Drei sogenannte Stadtmöbel mit integrierten Pflanzflächen hat die Immobilien- und Standortgemeinschaft Hauptstraße angeschafft. Sie sollen zum Verweilen in der Fußgängerzone animieren – und ein Zeichen für mehr Aufenthaltsqualität in einer lebenswerten Stadtmitte setzen.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach.

Die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Hauptstraße in Bergisch Gladbachs Stadtmitte setzt ein sichtbares Zeichen für eine attraktivere Innenstadt: Ab sofort bereichern drei sogenannte City Decks das Stadtbild der Fußgängerzone. Die neuartigen Stadtmöbel laden zum Verweilen ein und tragen durch ihre Bepflanzung zur Begrünung des öffentlichen Raumes bei.

Die robust gestalteten Holzelemente bieten nicht nur Sitzmöglichkeiten für Passantinnen und Passanten, sondern schaffen durch integrierte Pflanzflächen kleine grüne Oasen mitten in der Innenstadt. Ziel der Maßnahme ist es, die Aufenthaltsqualität spürbar zu erhöhen und das Einkaufserlebnis sowie die Verweildauer im Zentrum von Bergisch Gladbach positiv zu beeinflussen.

„Mit den City Decks schaffen wir Orte der Begegnung und des Innehaltens – mitten im städtischen Trubel“, erklärt Dr. Josef Cramer Vorsitzender der ISG. „Sie sind ein weiterer Schritt in unseren Bemühungen, die Innenstadt lebenswerter und attraktiver zu gestalten.“ Auch die Stadtverwaltung begrüßt die Maßnahme und die Initiative der privaten Eigentümer als wertvollen Beitrag.

Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets

Die ISG Hauptstraße engagiert sich seit Jahren für die nachhaltige Entwicklung und Attraktivierung der Innenstadt. Die erste gesetzliche ISG Hauptstraße (ISG) war 2012 eine der ersten gesetzlichen ISGs in NRW überhaupt.

Die dritte Auflage hatte der ISG e. V. in 2024 beantragt und wurde im Sommer 2024 vom Stadtrat als Satzung mit einem Maßnahmepaket und einem öffentlich-rechtlichen Vertrag beschlossen. Die Aufstellung der neuen Stadtmöbel ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets aus der gesetzlichen ISG zur Belebung der Fußgängerzone.

Hintergrund: Eine Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) ist als eine gesetzlich geregelte, strategische Partnerschaft zwischen Grund- und Immobilienbesitzern, dort aktiven Unternehmen und der Kommune ein geeignetes Instrument, um die gemeinsamen Interessen zu vertreten und voranzubringen.

Bergisch Gladbach war 2012 eine der 20 ersten Modellstädte in Nordrhein-Westfalen, die eine solche ISG etablierten. Die ISG Hauptstraße vertritt so auf gesetzlicher Grundlage die Interessen der Eigentümer, Geschäftsleute und der Stadt im Geschäftskern der Stadtmitte von Bergisch Gladbach. Das ist zum Beispiel die Attraktivitätssteigerung der Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone und eine allgemeine Aufwertung des Standorts als Wirtschaftsraum.

Außerdem soll mit Marketingmaßnahmen der Bekanntheitsgrad der dort aktiven Geschäfte und Dienstleister gesteigert werden. Weiter soll die ISG aktiv werden, wenn politische Entscheidungen die Immobilien in der Stadtmitte oder Handel und Gewerbe betreffen.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Sehr schön, ein bisschen mehr Grün tut gut und Sitzgelegenheiten sind prima! Ich hoffe, dass sie lange schön bleiben und nicht zerkratzt, zerstört, bekritzelt oder vollgesprayt werden.

  2. Bekommt die Schloßstraße auch welche? Dort sieht es bisher arg “grau in grau” aus.

    (Dass eine Holzbank als große Innovation und “neuartiges Stadtmöbel” gefeiert wird, lese ich mit einem gewissen Schmunzeln.)

    1. Nein, das kommt da nicht.
      Da werden sogar Bänke mit Blickrichtung Schaufenster/Wand aufgestellt anstatt mit Blick auf das Wasserspiel.

  3. Das sieht schon mal gut aus. Mehr Sitzgelegenheiten, um ohne Verzehrzwang schön unter Menschen zu sitzen, ist gerade für ältere Personen ein Bedürfnis. Ich wünsche mir, dass auch die Bepflanzung nachhaltig im Sinne von insektenfreundlich ist. Nur schön anzusehen mit den immer gleichen holländischen Einheitsblumen wie in den letzten Jahren, ist ziemlich langweilig…

  4. Wunderbar! Bis Alkmaar ist noch ein weiter Weg – aber vielleicht ist Andernach – Essbare Stadt erreichbar! Dort pflegen Geschäftsleute die Hochbeete vor ihren Geschäften und Bürgerinnen und Bürger nutzen die Kräuter und essbaren Pflanzen! Vielen DANK allen, die an dieser Aktion mitgewirkt haben. Wäre so etwas auch in Bensberg und Refrath denkbar? Wenn jemand privat etwas für mehr Grün, für mehr Biodiversität in der Stadt tun möchte, Blühendes-GL.de unterstützt Sie dabei!

  5. Das ist eine sehr gute Idee mit den City Decks. Ich freu mich schon riesig da zu verweilen.
    Danke an die Macher und Macherinnen.

  6. Das Design der Bank ist gut, aber zu einem perfekten ästhetischen Erscheinungsbild gehört auch eine genau austarierte Positionierung der Bank. Da ist noch Nachholbedarf. So sieht es „geknubbelt“ aus.

    Ich frage mich auch, ob da ev. „Kölscher Klüngel“ (zum Nachteil des Restaurants, das genau dort normalerweise in den beiden Sommermonaten weitere Tische hat) hintersteckt.

    Ein paar Meter weiter links würde die Bank ohnehin besser aussehen.

    1. Hallo Frau Berntges, wollen Sie hier irgendwem irgendwas unterstellen? Wenn ja, bitte werden Sie konkreter.

    2. Mal wieder jemand, der Probleme sieht wo keine sind. Dann setze ich mich mit meinem Döner auf die “City Desks” (Am Namen könnte man noch arbeiten).

    3. Das Restaurant hat ja nun keinen Anspruch darauf, öffentlichen Verkehrsraum zu nutzen. Dass jetzt Sitzmöbel unabhängig vom Besuch eines Lokals vorhanden sind, nützt der Allgemeinheit ganz sicher mehr.

      Ich hoffe nur, dass die Initiatoren auch Zeit und Personal für die Pflege und Instandhaltung eingeplant haben, denn ohne würden die Pflanzkästen wohl recht bald mit leeren Getränkedosen gefüllt und als Aschenbecher missbraucht.

  7. Eine gute Initiative – bitte viel mehr davon! Wir waren gerade in Alkmaar, wo man eine Einkaufsstraße, vorher eine Steinwüste, mit viel Grün umgebaut hat: https://landezine-award.com/de-laat-alkmaar/ – die Bilder sind nicht KI-generiert, sondern es sieht dort wirklich so aus! Da fragt man sich wehmütig, warum so etwas nicht auch in der Heimat möglich ist, sondern vielmehr bei “Sanierungen” etwas entsteht, was anderswo beseitigt wird (siehe “before”-Bild unter der Adresse oben).