Der Obst- und Gartenbauverein Bensberg bei einer „Offenen Gartenpforte“. Foto: Dieter Roth

Die Obst – und Gartenbauvereine (OGV) in Bensberg und Refrath engagieren sich seit 100 Jahren für mehr Grün in der Stadt. Die Gartenfreunde beschäftigen sich mit Obstanbau, Gartenbau und Landschaftspflege. Aber auch der gärtnerische (und soziale) Austausch spielt in beiden Vereinen eine große Rolle. Sie geben immer wieder Impulse für ihre Stadtteile und sind Quelle der Inspiration für alle Freizeitgärtner. Unsere Autorin hat beide Vereine besucht.

Urban Gardening ist ein sehr aktueller Trend, doch die beiden Obst- und Gartenbauvereine in Bergisch Gladbach sind uralt: Schon 1923 gründete sich die Ortsgruppe Bensberg, aus der 1929 auch die Ortsgruppe Refrath entstand. Damals stand bei den beiden Vereinen der Nutzgarten, d.h. der Anbau des täglichen Eigenbedarfs an Obst und Gemüse, im Mittelpunkt.

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Im heutigen Freizeitgarten werde in der Regel Zier -und Nutzpflanzen kombiniert, aber die Selbstversorgung mit frischem und gesundem Obst und Gemüse ist heutzutage in der Bevölkerung wieder so beliebt wie früher, wenn auch aus anderen Motiven. 

Klemens, seit fast 70 Jahren in der Ortsgruppe Refrath aktiv, sieht das Gärtnern als ein menschliches Urbedürfnis an. Für diese Gartenliebhaber und Naturfreunde sind ein paar Quadratmeter Grün ihr ganzer Stolz. Freizeitgärtner hören das Gras wachsen, entdecken auf ihren Grünflächen immer etwas Neues und erleben den Garten als ein immerwährendes Naturschauspiel. 

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Das OGV-Refrath-Halbjahresheft 24/2 klärt auf, was das Besondere an der Hobby-Gartenarbeit ist: „Dieses Gärtnern bietet eine kreative, entspannende und produktive Möglichkeit, um in Kontakt mit der Natur zu bleiben und gleichzeitig eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln.“ Die Gartenarbeit stellt ein kreatives und soziales Hobby dar, dass sich nicht nur auf den eigenen Gärten, sondern auch auf Minigärten wie in Vorgärten, Balkone oder öffentlichen Grünflächen bezieht.

Pflanzentauschbörse in Moitzfeld

Die Bensberger Freizeitgärtner

Ihre Mission ist es, ihr Gartenwissen mit anderen zu teilen, naturnahe Gärten zu gestalten und somit gegen Klimawandel und den Verlust der Artenvielfalt „anzugärtnern“. Jedes Blatt, jede Blüte und jeder Baum sind für diese naturliebenden Enthusiasten wichtig.

Es liegt auf der Hand, dass sich die grünen Akteure vehement gegen Schottergärten aussprechen und sich aktiv für vielfältiges Grün im gesamten Stadtgebiet einsetzen.

Hildegard meint, „dass alle im Verein diesen unliebsamen Schottergärten mit ihren eigenen Gärten entgegenarbeiten“. In ihren naturnahen Gartenanlagen bevorzugen die OGV-ler regionale und insektenfreundliche Pflanzen. Die Bensberger Garten- und Naturfreunde gehen achtsam mit ihren grünen Kleinoden um und verhalten sich ihren Pflanzen gegenüber rücksichtsvoll.

Sorgsames Gärtnern bedeutet,Pflanzen in eine ihnen passende Umgebung zu setzen. Ein achtsamer Freizeitgärtner würde beispielsweise eine Pflanze, die einen sonnigen Standort mag, nie in eine schattige Ecke setzen oder einen Tiefwurzler in eine flache Schale pflanzen.

„Der Verein ist eine lebendige Interessensvertretung mit Fachvorträgen und Exkursionen. Alle Aktionen zielen darauf ab, die Gartenkultur und den Freizeitgartenbau zu fördern und damit auch die Natur und die Umwelt zu bewahren, denn wir sensibilisieren für einen bewussten Umgang mit der Natur“, erklärt der Vorsitzende Dieter Roth.

