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ist pensionierter Lehrer, Mitglied von Wort und Kunst, Verfasser von "Der letzte Lehrer"

9 Kommentare zu “Auch er gehört zur Fußgängerzone”

  1. Da kommen wir wieder zu der Frage, die mir an jeder Ecke begegnet….

    Warum gibt es Mittel, Millionen und mehr für andere Länder, aber hier im Land müssen noch immer viele Menschen Monat für Monat kämpfen… haben nicht genug im Kühlschrank …können sich nicht ordentlich behandeln lassen, weil sie die Mittel nicht haben… Beispiele könnte man hier noch ohne Ende auflisten….

  2. Frage: Wann kann in DE nicht jeder so sein wie er will?
    Antwort: Weil Ihr das Leben nicht versteht!

  3. Lieber Robert T-Online,
    ich danke Ihnen für Ihren Kommentar. Sie erwarben sich damit zwei Verdienste. Zum einen machten Sie aufmerksam auf die eigentliche Frage, die in meinem Artikel steckt: „Was bedeutet für uns die Gladbacher Fußgängerzone?“ Zum anderen weisen Sie –vielleicht ohne es zu merken- darauf hin, dass man sich nicht nur das Bild anschauen, sondern auch den Text lesen sollte. Das empfehle ich Ihnen nämlich zur Beantwortung Ihrer Warum-Frage. Ich würde mich freuen, wenn sich eine -möglichst breite- Debatte über beide Punkte anschließen würde.

  4. Warum gehört er zur Fußgängerzone? Weil Engelbert Manfred Müller das behauptet? Das leuchtet mir nicht ein. Warum gehört er nicht in das Gästezimmer von Engelbert Manfred Müller?

  5. Vorweg, ich kenne diesen Menschen nicht. Aber leider mußte ich schon des öfteren unangenehme, sehr agressive Erfahrungen machen. Seitdem mache um alle einen großen Bogen. Bei manchen Gutmenschen hat man den Eindruck, all diese Gestalten sind die armen Guten und alle, die regelmäßig arbeiten, ihre Sozialverpflichtungen erfüllen, damit jedem, wirklich jedem geholfen werden kann, wenn er es denn zuläßt, sind die hartherzigen Bösen. Wenn es so einfach wäre. Die Menschen sind viel komplexer. Und eine gewisse Eigeninitiative kann man schon verlangen. Oder derjenige grenzt sich eben (freiwillig) aus und verhält sich seinen Mitmenschen gegenüber ablehnend. Aber dann bitte auch mit allen Kosequenzen!

  6. Wir wissen doch so gut wie gar nichts über ihn, seine Hunde sind auffällig, aber er doch auch, indem er immer da sitzt, egal bei welchem Wetter, wir hatte letztes Jahr auch eine Frau in G-L…und sie ist raus gekommen. Was ich damit sagen will ist dass der Mann es auch wollen muss aus der SCHEIßE rauszukommen, habt ihr ihn mal gefragt ob er überhaupt daraus will????
    Denn so wie ich es mitbekommen habe….Ist er sehr oft in einer Entzugsklinik in Köln….mitlerweile schnurt er in Köln weiter (man sagte mir, weil es dort eine bessere AUSBEUTE gibt)….Also vorsiichtig über Urteile….

  7. Frau Niekammer, Hunde leisten psychotherapeutische Arbeit, die mit grenzenloser, bedingungsloser Liebe gekoppelt und darum so wertvoll ist. Und sei es nur, dass man wegen dem Hund aufstehen, sich anziehen und raus gehen muss. Glauben Sie mir: Ich weiß, wovon ich rede und was meine Hunde bei mir geleistet haben.

    Wenn der junge Mann überhaupt einen Halt hatte in den letzten Jahren, dann waren es die Hunde. Einem Menschen, der auf der Straße lebt, auch noch den Hund wegzunehmen, ist so ziemlich das erbärmlichste, das man tun kann. Hilfe eines Sozialarbeiters würde er niemals annehmen, das weiß ich von ihm selbst. Helfen können sie dem nicht mehr, weil er niemandem mehr vertraut. Und ihm die Hunde wegzunehmen ist für ihn doch der beste Beweis, dass sein Misstrauen berechtigt ist.

    Auf dem Foto oben kann man sehen, dass die Hunde gesund sind. Die Felle glänzen wie Speckschwarten. Die Hunde sind garantiert gesünder als er. Das bedeutet, dass sie ihm mehr wert waren als er sich selbst wert ist.

  8. Ob der junge Mann in der FGZ – egal in welcher Gemeinde – und mit welchen Hunden auch immer seine trostlose Zeit verbringt, ist doch völlig egal. Ich finde, dass man hier weniger über Hunde diskutieren sollte, als darüber, was geschehen kann dem Mneschen zu helfen in ein anderes Leben zu kommen. Wer über Stunden, schlafend – sitzend – als erbarmungswürdiges Wesen in der City auf dem Boden hockt, hat keine Zukunft im positiven Sinne. So ein Mensch benötigt Hilfe – ihn mit seinen Hunden hocken zu lassen, ist meines Erachtens keine Lösung. Sozialarbeiter sollten sich einbringen, aber die sind ja leider auch rar geworden. Und ob er Hilfe annimmt, ist aber auch die Frage….

  9. Die Hunde hat er inzwischen nicht mehr. Die Geschichte, wie ich sie gehört habe:
    Das Ordnungsamt hat sie ihm weg genommen mit der Auflage, sich in einer anderen Gemeinde anzumelden. Dann bekäme er sie wieder. Er hat sich wohl in einer anderen Gemeinde angemeldet, aber die Hunde hat man ihm trotzdem nicht zurückgegeben.

    Aus dem, was ich so mitbekommen habe muss ich leider schließen, dass man ihn aus der Fußgängerzone vertreiben wollte. Die Hunde wurden ihm mehrfach abgenommen mit den unteschidlichsten Gründen: Er hat die Steuer nicht bezahlt, die Hunde seien nicht versichert, er müsse den Hundeführerschein machen. Hat er wohl alles immer erfüllt, denn jedes Mal hat er die Tiere zurückbekommen. Und saß wieder in der FGZ.

    Die Hunde müssen auch Passanten gebissen haben. Als ich hörte, dass sie einen Herrn vom Ordnungsamt gebissen hätten, konnte ich mir ein schadenfrohes inneres Glucksen nicht verkneifen. Ich weiß von einer Frau, dass sie die Hunde streicheln wollte, nachdem sie eine Spende gegeben hat. Der Schwarze hat sie dann am Arm gepackt. Tja… ich weiß nicht, warum Leute glauben, mann könnte fremde Hunde einfach so anfassen. Die passen schließlich auch auf diesen Burschen auf.

    Ich gebe zu, dass mich die Geschichten um diesen jungen Mann, tierisch ärgern. Er tut niemandem was, wenn er dort sitzt. Wenn man die Hunde in Ruhe lässt, tun die einem auch nichts. Die alte Maria mit ihren kirschroten Bäckchen vertreibt man auch nicht. Im Gegenteil. Ich habe den Eindruck, dass man ihre Existenz eher belustigt akzeptiert. Warum kann man das bei ihm nicht?

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