Macht Wolfgang Bosbach weiter?
In der örtlichen CDU-Politik gibt es breite Unterstützung für MdB Wolfgang Bosbach, der in der Abstimmung über den Euro-Rettungsschirm im Bundestag gegen die Mehrheit seiner Fraktion und gegen die Kanzlerin gestimmt hatte. Die Botschaft zum Beispiel von MdL Rainer Deppe, Vorsitzender der Christdemokraten im Kreis: „Behalte die Nerven. Wir stehen hinter Dir.“ Grund dafür waren die Zweifel, die Bosbach in mehreren Interview geäußert hatte, ob er 2013 noch einmal zur Wahl antreten sollte. In den Interviews hatte sich Bosbach, der zudem an Krebs erkrankt ist, so geäußert:

„Vor vier Wochen hätte ich sofort geantwortet: Wenn der liebe Gott, die Familie und die CDU das wollen, sehr gerne! Nach den Erfahrungen der letzten Tage bin ich mir jedoch nicht mehr sicher. (…)  Ich stehe ja auch nicht unter Zeitdruck, die Entscheidung muss frühestens Ende 2012 fallen. (…) Subjektiv geht es mir prima, objektiv leider nicht ganz so gut.“

Zwar gebe es auch in Bergisch Gladbach innerparteiliche Gegner, doch die lassen sich nicht zitieren. Inzwischen gibt es sogar schon bei Facebook eine Unterstützergruppe unter dem Namen “Solidarität für WoBo”.
Quelle:
BLZ, KSTA offline, Kommentar KSTA offline
Weitere Informationen:
Alle Beiträge über Wolfgang Bosbach

20 Mülleimer für jeweils 1000 Euro
Bei der Beratung über die sogenannten Möblierung der neuen Fußgängerzone im Bauausschuss kamen interessante Details hervor. So sieht die Planung 20 Mülleimer zum Stückpreis von 1000 Euro vor – was den Ratsherren dann doch die Sprache verschlug. Doch Planer Gunter Fischer hatte auch dafür eine Erklärung:

„Bei einem Auftragsvolumen von 3,2 Millionen kommt es am Ende nicht auf ein paar Hundert Euro an. Wer billig kauft, kauft meistens zweimal.“

Weiterhin in der Planung für die Fußgängerzone vom Konrad-Adenauer-Platz zum Driescher Kreisel: 19 000 Euro für Abfallbehälter, 36.000 Euro für Bänke, 135 000 Euro für Hängebeleuchtung . Vom Markt zur Stadtbücherei ist eine Beleuchtung aus schlanken 23  Lichtstelen geplant, 2000 Euro das STück. 37 Sitzgruppen für jeweils 2000 Euro. Außerdem 10 000 Euro 50 Fahrradparker. Eigentlich ist die Fußgängerzone inzwischen komplett genehmigt – aber ein Bürgerbegehren steht immer noch im Raum.
Quelle:
BLZ, KSTA
Weitere Informationen:
Alle Beiträge zur Fußgängerzone

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Aus der Facebook-Guppe “Politik in Bergisch Gladbach”

Tomas M. Santillan, Fraktionschef der Linken, berichtet aus der Sitzung des Kulturausschusses vom Dienstag, wo über die Eintrittsermäßigungen für die Villa Zanders beraten wurde. Ein ergänzender Antrag der CDU, Aktive in der Jugendarbeit, in den Genuß der Ermäßigungen kommen zu lassen, wurde angenommen. Santillans Antrag, auch Asylbewerber und Menschen mit Behinderung einzuschließen, wurde von CDU und FDP abgelehnt – laut Santillan mit der Begründung, diese Gruppen könnten doch den eintrittsfreien Donnerstag nutzen.
Quelle: “Politik in Bergisch Gladbach” (Facebook-Anmeldung erfolderlich)
Weitere Informationen: Warum und wie der iGL Facebook und Twitter nutzt

Bergische Köpfe

  • Konstantin Neven DuMont zeigt dem Bergischen Boten, wie ökologisch seine Villa in Bergisch Gladbach gebaut wurde
  • Dian Tara Zinner kümmert sich um Borderline-Patienten, BLZ offline
  • Wilfried Theisen (67) züchtet in Paffrath griechische Landschildkröten, KSTA offline
  • Gerd Pohl und “Jason Dark” lesen am 12. Oktober Schauriges von Poe im Bergischen Löwen, KSTA offline
  • Bernd Hambüchen aus Overath hat ein neues Buch vorgelegt: “Spetzbove, Kniesbüggele un ander Lück”, BLZ offline

