Seit zehn Jahren lebt Herrmann-Josef Tebroke mit seinen vier Kindern (Jonas, Katharina, Elias, Aaron) und seiner Frau Sabine in Lindlar. Zum zweiten Mal Bürgermeister dieser Gemeinde ist er – und dies ist nur eine von mehreren beruflichen Stationen des gelernten Betriebswirtschaftlers, der zuvor Professor mit Schwerpunkt Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre an der Uni Bayreuth gewesen war. Gerade seine Kenntnisse in der Finanzwirtschaft machen ihn, so meinen viele, zu einem geeigneten Kandidaten für das Amt, um das er sich nun bewirbt: Tebroke will bei der Wahl am 20. November für die CDU Landrat im Rheinisch-Bergischen Kreis werden. Lernen Sie ihn durch unsere 26 Fragen kennen:

Wie starten Sie in den Tag?
Am liebsten mit einem guten Frühstück und Zeit für die Tageszeitung.

Hermann-Josef Tebroke will Landrat im Rheinisch-Bergischen Kreis werden

Was wollten Sie als Kind werden?
Postbote

Und was sind Sie geworden?
Universitätsprofessor und Bürgermeister

Wohin laden Sie Kollegen am liebsten ein?
In das Alte Amtshaus in Lindlar.

Wohin gehen Sie gerne mit Familie/Freunden? Mit Freunden treffe ich mich gerne privat.

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen? Im Wald spazieren.

Tee oder Kaffee; Bier oder Wein?
Tee sehr selten, Kaffee täglich, vielleicht auch etwas zu viel; gern abends ’mal ein Bier, manchmal auch ein Glas Rotwein.

Was ist für Sie das größte Unglück?
Kriegerische Auseinandersetzungen.

Die Website von Hermann-Josef Tebroke
Die Tebroke-Seite der Kreis-CDU
Die Wahlkampf-Seite von Hermann-Josef Tebroke
Hermann-Josef Tebroke bei Facebook
Alle Beiträge über Hermann-Josef Tebroke im iGL-Bürgerportal
Warum ein Landrat wichtig ist, und warum man deshalb wählen gehen sollte - iGL
Auf dem Laufenden bleiben zur Landratswahl: Bergisch Gladbachs erste App
Unsere (nicht repräsentative) Umfrage zu Landratswahl, trotzdem überraschend

Bitte ergänzen Sie: Der Rheinisch-Bergische Kreis ist …
… eine TOP-Adresse und ein wichtiger Teil des wunderschönen Bergischen Landes.

Was ist der größte Pluspunkt von Rhein-Berg?
Rhein-Berg ist nah am Zentrum der Metropolregion Köln/Bonn/Leverkusen und zugleich gesegnet mit den Vorzügen einer ländlichen Region und attraktiven Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Was ist das größte Problem von Rhein-Berg – und was wollen Sie dagegen unternehmen?
Die Vorzüge von Rhein-Berg sind innerhalb und außerhalb des Kreises noch nicht allen bewusst oder bekannt. Hier gibt’s noch viel zu tun und zu entdecken. Das könnte im Übrigen auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen über die verschiedenen Teile des Kreises hinweg stärken. Die Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis haben gute Gründe, selbstbewusst die Entwicklung der Region mit zu gestalten. Daran möchte ich mitwirken.

Wenn Sie drei Wünsche für den Rheinisch-Bergischen Kreis frei hätten, …
… würde ich mir wünschen, dass
(1) die Menschen rücksichtsvoll und hilfsbereit miteinander umgehen und sich mehr für Politik interessieren;
(2) in einem verbesserten wirtschaftlichen Umfeld in den Unternehmen vor Ort ausreichend attraktive Arbeitsplätze zur Verfügung stehen;
(3) die äußerst kritische finanzielle Situation der kreisangehörigen Städte und Gemeinden nachhaltig verbessert und damit kommunale Selbstverwaltung gesichert wird.

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten, würden Sie …
… kurzfristig mit meiner Familie oder Freunden für ein paar sonnige Herbsttage in die Berge verreisen.

Was war Ihre größte Leistung? Zu heiraten und eine Familie zu gründen.

Mein großes Ziel ist es, …  an der Realisierung u.a. der Wünsche unter Punkt 13 mitzuwirken.

Was ist Ihre Stärke? Das sollen andere bewerten.

Was ist Ihre Schwäche?
Nicht Nein sagen zu können; mich zu leicht durch interessante Aufgaben ablenken zu lassen; Chips.

