Maik Außendorf in seinem Wahlkampfbüro. Foto: Thomas Merkenich

Maik Außendorf, Bundestagsabgeordneter aus dem Reinisch-Bergischen Kreis, wurde auf der Landesdelegiertenkonferenz der Grünen NRW auf Platz 20 der Landesliste für die Bundestagswahl gewählt. Um über die Liste in den Bundestag einzuziehen, müssen die Grünen in NRW wenigstens 14 Prozent erreichen.

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Mit 95 Prozent der Stimmen ist Maik Außendorf, grüner Bundestagsabgeordneter aus dem Reinisch-Bergischen Kreis, auf der Landesdelegiertenkonferenz der Grünen NRW am vergangenen Wochenende auf Platz 20 der Landesliste für die Bundestagswahl 2025 gewählt worden. Um in den Bundestag über die Liste einzuziehen, reicht Außendorf ein grünes Ergebnis von knapp 14 Prozent in NRW.

„Ich bin überzeugt, dass wir sowohl landesweit als auch im Rheinisch-Bergischen Kreis ein gutes Ergebnis erzielen können“, sagt Außendorf, der auch der grüne Direktkandidat für den Rheinisch-Bergischen Kreis ist.

„Mit einem starken Spitzenteam auf Bundesebene, das mit klaren Zielen und glaubwürdiger Politik überzeugt, und einem engagierten Team hier vor Ort aus erfahrenen Mitgliedern und vielen motivierten Neumitgliedern, die frischen Wind und neue Ideen einbringen. Gemeinsam setzen wir auf einen Wahlkampf, der die Menschen vor Ort erreicht und begeistert.“

In seiner Bewerbungsrede betonte Außendorf die Notwendigkeit einer klimaneutralen und nachhaltigen Wirtschaft, um sowohl die natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren als auch materiellen Wohlstand zu sichern. Er unterstrich die Bedeutung der Diversifizierung von Lieferketten mit einem Fokus auf europäische Souveränität, insbesondere im Bereich der Digitalisierung.

„Wertschöpfungsketten für Schlüsseltechnologien wie Stahl, Energieversorgung und Halbleiter müssen strategisch in Europa gehalten bzw. wieder angesiedelt werden”, so Außendorf.

Digitalisierung als Problemlöser

Als digitalpolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion und Mitglied im Digital- und im Wirtschaftsausschuss bringt Außendorf seine langjährige Erfahrung als IT-Unternehmer ein. Er setzt sich für eine Digitalisierung ein, die Menschen und Umwelt zugutekommt, den Alltag vereinfacht und durch digitale Innovationen CO₂-Emissionen senkt.

Dabei legt er besonderen Wert auf die Effizienz und Ressourcenschonung digitaler Technologien sowie den Einsatz von Open-Source-Programmen.

Die Grünen beeinflussen die CDU

Dass grüne Regierungsbeteiligung einen Unterschied macht, wird z.B. im Land Berlin klar. Nach dem Regierungswechsel Anfang des Jahres hat die Union dort alle Radwege-Projekte gestoppt, Mittel für den Klimaschutz gekürzt und Initiativen gestartet, um einen großen Park einzuzäunen.

Auch in Bergisch Gladbach zeigt CDU, wofür sie steht: kostenloses Parken soll mit Geldern aus dem Klimaschutzkonzept ausgeweitet werden, Stellen für die Umsetzung des Hitzeaktionsplans – um Menschen in der Stadt vor zunehmenden Hitzewellen zu schützen – will die Union aus dem Stellenplan streichen.

Im Bund zeigt Friedrich Merz ebenfalls, welche Richtung die Union einschlägt: Seine Ankündigung, die Förderung von Wärmepumpen abzuschaffen, trifft vor allem Geringverdienende und untergräbt wichtige Klimaschutzmaßnahmen.

„Diese Entscheidungen stehen in klarem Kontrast zu unseren grünen Zielen: wir setzen auf Zukunftsinvestitionen, um eine klimaneutrale, gerechte und lebenswerte Gesellschaft zu gestalten“, so Außendorf.

Mit seiner erneuten Kandidatur für den Bundestag möchte Außendorf seine Arbeit im Bundestag fortsetzen und sich weiterhin für eine klimaneutrale, nachhaltige und sichere Infrastruktur sowie Wirtschaft einsetzen. Sein Ziel ist ein Leben in einer gesunden Umwelt, in einem funktionierenden Land – demokratisch, sozial und sicher.

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