Hintergund: Mit der Serie „Mehr Grün für die Stadt …“

… will unsere Autorin Annette Voigt auf Musterbeispiele für grünes Engagement in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis aufmerksam machen. 

Angesichts der zunehmenden Negativauswirkungen des Klimawandels wie Hitze -und Trockenperioden, Starkregen und Hochwasser ist der Erhalt von Grünflächen und die Neuanpflanzung klimaresistenter und schattenspendender Pflanzen, Bäume und Gehölze notwendiger denn je. In Zeiten knapper werdenden Wasserressourcen gilt es auch hier umzudenken und einzusparen, z. B. indem Rasenflächen zu blühenden Blumenwiesen umgewandelt werden. Möglichst viel Grün gehört in die Stadt, denn das sind die grünen Lungen der Bergisch Gladbacher Bevölkerung, unsere Sauerstoffproduzenten.

Doch statt dessen ersetzen Schottergärten und durchgeflieste Flächen ehemals grüne Vorgärten. Sie wirken der Biodiversität entgegen und berauben den Insekten und Kleingetier ihren Lebensraum. Da es von der Stadt keine Verfügungen gibt, die diese grauen „Steinwüsten“ verbieten oder zumindest reglementieren, können diese Beispiele dazu beitragen, an die grüne Vernunft zu appellieren.

Dazu gehört auch das aktuelle Projekt „Jeder m² zählt“, in Kooperation der VHS Bergisch Gladbach, des Vereins NaturGarten e.V. und der Initiative „Blühendes GL“. Diese Gartenprojekte leisten mit ihrem Engagement wertvolle Beiträge für mehr Grün in der Stadt und somit für mehr Lebensqualität der Bergisch Gladbacher.

Kennen Sie weitere Projekte dieser Art? Melden Sie sich gerne bei der Autorin.

Bei den Exkursionen können beispielsweise bei einer „Beobachtungspirsch“ Vögel oder bei gemeinsamen Spaziergängen markante gartenspezifische Standorte erkundet werden wie beispielsweise den Lindlarer Steinbruch oder den GEOpfad Bergisch Gladbach.    

Oft wird bei den Informationsabenden die Frage erörtert, welche Pflanzen klimaresistent sind und große Hitze, Starkregen und Stürme aushalten, wie Bäume/Gehölze adäquat geschnitten werden oder wie ein Nutzgarten angelegt wird. „Indem wir die Bäume in unseren Gärten angemessen pflegen, sorgen wir für deren Erhalt und sichern somit das Grün in unserer Stadt“, meint Hildegard, die regelmäßig ihren eigenen Garten im Rahmen der „Bergischen Gartentour“ öffnet. 

Einige Gartenliebhaber erzählen, warum sie Mitglied im OGV Bensberg sind. Ihre Motive spiegeln die vielschichtige Vereinsziele wider.

Das Ehepaar Ohrt mit seinen Sonnenblumen

Eilert hat selbst einen Garten, den er mit Hilfe einiger Mitgärtner aus einem „wilden“ Grundstück in eine blühende Oase umwandelte. Noch heute, inzwischen selbst ein erfahrener Freizeitgärtner, versorgt sich Eilert stets mit aktuellen Informationen und findet in der OGV-Gruppe oft neuen Ansporn wie beim Sonnenblumenwettbewerb im Jahr 2021. Dieser Wettstreit unter Freizeitgärtnern wurde in Zeiten von Corona veranstaltet, um die sozialen Kontakte zu fördern. 

Frank berücksichtigt bei seinen Pflanzungen die Artenvielfalt und hier im Verein findet er viele Mitstreiter, die sich ebenso für diese Vielfalt unter Berücksichtigung der Insektenwelt einsetzen. Dieter möchte sein gärtnerisches Wissen erweitern .

