Die Golfplatzstraße an der Saalermühle – mit einem Trampelpfad für Radfahrer?

Radfahren ist immer mehr im Trend. Dies liegt sicherlich an dem gestiegenen Verkehrsaufkommen, den hohen Kraftstoffkosten und dem gesteigerten Umweltbewusstsein der Menschen.  Aber was tut die Stadt Bergisch Gladbach, um den Umstieg auf das Rad für die Bürger leicht zu machen?

Als Radfahrer ist man in GL nicht gut dran, wenn man sich die katastrophalen Straßen und Radwege einmal näher anschaut! Darüber werde ich in Zukunft häufiger schreiben – und  mein aktueller Beitrag in der Facebook-Gruppe „Politik in Bergisch Gladbach“  zeigt, dass es die Gemüter erhitzt.

So viel Platz könnte sein, wenn der Weg gereinigt werden würde. Foto: Mike Gürgens

Beispiel 1: Mit etwas mehr Pflege könnte ein vollkommen verschmutzter Weg an der Strasse entlang der Saaler Mühle wieder ein passabler Radweg werden. Die bisherige Lösung „Fuß- und Radweg in einem“ auf der anderen Straßenseite ist gefährlich und sicherlich auch als Schulweg nicht geeignet.

Interessant sind einige Kommentare dazu in der Facebookgruppe. Stadtrat Lennart Höring (CDU) beruft sich auf eine jährliche Reinigung des Wege. Was von einigen anderen Bürger angezweifelt wird, die die Lage vor Ort mit viel  Engagement dokumentieren.

Auch Bürgermeister Lutz Urbach habe ich bereits angeschrieben. Sein Kommentar: Danke für den Hinweis“ .

Wann werden unsere Stadtvertreter endlich aktiv? Ein Aufdecken dieser Missstände ist von öffentlichem Interesse. Zudem ist diese Diskussion ein interessanter Kontrastpunkt zum Thema Ausbau von Straßen für Autos (siehe Bahndamm und Auobahnanschluss)

(Wird fortgesetzt)

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2 Kommentare

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  1. Fahrräder sind Fahrzeuge!!! Sie gehören demzufolge auf die Fahrbahn (§ 2 StVO. Fußwege sind tabu, es sei denn, sie sind durch das Zusatzschild “Radfahrer frei” freigegeben. In dem Fall gilt jedoch Schrittgeschwindigkeit und besondere Vor- und Rücksicht gegenüber Fußgängern. Wenn nötig, muss der Radfahrer absteigen.

    Eigentlich ist dieser Paragraph sehr einfach und verständlich wenn sich die Behörden außschließlich daran orientieren würden und endlich einsehen, dass es ein alternatives Fahrzeug und kein Spielgerät ist, was verbannt werden kann.
    Das was Großteils in unserer Stadt als “Radweg ohne Benutzungspflicht” dargestellt wird, (z.B. untere Hauptstraße) verstößt so ziemlich gegen alle Belange der Fußgänger/ ältere Menschen sowie behinderte Mitbürger was deren Sicherheit angeht. Vielerorts wurden die eh rechtswidrigen und zu schmalen “Benutzungspflichtigen Radwege” ohne eine vernünftige nach heutigen Erkenntnisstand durchgeführte Kontrolle und ohne Verkehrsschau einfach um deklariert. Das führt weiterhin für Verwirrungen für alle Verkehrsteilnehmer. Wenn man die Gehwege schon freigeben möchte, dann bitte auch mit den entsprechenden Schildern VZ 239 + Zz 1022-10 “Radfahrer frei”, die sich dann an die Regeln halten mögen (Schrittfahren 4-7 km/h/ Fußgänger hat Vorrang)

  2. Guten Tag Herr Corona,

    Danke für den Hinweis und die entsprechende Dokumentation, ich werde mir heute Nachmittag selbst vor Ort ein Bild der Lage verschaffen und dann die entsprechenden Stellen der Verwaltung informieren. Ich denke das sich Stadtgrün und/oder das Ordnungsamt als Verkehrssicherheitsbehörde der Sache dann annehmen wird/muss.
    mfg
    R.M. Kraus