Der Stadtrat hatte vor zwei Jahren ein kulturpolitisches Leitbild für Bergisch Gladbach verabschiedet, das nun nach und nach mit Leben gefüllt werden soll. In einem ersten Schritt lädt die Stadt alle Interessierten zu einer Bürgerwerkstatt ein.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

Kultur ist das gesellschaftliche Herzstück einer Stadt und soll in ihrer Vielfalt möglichst alle Bürgerinnen und Bürger ansprechen. Leitlinien, in welche Richtung sich das Kulturangebot entwickeln soll, sind deshalb von großer Bedeutung. Deshalb möchte die Stadt Bergisch Gladbach ihre kulturpolitischen Leitlinien mit Leben füllen und dabei Akteure aus der Zivilgesellschaft, der Verwaltung, der Politik und der Wirtschaft mitnehmen.

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Zur Bürgerwerkstatt am Freitag, den 8. November, eingeladen ist jede und jeder an Kultur interessierte Bürgerin und Bürger.

Die vielfältige freie Kulturszene in GL soll vernetzt und gestärkt werden. Im Uhrzeigersinn: Basement 16, Sinfonieorchester Bergisch Gladbach, Puppenpavillon, Sinngewimmel, Grube Weiß, Theas Theater, Kunstkabinett Partout. Fotos: T. Merkenich. P. Bösel

Das von der Politik beschlossene kulturpolitische Leitbild strebt eine Förderung der freien Szene an sowie die Schaffung von Netzwerken. Ebenso sollen die Profile der Kultureinrichtungen geschärft werden, kulturelles Erbe bewahrt und weiterentwickelt werden, kulturelle Bildung im Sinne der Vermittlungsarbeit gestärkt werden, die kulturelle Vielfalt der Stadt angestrebt und die Vermarktung dieser intensiviert werden.

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Die Förderung der freien Szene und eine bessere Vernetzung der Akteur:innen schreibt sich die Stadt auf die Fahnen. Darüber hinaus berichtete die Musikschule im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport, dass sie ein eigenes Studio einrichtet und über den Standort Bensberg nachdenkt.

Wie dies klappen kann, wird in dem Workshop gemeinsam mit Stakeholdern der Kultureinrichtungen und an Kultur interessierten Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet.

„Die städtische Kulturinfrastruktur versteht sich dabei als Drehkreuz, über das eine lebendige freie Kulturszene mit ihren kulturellen Angeboten in die gesamte Stadtgesellschaft hineinreicht. Unter dem Dach von Kulturverbänden können sich Kulturschaffende aller Genres versammeln,“ sagt Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach.

„Durch den kontinuierlichen Ausbau der Kooperationen und die gemeinsame Nutzung von städtischen Ressourcen entstehen neue Freiräume für zeitgemäße Kunst- und Kulturformate. Wir hoffen, dass sich viele Interessierte finden, die an der Ausrichtung der Kulturarbeit unserer Stadt mitwirken möchten und am Workshop teilnehmen“, so Migenda.

Die Auftaktveranstaltung findet statt am Freitag, den 8. November um 17 Uhr im Bergischen Löwen. Einlass ab 16.30 Uhr. Anmeldung per Mail unter geschaeftsstelle.fb4@stadt-gl.de.

Wie die Ziele bestmöglich erreicht werden können, soll bei der Partizipation gemeinsam erarbeitet werden. Kulturschaffende, Politik, Wirtschaft, Verwaltung und kulturinteressierte Bürgerinnen und Bürger werden in dem Workshop gemeinsam die Grundlage dafür erarbeiten.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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