Wie sind Sie als Chef? Verantwortlich für meine Mitarbeiter und gute Arbeitsergebnisse

… und was würden Ihre Mitarbeiter sagen? Ich hoffe dasselbe.

Worüber können Sie sich richtig aufregen?  Rücksichtslosigkeit, Selbstsucht, Verlogenheit.

Wer ist Ihr größtes Vorbild im Beruf?
Vorgesetzte und Kollegen, die begeistern können und mit gutem Beispiel voran gehen.

Wer ist Ihr Vorbild im Privatleben? Meine Eltern.

Was war der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben?
Versetze dich immer erst so gut wie du kannst in die Position des Anderen, bevor du bewertest, entscheidest und handelst.

Welchen Ratschlag würden Sie Ihrem Nachfolger/Ihren Kindern erteilen?
Meinen Kindern rate ich, sich selbst treu zu bleiben.

Bonusfrage:
Warum ist das Amt des Landrats wichtig  – und warum reizt Sie diese Aufgabe?
Wie es den Menschen vor Ort geht, hängt nicht zuletzt davon ab, wie die Verantwortlichen in der Kommunalpolitik, in den Rathäusern der einzelnen Kommunen und in der Kreisverwaltung zusammenarbeiten. Das gilt umso mehr, je schwieriger die Rahmenbedingungen werden und je wichtiger die Themen sind. Ich bin überzeugt, dass die besten Lösungen für die schwierige Finanzlage der Kommunen, zur Sicherung der Arbeitsplätze vor Ort, zum Ausbau einer attraktiven Bildungslandschaft (gute Schulen in erreichbarer Näher, Übergang Schule-Studium-Beruf, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen) und zur Entwicklung der Infrastruktur (Verkehr, Telekommunikation, Energieversorgung) nur in enger Kooperation von Kreis und Kommunen erreicht werden können.

Eine echte Herausforderung. Hier kommt dem Landrat als Initiator und Moderator eine große Bedeutung zu. Aus meiner Tätigkeit als Bürgermeister kenne ich Möglichkeiten, Wünsche und Probleme einer kreisangehörigen Kommune. Diese Erfahrung und meine sonstigen Kenntnisse und Fähigkeiten möchte ich im Amt des Landrats für den Rheinisch-Bergischen Kreis einbringen.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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3 Kommentare

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  1. Ich denke, dass Herr Tebroke sicherlich ein guter Bürgermeister für Lindlar ist. Warum geht er dort weg?
    Auch der RBK hat seine eigene Struktur. Bis Herr Tebroke sich in diese Struktur eingearbeitet hat vergeht einige Zeit. Zeit die Gerhard Zorn nicht braucht. Er ist hier, er bleibt hier und er kann sofort an die Projekte herangehen, die er als Fraktionsspitze im Kreistag kennt. Seine Verwaltungskompetenz hat er schon oft bewiesen. Hat der RBK die Zeit darauf zu warten,dass sein Landrat sich die Strukturen erarbeitet. Nein wir haben diese Zeit nicht. Abgesehen davon: Was will Herr Tebroke? Ich habe inhaltlich noch nichts gesehen. Vieleicht kommt das ja noch. Bei Gerhard Zorn sieht mensch wohin es gehen soll.
    Für mich ist hier die Entscheidung klar! Dafür werbe ich und ich denke das ist auch gut so!!

  2. Herr Dr. Tebroke wird überall da, wo er eingesetzt wird, Hervorragendes leisten. Das zeigt sein bisheriger Lebensweg.
    Herr Dr. Tebroke macht keinen Wirbel um seine Person, er überzeugt durch wirkungsvolle, menschennahe Politik. Wenn er nach getaner Arbeit ein Bierchen in einem Lokal in der Nähe seines Wohnortes trinkt: Wer könnte oder wollte ihm das verübeln?
    Lindlar ist doch nicht aus der Welt! Wo kommen wir hin, wenn wir jetzt schon regional Grenzen aufbauen in unseren Köpfen!

  3. Hier sieht man sehr deutlich, dass Herr Tebroke nicht aus dem RBK ist. Seine Aussagen sind mehr als neutral gehalten (die würden auf jeden anderen Kreis/Land auch passen!). Er kennt weder die Firma Zanders noch andere Wirklichkeiten hier im RBK. Sein Lieblingslokal ist in Lindlar – und da sollte er meines Erachtens auch bleiben und die Bürgerinnen und Bürger, die ihn dort gewählt haben nicht im Stich lassen!