Bei Bedarf sind alle im Verein bereit, mit Rat und Tat anderen Freizeitgärtnern zur Seite zu stehen. Bei langfristig angelegten Gartenprojekten leisten sie bestenfalls Starthilfe, da die Vereinsarbeit viel Zeit und personellen Einsatz beansprucht.

Dabei kommt ihnen ihr Netzwerk zu Gute, d.h. die Zusammenarbeit mit anderen Personengruppen, die sich ebenfalls für mehr Grün und Natur in der Stadt einsetzen, wie beispielsweise mit den Klimafreunden e. V., einem Imkerverband und mit Fachleuten. Diese Vernetzung sorgt flächendeckend für mehr Grün im Stadtgebiet und trägt mit dazu, dass sich die Bergisch Gladbacher mehr und mehr für die Gartenarbeit erwärmen.

Orte der Geselligkeit

Die Obst- und Gartenbauer beider Vereine unterstützen sich gegenseitig. Man hilft beispielsweise dem älteren Gartenbesitzer bei der Ernte oder der Nachbarin beim Verschönern ihres Vorgartens. Alle Informationsabende sind öffentlich. Im Austausch sucht man gemeinsam mit Experten nach Antworten oder Lösungsansätzen.

Weitere Infos:
Geschäftsstelle OGV Bensberg 
ogvbensberg@gmail.com 
www.ogv-Bensberg.de

Die 124 Vereinsmitglieder in Bensberg pflegen ebenfalls die Tradition und das Brauchtum, feiern gemeinsam Karneval und Weihnachten. So manche Freundschaft hat sich dabei bereits entwickelt. Die Tagesausflüge sind sehr beliebt und an das bunte Spektakel der Hundertjahrfeier 2023 erinnern sich alle sehr gerne. 

Monatlich findet der Gartenstammtisch statt und einmal jährlich eine Offene Gartenpforte. Es lädt jedes Mal ein anderes Mitglied zum geselligen Nachmittag in das eigene grüne Gartenparadies ein. Hier bewundert man die Gartenleistung des Gastgebers und lässt sich inspirieren.

Die diesjährige Gastgeberin Brigitte sieht ihren Garten als gutes Beispiel dafür an, wie ein Garten im Einklang mit der Natur entsteht. Es ist ihr Wunsch, verstärkt Kindern, Jugendlichen und Familien die Natur näherzubringen und Ihr Interesse für das Gärtnern zu wecken, vielleicht mit Hilfe eines Gartenbesuchs. 

Das Hochbeet in der Dorfmitte von Moitzfeld lockt ebenfalls Gartenfreunde an. Die komplette Bepflanzung des Hochbeets mit Kräutern, Salat und Gemüse übernahm vor vier Jahren der Verein und sorgt seitdem regelmäßig für die Neubepflanzung und die Pflege. Besonders beliebt in diesem Jahr ist bei den Moitzfeldern die Salaternte.

Der OGV Bensberg steht allen Gartenfreunden offen, ein eigener Garten ist keine Voraussetzung. Zur Freude am Gärtnern reichen auch eine Terrasse, ein Balkon und sogar ein einzelner Topf auf der Fensterbank. 

Die Refrather Naturgärtner

Ihr Leitgedanke ist es, naturnahe Gärten zu gestalten und zu pflegen. Ihr Aktions- und Beratungsprogramm können Mitglieder und Gartenfreunde das ganze Jahr nutzen. Hier bekommt man gezeigt, was man im Garten machen kann, der nicht nur aus Arbeit besteht, meint der Vorsitzende Klemens Delgoff. „Mit dem Garten leben und vom Garten leben“, das ist seine Devise und dies bereits seit 1958, denn seitdem ist er Mitglied.

Waltraud wurde vor Jahren Mitglied, da sie Ausflüge rund um das Thema Garten für Kinder so spannend fand. Ihre Enkel waren damals noch klein und der Verein bot für sie und die Kleinen attraktive Angebote.

Gärtnern mit und für die Kleinen 

Das Gärtnern mit Kindergarten- und Grundschulkindern hat bei den Refrather Freizeitgärtnern Tradition und dies zeichnet sie seit 30 Jahren aus. Jährlich werden je nach Bedarf in rund 7 bis 10 Kindergärten und Grundschulen jeweils zweimal im Jahr Kinder beim Gärtnern angeleitet.