Weitere Berichte

  • THEAS ist vorerst gerettet: die Finanzierungslücke in Höhe von 20.000 Euro wurde vor allem durch Spenden geschlossen, Website, KSTA offline
  • Industrie-und Handelskammer (IHK) zieht positive Bilanz der “Herbstumfrage”, der Einzelhandel leide jedoch unter Ladendiebstählen und Vandalismus, BLZ offline
  • Bürgermeister und der Landrat im Rheinisch-Bergischen Kreis wollen enger zusammen arbeiten und gründen einen “ServiceVerbund RheinBerg”, BLZ offline
  • Das MKH behandelt pro Jahr 900 Schlaganfallpatienten, am 9. Oktober wird bei einem Tag der Offenen Tür über das Thema informiert, KSTA
  • IHK unterstützt Bensberger Einzelhändler bei der Forderung nach einer Teilöffnung der Fußgängerzone, RadioBerg
  • Klaus „Major“ Heuser und Richard Bargel spielen den Blues im fast ausverkauften Bergischen Löwen, KSTA
  • In Hebborn nisten sich Hornissen ein, die brummen, aber ungefährlich sind, KSTA
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Alle Informationen zu Gladbachs erster App

Landrat-Watch

Die lieben Nachbarn

  • Rösrath: Künstlerin Mary Bauermeister, Unternehmerin Freya Roswitha Steinkühler und Ex-Bürgermeister Dieter Happ wurden zu Ehrenbürgern ernannt, BLZ offline
  • Kürten: Die Politik ringt um die Frage der Kastration von Katzen, BLZ

Das bringt das Wochenende

  • Samstag, 19 Uhr: Stufenkonzert der 12 des DBG, Facebook
  • Samstag, Sonntag: Oktoberfest in Paffrath, das ganze Programm
  • Samstag, Sonntag: Erstes Oktoberfest im Alten Freibad, Kürtener Straße 339,
  • Alle Termine

Aktualisierung: Was der Tag bringt

Diese Presseschau gibt den Stand am Morgen wieder. Tagsüber kommen laufend Nachrichten herein. Die greifen wir in unserem Twitterkanal i_GL auf – doch das ist etwas für Spezialisten. Aber ab sofort können Sie die Kurznachrichten hier bequem verfolgen. Falls Sie die Presseschau schon morgens lesen lohnt es sich also, im Laufe des Tages noch mal vorbei zu schauen. Falls Sie selbst twittern und ihre Meldungen hier erscheinen lassen wollen: markieren Sie ihre Tweets mit #gl1. Das reicht.



Zur Erklärung:

  • Alle Meldungen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, die aktuellsten ganz oben.
  • Automatische Aktualisierung alle 15 Minuten. Wenn Sie mit der Maus über den Kasten fahren erscheint rechts ein Schieberegler, man kann auch mit den Pfeiltasten nach unten scrollen.
  • RT steht für ReTweet ( Meldungen, die nur weitergeleitet wurden), hinter @ folgt der Absender. “RT @ksta_rbo” steht also für eine Meldung des KSTA, die aufgegriffen und an die eigenen Leser weitergeleitet wurde.

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1 Kommentar

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  1. „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen“, „Du machst mit deiner Scheiße alle Leute verrückt“, „Lass mich mit so einer Scheiße in Ruhe“ hat Roland Pofalla Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) zu Wolfgang Bosbach gesagt.
    Ich bin ein Freund der klaren Worte. Die schleimige und unterwürfige Berichterstattung über den armen „Wobo“ in der regionalen Presse finde ich echt zum kotzen. Pofalla hat nicht nur Bosbachs politischen Gegnern aus der Seele gesprochen, denn die haben das eigentlich immer von dem „Rechtsaußen“ in der CDU gedacht. Vielen CDU Wählern ging Bosbachs Profilsucht zu weit und Pofalla hat nur das gesagt, was viele Christdemokraten gedacht haben. Und trotzdem entblödet sich die Riege der Politfunktionären der Union in Rhein-Berg ihrem Bundestagsabgeordneten in den Allerwertesten zu kriechen. Auch wenn ich Roland Pofallas undemokratischen Vorstellungen nicht teile, sind mir seine klare Worte ernsthaft sympatischer.