sich mit den neuen Tarifen für die unterschiedlichsten Bedarfe eine passende Lösung. Mit garantieren Zinssätzen adressiert ein Bausparkonto dabei all diejenigen, die langfristige Sicherheit für ihre finanzielle Planung wünschen.

Wenn Sie Fragen dazu haben, helfen Ihnen unsere Beraterinnen und Berater gerne weiter. Sprechen Sie uns einfach in einer unserer Filialen oder auf einem anderen gewünschten Weg an.

Ihre Edyta Fuhrmann


Zur Person: Edyta Fuhrmann ist seit 2016 bei der Kreissparkasse Köln beschäftigt und hat als duale Studentin zeitgleich eine Ausbildung zur Bankkauffrau als auch ein Studium zur B. Sc. in Finance erfolgreich abgeschlossen. Nach Stationen am Kölner Neumarkt sowie in Leichlingen ist sie seit 2021 als Baufinanzierungsberaterin in der Regional-Filiale Bergisch Gladbach tätig.

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  1. „Bedarfe“, „adressiert“ … offenbar lernt man heute schon an der FH, wie man beim BS-Bingo gewinnt.

    1. Na klar, das hat man -um sich mit Ihrer Äußerung akademisch nach unten abzugrenzen- an der Uni natürlich SCHON sehr viel früher verstanden? Etwas unfair, oder? Inhaltlich kann ich Ihrem Kommentar keinen Zusatznutzen für den interessierten Leser entnehmen.

      1. Der liegt allerdings auf der Hand, ob Sie ihn entnehmen können oder nicht: Wer mit Buzzwords um sich wirft, der vertraut nicht der Überzeugungskraft des Faktischen, sondern hält es für notwendig, den eigenen Kommunikationsakt mit ein wenig Lametta zu versehen. Das wiederum steht dem Informationstransfer mehr im Wege, als dass es ihm nutzt.