Im Herbst werden Tulpenzwiebeln gepflanzt und im Frühjahr die Sommerblüher. So schrieb ein kleines Mädchen, das sogar dreimal an einer solchen Pflanzaktion teilnahm, Klemens einen Dankesbrief. Nun wisse sie endlich, was ein Kaltkeimer ist, nämlich Pflanzen, die die Kälte zum Keimen brauchen.

In kindgerechten 30 cm hohen Pflanzkästen setzen die kleinen Gärtner ihre vorher ausgewählte Zwiebel und nun haben sie die Aufgabe, ihr keimendes Pflänzchen bis zur Blüte zu versorgen.

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Mit Hilfe dieser Pflanzaktion, da sind sich Waltraud und Klemens einig, lernen die Kinder achtsam mit der Natur umzugehen und Freude am Gärtnern zu entwickeln. Diese kleinen Gärtner sind die nächste Generation, die dann in Zukunft für mehr Grün in der Stadt sorgt.

Die Refrather Ortsgruppe könnte noch mehr mit den Kindern gärtnern, meint Klemens. Doch dazu fehlt es an weiteren Helfern unter den rund 400 Vereinsmitgliedern. Er freut sich aber über die 40 Aktiven im Verein, die jedes Jahr zu einem „Dankeschön-Ausflug“ eingeladen werden.

Soziales Gärtnern für Andere

Auch öffentliche Grünflächen werden von den Refrather Hobbygärtnern begrünt und verschönert wie beispielsweise auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage in Refrath, auf der heute eine Wohnsiedlung steht. Das kahle Bachufer auf diesem Gelände schmücken dank des engagierten Einsatzes einiger Vereinsmitglieder tausende Narzissen, deren gelb strahlende Blüten alljährlich im April beim „Narzissenfest“ bestaunt und gefeiert werden. Die Bewohner aus der Siedlung nehmen gerne teil und so ergibt sich mancher Austausch.

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„Ihre Gartensorgen sind bei uns in guten Händen“ so heißt es auf der Webseite der OGV Refrath e. V.. Auf diese Art und Weise werden Erwachsene an die Pflanzenwelt herangeführt und viele ihrer Vorgärten mit Hilfe erfahrener Freizeitgärtner sowie mit deren Pflanzgut aus ihrer Pflanzentauschbörse verschönt.

Jeden Monat finden „botanische Spaziergänge“ ins nahe Umfeld von Bergisch Gladbach statt wie beispielsweise in das Naturschutzgebiet die Wahner Heide oder in den Bibelgarten in Leichlingen.

Wie tragen diese Spaziergänge für mehr Grün in der Stadt bei? Waltraud und Klemens wissen eine Antwort. „Pflanzen stehen am Wegesrand und die meisten davon sind uns unbekannt. Die Spaziergänger werden sensibilisiert, achtsam mit der Natur umzugehen und diese schätzen zu lernen. Diese Teilnehmenden legen garantiert keinen tristen Schottergarten an“.

Weitere Beiträge der serie „mehrgrün“

Eine kommunikative Oase mitten in Schildgen

Zusammen haben die Kirchengemeinde Herz Jesu und das Begegnungscafé Himmel un Ääd in Schildgen einen Gemeinschaftsgarten geschaffen – der als Ort der Begegnung und als blühender Fleck im eng bebauten Stadtteil auf eine ebenso große wie vielfältige Resonanz trifft. In unserer Serie „MehrGrün“ haben wir uns den Garten und die vielen Angebote angeschaut.

