Bei schönem Wetter gibt es im weit und breit kaum einen besseren Platz – als Cafe, als Biergarten mit deftiger Küche, als Rastplatz einer Wanderung oder als Krönung eines Museumsbesuchs.

Im Garten des Cafes auf dem Gelände des Papiermuseums Alte Dombach sitzt man inmitten eines Ensembles historischer Gebäude, sehr schön gelegen am Waldrand, neben dem Mühlteich und einem netten Natur-Kinderspielplatz.

Was Sie über die Alte Dombach wissen müssen (Anreise, Öffnungszeiten und mehr)

Das Cafe bietet ein einfaches, aber dennoch breites und sehr gutes Repertoire: Zur Kaffezeit gibt es Kuche, Bergische Waffeln in allen Variationen von frugal bis luxeriös und auf Bestellung auch die legendäre Bergische Kaffetafel (mit Dröppelminna!).

Für den rustikalen Geschmack finden sich in der Karte viele Klassiker der Landgasthausküche: vom Leberkäse und Bratwurst über Sülze und Schnitzel bis hin zum Holzfällersteak – alles mit einer guten Portion guter Bratkartoffeln. Sehr zu empfehlen ist auch der (griechische) Bauernsalat und das Eifeler Landbier. Das ganze zu äußerst fairen Preisen und mit reichlich gefüllten Tellern.

Den krönenden Abschluss bietet nach meiner Meinung der große Milchkaffe, der von einem wahrhaft gigantischen Milchschaumberg gekrönt wird – und vom rheinisch-kecken Kellner mit der Bemerkung “hier kommt der Rasierschaum” serviert.

So gestärkt kann man in der Umgebung zu einer Wanderung aufbrechen, eine Karte mit Vorschlägen hält das Cafe bereit.

Und – vielleicht eher an regnerischen Tagen – sollte man sich auch das Papiermuseum mal anschauen. Nicht nur für Kinder wird hier sehr anschaulich die Geschichte der Papierherstellung demonstriert. Dabei darf man auch selbst an den Bottich und Papier schöpfen. Im schönen Museumsshop gibt es allerlei Basteldinge rund ums Papier.

Insgesamt als ein sehr empfehlenswertes Ausflugziel, bei dem mal sportliche, kulturelle und deftig-kulinarische Interessen miteinander versöhnen kann. Dafür lohnt ein Ausflug in die Provinz allemal.

Gastronom

Mich interessiert, wo im Bergischen man gut Essen und Trinken kann. Darüber schreibe ich positiv kritisch, das andere verschweige ich. Tipps sind willkommen, bei den Kommentaren.

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4 Kommentare

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  1. Darf man auch etwas Kritisches schreiben? Wir hatten eine Gruppe von ca. 25 – 30 Frauen zum Kaffeetrinken angemeldet, nach einer Besichtigung des Papiermuseums. Ganz kurzfristig wurde uns dann die Reservierung aufgekündigt mit der Begründung, man hätte keinen Platz mehr für uns, da sich eine größere Gruppe angemeldet habe – wohlgemerkt, einige Zeit NACH uns! Wozu reserviert man Wochen vorher, um dann mit der Gruppe “auf der Straße zu stehen”?
    Das Cafe mag nett sein – für uns fällt es aber in die Rubik “Erledigt”, denn jeder, der ehrenamtlich in einem Verein arbeitet und Ausflüge organisiert, weiß, wie schwierig es wird, wenn kurzfristig eine Bewirtung abgesagt wird. Und da wir eine einheimische Gemeinschaft sind, werden wohl auch wenige unserer Frauen Lust haben, das Cafe überhaupt zu besuchen.
    Übrigens: Wir hatten kurzfristig ein sehr kundenfreundliches Cafe gefunden und uns dort sehr wohl gefühlt – und auch für einigen Umsatz gesorgt.

  2. Heute das schöne Herbstwetter für einen Besuch im Café genutzt, Sülze und Landbier, Salat mit Feta, Eisschokolade, Waffel mit Kirschen UND Eis, Milchkaffee getestet – und alles für sehr gut befunden. Bei Sonnenwetter gibt es kaum einen besseren Platz breit und weit.