Bürgermeister Frank Stein geht mit gutem Beispiel voran. Foto: Stadt GL

Bergisch Gladbach tritt ab Ende Mai wieder in die Pedale und setzt ein Zeichen für nachhaltige Mobilität. Im Rahmen der deutschlandweiten Aktion Stadtradeln sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, gemeinsam Kilometer zu sammeln, das Klima zu schützen und die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu entdecken. Ab sofort können sich Teams und Einzelpersonen anmelden.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Stadt Bergisch Gladbach

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Bergisch Gladbach tritt erneut in die Pedale! Von Montag, den 26. Mai bis Sonntag, den 15. Juni 2025 nimmt die Stadt wieder an der deutschlandweiten Aktion Stadtradeln teil. Alle Bürgerinnen und Bürger, Schulklassen, Vereine, Unternehmen und Ratsmitglieder sind herzlich eingeladen, mitzumachen und gemeinsam ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz zu setzen.

Die Anmeldung ist ab sofort unter www.stadtradeln.de/bergisch-gladbach möglich.

„Radfahren ist nicht nur gesund, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Das Stadtradeln zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel Potenzial im Alltag auf zwei Rädern steckt“, so Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach. „Ich freue mich auf viele engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zeigen, wie Bergisch Gladbach in Bewegung ist!“

Ziel der Aktion ist es, in einem Zeitraum von 21 Tagen möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen – beruflich wie privat. Alle gefahrenen Strecken können digital erfasst und online dem eigenen Team oder der Kommune gutgeschrieben werden. Neben dem gemeinsamen Einsatz für die Umwelt winken auch in diesem Jahr wieder tolle Preise für die aktivsten Teams und Einzelfahrer. Jetzt anmelden, Team gründen oder einem bestehenden Team beitreten und losradeln!

Auch 2025 stehen wieder zahlreiche Aktionen rund ums Radfahren im Rheinisch-Bergischen Kreis auf dem Programm – von geführten Touren über Fahrradchecks bis hin zu Informationsveranstaltungen zur nachhaltigen Mobilität. Nähere Informationen dazu werden in Kürze auf der Website der Stadt bekannt gegeben.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. apropos “Nervenkitzel”
    Den Radweg “Odenthaler Straße” in Richtung Voiswinkel fahrend bin ich kürzlich, GLEICHZEITIG mit einem Lang-Bus, in die “Rommerscheider Straße” abgebogen und habe geglaubt, jetzt hätte mein letztes Stündlein geschlagen.
    Ich finde, an solchen Stellen (Wechsel von Hochbordradweg auf die Straße IN der Kurve) sollte wenigstens soweit ein Radfahr-Schutzstreifen eingezeichnet werden, bis man sich hinter der Kurve wieder auf gerader Strecke befindet.

    1. Wieso “GLEICHZEITIG “?
      So ein Fahrrad verfügt doch über Bremsen und man selber über Hirn und Augen im Kopf.
      Mit etwas Umsicht und vorrauschauendem Radfahren würde es vermutlich klappen, den Bus ziehen zu lassen und danach erst abzubiegen.
      Das entlastet auch die Notaufaufnahmen.
      Evtl. mal ein Fahrsicherheitstraining für Radfahrer mitmachen.

      1. Nun ja, über Augen am Hinterkopf verfüge ich leider nicht. Und über hellseherische Fähigkeiten auch nicht, sonst hätte ich ja gewusst, dass der Bus genau in dem Moment, als ich vom Hochbordradweg Odenthaler Str. runterfuhr und in die Rommerscheider Straße einbog, ebenfalls in die Rommerscheider Straße abbiegen würde.

      2. Tja, dann würde ich mal zum Test gehen.
        Selbst mit meinen Ü70 verfüge ich noch über einen ausgezeichneten Schulterblick.
        Gleichzeitig habe jch aber auch am Rad einen Rückspiegel.
        Hilft super !

