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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

7 Kommentare zu “Radaktivisten sehen Lösung für die Kölner Straße”

  1. EM

    http:\\bit.ly/Fahrradkrieg_wem_gehoert_die_Stadt

  2. EM

    Ich verlinke hier mal zu einem Bericht des SWR (Achtung: nur zeitlich begrenzt verfügbar):
    bit.ly/Fahrradkrieg_wem_gehoert_die_Stadt

    Für mich aber bestimmt auch für die Planer und Mobilitätsmanager der Stadt interessant!

    Was habe ich z.B. daraus entnommen:

    – Der Begriff “Ichlinge” – Nehmt einfach mehr Rücksicht aufeinander!
    – Bergisch Gladbach hat 50 Jahre zu spät mit der Verkehrsplanung angefangen
    – zukünftig wird man dank der Pedelecs mehr “rüstige rasende Rentner” im Krankenhaus anfinden
    – …

  3. Schumacher

    Ich kann einen meiner Vorredner nur zustimmen. Es ging hier nie um die Radfahrer. Diese waren nur das vorgeschobene “gute, postive” Argument damit die Parkplätze für die Autos an der Straße, auf öffentlichen Grund, erhalten bleiben. Der Kompromiss spiegelt dies sehr deutlich wieder. Leider zeigt dies, wieder einmal deutlich das leider nie das ganzheitliche Bild im Auge behalten wird, sondern sich immer wieder kleineren Interessengemeinschaften gebeugt wird, wodurch sich letztlich nichts ändert, oder das entstehende Stückwert viel Geld gekostet hat und sinnlos ist. Anzumerken ist hier, dass ich es nicht verstehen kann, dass wenn Neubauten enstehen, nicht eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen auf dem bebauten Grundstück mit vorhanden sein müssen. Hier rede ich von min. 2 Parkplätzen pro Wohnung, denn ein Auto ist schon sehr selten gewurden.

  4. Bensberg

    Nach meiner Beobachtung werden die Radfahrer immer rücksichtsloser: Es wird (obwohl vorhanden) nicht auf dem Radweg gefahren, weil ja dazu keine Pflicht mehr besteht. Radwege werden entgegen der Fahrtrichtung benutzt, ganze Pulks blockieren die Straße, weil man ja dazu ab einer bestimmten Teilnehmerzahl das Recht hat. Sind denn alle Radfahrer nur mit ihrem Drahtesel unterwegs? Nutzt keiner von denen auch mal eine Blechkiste? Das Scheuklappendenken, verbunden mit Rücksicht- und Respektlosigkeit setzt sich immer mehr durch – nun auch beim eigentlich harmlosen Thema “Fahrradfahren”. Autofahrer, die verzweifelt einen Parkplatz suchen zu verteufeln, ist der falsche Weg! Vielmehr sollte man gemeinsam versuchen nicht nur beiden Interessenlagern gerecht zu werden, sondern bei den Überlegungen auch noch andere Verkehrsteilnehmer einzubeziehen: Es gibt auch noch Menschen die die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen (und die brauchen im öffentlichen Raum Platz), mit Gehhilfen oder Rollstühlen unterwegs sind und, man mag es kaum glauben, sich per Pedes bewegen. Setzt Euch (ohne Politiker) mal an einen Tisch, hört einander zu, besteht nicht nur auf Eurer Meinung und schließt vernünftige Kompromisse, die ihr den Verantwortlichen präsentiert. So kann man Bürgerwillen auch herbeiführen – und bald sind Wahlen, so dass die Chancen gut sind, dass Politiker tatsächlich zuhören.

  5. Heribert Thimme

    ProVelo ist eine Interessengemeinschaft von Anwohnern der Kölner Str., welche die Zielsetzung verfolgt, sich auf Kosten der Allgemeinheit kostenlose Parkplätze auf öffentlichem Grund zu erstreiten. Makaber ist nun der vermeintliche Kompromiss dieser Interessenvertretung seitens des Fahrradstreifens bergab, diesen Fahrradstreifen zugunsten von Parkplätzen zu streichen und statt dessen den Fahrradstreifen bergauf zu verbreitern. Ursprünglich war die Argumentation dieser Interessenvertretung, der Berg hinauf würde aufgrund der großen Steigung von den Fahrradfahrern nicht angenommen. Nun soll genau dieser Abschnitt verbreitert werden. In Zukunft werden jedoch überwiegend eBikes genutzt werden, so dass ein Berg aus Fahrradsicht keine Hürde mehr darstellt. Wenn in Zukunft das Allgemeinwohl noch eine Rolle spielen soll, ist dieser rücksichtslosen Lobby ProVelo nun wirklich politisch kein Gehör zu schenken.

  6. Theresia Meinhardt

    Mit ProVelo und ADFC haben wir professionelles Fahrrad Know How in der Stadt. Toll wäre, wenn man diesen Erfahrungsschatz nutzt und Maßnahmen des Mobilitätskonzeptes den Radverkehr betreffend mit ihnen vorher durchspricht.
    Die Maßnahme in der Kölner Straße ist ja nur die erste dieser Art, viele weitere sollen und müssen folgen.
    Wenn alle Maßnahmen sofort im Ausschuß für Anregungen und Beschwerden wieder in Frage gestellt werden, ist niemandem geholfen.
    Vielleicht müssen aber erst Durchfahrverbote für LKWs kommen, damit ein Umdenken bezüglich Emmissionsvermeidung stattfindet.

  7. Rolf Havermann

    Wenn die Angaben von ProVelo stimmen, ist bewiesen, das die lächerlichen 100 m auf der Kölner Str. reines Alibi sind nach dem Motto: “Sehr her, wir haben was getan.” Das ist um so verwerflicher, als das Fahrrad- und mindestens Autofahrer – die in den LKWs sitzen zu hoch und ignorieren ohnehin Fahrräder – nicht sicherer fahren können sondern im Gegenteil die Gefahrenstufe erhöht wurde.

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