Acht Wochen lang war die Ausstellung über die Geburtskirche in Bethlehem in der Herz-Jesu-Kirche in Schildgen zu sehen, begleitet von vielfältigen Veranstaltungen mit Musik, Vorträgen, Kinderaktionen und Film. Jetzt ziehen die Veranstalter Bilanz: Sie danken den Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung und praktizierten Gemeinsinn in schwierigen Zeiten. 

Von Jörg Bärschneider, Beit Jala e.V.

Wir haben Kassensturz gemacht und sind sprachlos: Unser Weihnachtsprojekt zur Geburtskirche „Von Bergisch Gladbach über Beit Jala nach Bethlehem“ in Herz-Jesu hat sage und schreibe 22.123,57 Euro eingebracht. Höchste Zeit, allen Unterstützern  einen riesengroßen Dank auszusprechen!

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Hinter der spröden Zahl steht eine Bürgerinitiative des Gemeinsinns: mit einem überwältigenden Zuspruch zur Ausstellung und den zahlreichen Begleitveranstaltungen, mit großzügiger Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinsmitgliedern, von Bürgermeister Frank Stein und der Stadt, von Bethe-Stiftung, Geschäftsleuten aus Schildgen und weiteren Sponsoren. Hinzu kommen die vielen Engagierten, die vor und hinter den Kulissen dafür sorgten, dass der Laden lief.

Viele Schultern

Nicht zu vergessen das Projektteam mit Pfarrer Wilhelm Darscheid für die Pfarreiengemeinschaft West, Achim Rieks von „Himmel un Ääd“, dem Katholischem Bildungswerk mit Elmar Funken und dem Städtepartnerschaftsverein. Echt beflügelnd, wie alle Beteiligten die gemeinsamen Aufgaben immer kooperativ angepackt, Probleme gelöst und nicht umschrieben haben.

Das sehr umfangreiche Rahmenprogramm bot viel Abwechslung – und gelang nur dank der vielen Engagierte. Fotos: Beit Jala e.V.

Solidarität mit Beit Jala

Alles das verdient, beim Namen genannt zu werden in Zeiten, da die Gesellschaft in Gruppen und Grüppchen auseinanderstrebt, Diskussionen im Streit enden, Zuhören, Dialog und Kompromiss nicht mehr selbstverständlich sind.

Das betrifft die Themen vor unserer Haustür genauso wie die Wahrnehmung der gravierenden Notlage in unserer Partnerstadt. Die Unterstützung für dieses Projekt hat ein starkes Signal der Solidarität gesetzt, das auch von den aktuell schrecklich bedrängten Menschen in Beit Jala dankbar anerkannt wird.

Weitweites Symbol

Vatikanstadt, Wien, Genf, Paris, Washington, Schildgen – und jetzt Santiago. Die Ausstellung wird in der chilenischen Hauptstadt vergleichbar große Resonanz haben wie hier an der Strunde. Schließlich steht die 1700 Jahre alte Geburtskirche überall auf der Welt für Selbstbehauptung und Hoffnung in umkämpftem Terrain.

Überschuss geht in die Partnerstadt 

Unsere Reise ist noch nicht zu Ende. Die entscheidende Arbeit wurde ehrenamtlich gestemmt. Darüber hinaus wartet ein beachtlicher Stapel Rechnungen auf Erledigung: für Ausstellungsausleihe, Referenten- und Künstlerhonorare, Plakate und Broschüren, Portoauslagen Besucherbewirtung und, und, und.

Dennoch erwarten wir einen Überschuss, den wir an ein Projekt für Bedürftige in Beit Jala spenden wollen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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