Lutz Urbach steuert Neugründung von Stadtwerken ab
Bei den Verhandlungen über die zukünftige Gestaltung der Energieversorgung Bergisch Gladbachs zeichnen sich verschiedene Szenarien – und eine bevorzugte Lösung ab. Der Vertrag mit der Belkaw, die für die Nutzung öffentlicher Flächen für ihre Stromleitungen jährlich acht bis zehn Millionen Euro an die Stadt zählt, läuft aus. Die Szenarien, die au den Tisch liegen:

  • Die Stadt verlängert die Verträge mit der Belkaw  und kauft sich  über die Bädergesellschaft bei der Belkaw ein.  Das wäre durchaus logisch – denn die 35 Millionen Euro, die bei der Bädergesellschaft geparkt sind, stammen aus dem Verkauf der Anteile der Stadt an der Belkaw, die vor 12 Jahren aus dem Unternehmen ausgestiegen war und dafür 50 Millionen Euro kassiert hatte. Durch eine erneute Beteiligung fließen Jahr für Jahr Gewinnausschüttzungen von der Belkaw in den Stadtetat, zunächst muss aber der Mittelabfluss von der Bädergesellschaft abgezogen werden.
  • Die Stadt kauft der Belkaw die Leitungen ab und gründet auf eigene Faust neue  Stadtwerke; das Kapital liegt ja in der   Bädergesellschaft bereit.  Bei diesem Modell winkt der höchste Gewinn für die Stadt, aber auch das höchste Risiko: juristisch, wirtschaftlich, technisch.
  • Eine Variante: Die Stadt übernimmt die Leitungen mit einem strategischen Partner, der das technische und wirtschaftliche Wissen für den Betrieb der Stadtwerke mitbringt, das Geschäftsrisiko übernimt und womöglich auch noch einen feste Gewinnausschüttung garantiert. Nach Informationen des KSTA gibt es dafür Angebote von großen Energiekonzernen, die auf diesem Weg die Dominanz der Belkaw-Mutter Kölner Rheinenergie AG brechen wollen.

Bürgermeister Lutz Urbach hatte in der letzten Zeit angedeutet, dass er die Varianten B oder C (eigene Stadtwerke, hohes Riskio, hohe Gewinnerwartung) bevorzugt – und hatte auch die Millionen der Bädergesellschaft ins Spiel gebracht. Das letzte Wort liegt aber beim Stadtrat.
Quellen: KSTA, Politik in Bergisch Galdbach, BLZ-Interview mit Urbach, Kommentar KSTA
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Jugendhilfeausschuss genehmigt Tagesmüttern eine Lohnerhöhung
Der Bedarf ist groß, das Angebot zu klein. Daher schlägt der Jugendhilfeausschuss dem Stadtrat vor, den Stundenlohn der Tagesmütter von 3,60 auf 4,46 Euro die Stunde zu erhöhen. Zurzeit werden in Bergisch Gladbach rund 100 Kinder von 35 Tagesmüttern betreut. Allerdings dürfen die Tagesmütter dann auch keine Zusatzentgelte von den Eltern verlangen. Die Stadt subventioniert die Tagespflege mit 685 000 Euro im Jahr.
Quelle: KSTA
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Bergische Köpfe

  • Paul Falk startet Neuauflage der Benefiz-Kampagne “Hits fürs Hospiz” mit der Bundeswehr-Bigband am 8. Mai auf dem Konrad-Adenauer-Platz, um Geld für dringend benötigte Hospiz-Plätze aufzubringen, BLZ offline
  • Heidi Klum könnte ihren Liebekummer beim Karneval in Bergisch Gladbach rasch verlieren, empfiehlt der KSTA

Aus der jecken Welt

  • Zwei Krönchen aus der Werkstatt von Christoph Lenges beim Jungfrauentreffen in der Sandern Bauernstube, KSTA
  • BergTV stellt das Voiswinkler Kinderdreigestirn im Video vor
  • Was an diesem Wochenende auf dem Programm steht:
    + Polizei-Kostümsitzung der KG Löstige Stänedräjer
    + Kostümsitzung der KG Für uns Pänz e.V.
    + Prunksitzung der KG Närrische Sander 1953
    + 2. Bensberger Karnevals-Biwak
    + Große Kostümsitzung der KG Alt Paffrath
    + Härefröhschobbe der BCC
  • Karnevalsportal: alle Termine, alle Akteure – und eine Chronik, was bisher geschah

Weitere Berichte

  • Die zehn Realschulen im Rheinisch-Bergischen Kreis wollen stärker kooperieren und pädagogisch neue Wege gehen, um ihre Existenz zu sichern, KSTA
  • Hotel Malerwinkel feiert 20 Geburtstag, BLZ
  • 4094 Kinder unter 15 Jahren leben im Rheinisch-Bergischen Kreis von Hartz IV, WZ

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