Waltraud begeistert sich, „dass sie dank dieser gezielten Spaziergänge die Landschaft ihres Wohnortes kennenlernt, ihre grüne Heimat, die man sonst vor lauter Reiselust vergisst.“    

Das Fachsimpeln lieben die Refrather OGV-ler, sowohl bei ihrem botanischen Stammtisch, der einmal pro Monat stattfindet, als auch auf Märkten und Festen, bei denen sie stets präsent sind wie beispielsweise beim Bensberger Museumsfest, Refrather Kirschblütenfest oder Veedelsfest. Bei der Landesgartenschau 2005 in Leverkusen betreuten sie einen Partnergarten der Stadt Bergisch Gladbach und für den Kölner Rheinpark spendeten sie seinerzeit Bäume. 

Dem Refrather Verein liegt der eigene Stadtteil sehr am Herzen, denn schließlich sei man einer lokaler Verein und müsse dort für mehr Grün sorgen. Es gibt in Refrath ein „Ortskatell“. Hier treffen sich ortansässige Vereine und Gruppen und mitten drin der OGV Refrath, der gut vernetzt ist. Da es in den eigenen Reihen auch Imker gibt, liegt es beispielsweise nahe mit dem Bienzuchtverein zu kooperieren. 

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Eine Parkbank für das St. Josefhaus – nicht nur für Senioren

„Man sollte öfter sich mal trauen, den Schmetterlingen zuzuschauen!“ Dieses kleine Schildchen ziert eine neue Parkbank im Garten des St. Josefhauses in Refrath. Der Obst- und Gartenbauverein Refrath hatte die Initiative ergriffen, um nette Begegnungen zu fördern. Jetzt hofft er auf mehr solcher Bänke im Ortsbild.

Beim Mehrgenerationenpark an der Straßenbahnhaltestelle der Linie 1, der kürzlich in Refrath eröffnet wurde, planten sie ein Blumen- und Gemüsebeet. Es scheiterte jedoch an der fehlenden Bereitstellung von Wassertanks durch die Stadt. Die Mitglieder des Vereins seien nicht mehr jung genug, um das notwendige Gießwasser von weit her zu holen.                                     

Macht aber nichts, es ergibt sich bestimmt wieder ein anderes Gartenprojekt, an dem sich die grünen Akteure beteiligen, denn jedes grüne Fleckchen Erde ist es wert begrünt zu werden.

„Ideen und Pläne sind wie Pflanzen. Eines Tages werden sie Früchte tragen“. Das wissen die Refrather OGV-ler aus jahrzehntelanger eigener Erfahrung.                                                             

In zwei Schaukästen, gegenüber dem Friedhof in Refrath und am Eichenkamp, sind stets aktuelle Informationen zum Vereinsleben zu finden oder bei Anfrage unter:  info@gartenbauverein-refrath.de

Gemeinsames

Die Angebote der beiden Ortsgruppen unterscheiden sich zwar in vielem, doch es gibt auch Gemeinsamkeiten wie beispielsweise die regelmäßigen Austauschtreffen und die Pflanzentauschbörsen.

Diese Tauschbörsen sind ein Ort der Begegnung unter Freizeitgärtnern und beliebter Treffpunkt für Blumen -und Pflanzenliebhaber. Jeweils im Frühjahr und im Herbst tauscht man hier Pflanzen und -Saatgut. Hier wird unter anderem speziell über nachhaltige, klimabewusste und bienenfreundliche Pflanzenhaltung informiert und konkrete Pflanzenanleitung auf Nachfrage vermittelt. 

Die nächste Pflanzentauschbörsen:

  • am 27.10., 14 bis 15 Uhr auf dem Dorfplatz in Moitzfeld
  • am 26.10., 11.00-13.00h auf dem Peter-Bürling-Platz.

Viele der Freizeitgärtner haben bereits ihre Obst- und Gemüsepflanzen vorgezogen, Ableger umgetopft und Stauden ausgedünnt. Meist ergibt sich dabei ein Pflanzenüberschuss, der weder im Garten, noch auf dem Balkon oder der heimischen Fensterbank Platz findet, dafür aber bei der Pflanzenbörse, bei der übrigens keine Pflanzen verkauft werden. 

Die Pflanzentauschbörse macht inzwischen auch anderswo Schule wie beispielsweise vor Kurzem die der Klimafreunde e. V. in Kooperation mit der Stadtbücherei am Forum.

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