Foto: Thomas Merkenich

Eine Stadt ohne Dreck und Müll ist mehr als eine Frage der Stadtreinigung. Sie ist ein Zeichen dafür, wie wir miteinander umgehen: mit unseren Straßen, Plätzen, Parks, Schulwegen, Einkaufsbereichen. Nach der Diskussion bei „GL spricht“ laden wir jetzt zu einem Workshop ein, um gemeinsam nach Ansätzen für Verbesserungen zu suchen.

Beim Auftakt von „GL spricht“ wurde deutlich: Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum. Zugleich gibt es bereits viel Bereitschaft, selbst etwas zu tun – vom Müllsammeln über Patenschaften bis hin zu Aufklärung in Schulen, Kitas, Vereinen und Nachbarschaften. Daran wollen wir anknüpfen.

Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein zu einem Workshop:

Im Workshop wollen wir nicht nur über Müll reden, sondern konkrete nächste Schritte entwickeln: Welche Aktionen sind schnell umsetzbar? Wo braucht es Unterstützung? Wer möchte mitmachen? Und wie können einzelne Initiativen, Nachbarschaften, Schulen, Vereine, Unternehmen und Stadtverwaltung besser zusammenwirken?

„Sauberkeit als Gemeinsinn – was wir gemeinsam für Bergisch Gladbach tun können“
Mittwoch, 13. Mai, 18 Uhr
Redaktion des Bürgerportals
Hauptstraße 257

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Dabei geht es nicht mehr um die Bestandsaufnahme oder um Schuldzuweisungen. Es geht um Verantwortung, sichtbare Verbesserungen und ein stärkeres Wir-Gefühl in unserer Stadt.

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„Unsere Stadt ist so sauber, wie wir uns verhalten“

Zum Auftakt des Dialogprojekts „GL spricht“ hat das Bürgerportal mit den Menschen in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone über das Thema Müll und Sauberkeit diskutiert. Im Fokus stand dabei die Frage: Was braucht es, damit wir uns in unserer Stadt wohlfühlen? Und wie können wir selbst dazu beitragen? Dabei wurden viele Ideen gesammelt, die nun konkretisiert werden sollen.

Möglicher Ablauf des Workshops

Ankommen und kurzer Einstieg: Begrüßung, Rückblick auf die Veranstaltung „GL spricht über Müll und Sauberkeit“ und Sammlung der wichtigsten Themen: Was hat uns besonders bewegt? Wo sehen wir den größten Handlungsbedarf?

Was macht eine saubere Stadt aus?
Kurze gemeinsame Bestandsaufnahme: Welche Orte empfinden wir als problematisch? Welche guten Beispiele gibt es schon? Was trägt dazu bei, dass Menschen sich im öffentlichen Raum wohlfühlen?

Ideenwerkstatt in kleinen Gruppen
Arbeit an konkreten Themenfeldern, denkbar ist:

  1. Mitmach-Aktionen im Stadtteil
    Müllsammelaktionen, Aktionstage, Nachbarschaftsgruppen, „GL putz(t) munter“ weiterdenken.
  2. Patenschaften und Verantwortung vor Ort
    Baumscheiben, Straßenabschnitte, Plätze, Schulwege oder besondere Problemzonen.
  3. Aufklärung und Bewusstseinsbildung
    Schulen, Kitas, Jugendzentren, Vereine, Social Media, Plakate, direkte Ansprache.
  4. Vernetzung und Unterstützung
    Wie finden Menschen, die helfen wollen, bestehende Gruppen? Welche Rolle können Bürgerportal, AWB, Stadtteile, Einzelhandel und Initiativen übernehmen?

Von der Idee zur Aktion
Die Gruppen stellen ihre Vorschläge vor. Gemeinsam prüfen wir: Was ist konkret? Was ist realistisch? Was kann kurzfristig starten? Wer müsste beteiligt werden? Wir wählen die vielversprechendsten Ideen aus und bilden kleine Arbeitsgruppen. Ziel ist, dass am Ende nicht nur eine Ideensammlung steht, sondern erste Verantwortlichkeiten, nächste Termine und konkrete Aktionsvorschläge.

Abschluss und nächste Schritte
Kurze Zusammenfassung: Welche Aktionen gehen in die Umsetzung? Wie bleiben wir in Kontakt? Welche Unterstützung wird gebraucht?

Warum sich Mitmachen lohnt

Wer sich beteiligt, hilft nicht nur dabei, Müll zu beseitigen. Es geht um mehr: um Achtsamkeit, Nachbarschaft, Aufenthaltsqualität und Stolz auf die eigene Stadt. Sauberkeit entsteht nicht allein durch mehr Kontrolle oder mehr Mülleimer. Sie entsteht auch dort, wo Menschen sagen: Das hier ist unser gemeinsamer öffentlicher Raum – und wir kümmern uns darum.

Alle sind willkommen: Einzelpersonen, Familien, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren, Vereine, Schulen, Kitas, Händlerinnen und Händler, Unternehmen, Initiativen und Menschen, die einfach sagen: Ich möchte, dass Bergisch Gladbach schöner, sauberer und lebenswerter wird.

Bitte bringen Sie gerne eigene Ideen, Beispiele aus Ihrem Stadtteil und Lust auf konkrete Umsetzung mit.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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