      3. Altkluge Kommentare sind genau das, was uns bei der notwendigen Verkehrswände weiter bringt.

      4. Wenn da irgendwo Verkehrswände stehen, kommt man gar nicht weiter. Aber ein Hinweis auf die fundamentalen Verhaltensempfehlungen im Straßenverkehr hilft doch ganz eindeutig.

    2. Hallo Ulla, was macht den Unterschied, ob Sie im Kurvenbereich oder auf dem geraden Stück vom Hochbordradweg auf die Straße wechseln. Auch dann müssen Sie den nachfolgenden Verkehr beachten – aus rechtlichen Gründen aber insbesondere um sich zu schützen.

    3. @Anno Nüm
      Nervenkitzel insofern, als dass ich zunächst fürchtete, dass der Busfahrer beim um die Ecke in die Rommerscheider Straße einfahren UND gleichzeitig mich überholen evtl. nicht genug Abstand zu mir halten und die Situation brenzlich werden könnte.
      Hat er aber letztendlich wunderbar hinbekommen mit seinem Lang-Bus!

  2. Stadtradeln in Bergisch Gladbach – das ist wie Mountainbiken, nur ohne Berge, dafür mit Schlaglöchern, abrupt endenden Radwegen und dem Nervenkitzel, ob man diesmal heil ankommt. Nachhaltig ist es trotzdem – vor allem die Bandscheibenschäden.

  3. “Stadt”radeln in Bergisch Gladbach und ” Gesund”
    Ich würde es als Mutig bezeichnen.

    Wir radeln auch einige 1000 km im Jahr.
    Da wir die Räder aber in Gebiete wo wir einigermaßen gefahrlos unseren Radelspaß haben können, gezwungenermaßen mit dem PKW transportieren, betrachte ich das jetzt nicht als besonderen Einsatz für die Umwelt.
    Eher im Gegenteil

    Anmelden könnten wir uns aber trotzdem.

  4. Gemeint ist das Stück Paffrather Str. ab dem Kreisverkehr die Abbiegespur Richtung Busbahnhof

  5. Das radeln, wird einem aber ganz schön vermiest. Der Bürgermeister sollte nur einmal als Rechtsabbieger die Stationsstr. runter radeln. Dieser Unebene Flickenteppich ist eine Zumutung!

    1. Liebe Frau Zimmermann.
      Bevor wir jetzt anfangen jene Straßen aufzulisten, die für Radfahrende eine Zumutung sind, sollten wir besser auflisten wo Radfahrende in GL sich sicher bewegen können. Dann wären wir viel schneller fertig.

  6. Gilt das Stadtradeln eigentlich auch für meine Kinder, die dann ohne sichere Radwege zur Schule fahren? Also nur für den Fall das sie das überleben.
    Und was ist mit den verbleibenden 49 Wochen, darf ich sie dann wieder mangels sicherem Schulweg mit dem Auto fahren?

    1. Sie scheinen die Aktion wirklich gründlichst missverstanden zu haben.

      Bei der Gelegenheit: Da Sie Ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen (wovon Schulen, Polizei und Verkehrswacht immer wieder aus guten Gründen abraten), ist wohl anzunehmen, dass sie noch im Grundschulalter sind (älteren Kindern ist das entweder peinlich oder sie haben eine Bewegungsphobie). Bis zum Alter von 10 Jahren dürfen sie also den Gehweg benutzen. Danach sollten sie in der Lage sein, sich auch abseits von Gehwegen im Verkehr zu bewegen. Ansonsten helfen die öffentlichen Verkehrsmittel und/oder ein gutes Paar Schuhe.

    2. Sie fahren 49 Wochen ihr Kind, wie so viele andere, zur Schule und gefährden damit viele andere Kinder auf ihrem Weg zur Schule. Vielleicht reihen Sie sich auch noch in den Autocorso ein, der jeden Morgen vor den Schulen fährt.