Refrath Badminton Cup 2015 1 600

Vor einem aufregenden Turnierwochenende steht die Badminton-Abteilung des TV Refrath. Zum dritten Mal wird der Internationale Refrath Cup in der Halle Steinbreche stattfinden. Nachdem das Turnier 2013 ins Leben gerufen wurde, ist seit der letzten Auflage die Firma Babolat Namensgeber und Hauptsponsor.

Zum ersten Mal wurde auch die Altersklasse U11 ausgeschrieben, in der 43 Mädchen und Jungen  gemeldet haben. Am Samstag wird ab 12 Uhr in der Halle der Gesamtschule Ahornweg aufgeschlagen, das Gros der Spieler kommt aus allen Ecken Deutschlands, einzelne auch aus Belgien und Frankreich. Das Turnier ist Teil der neu ins Leben gerufenen „U11 German-Masters-Serie“, so dass die besten deutschen Badmintonspieler dieser Altersklasse überwiegend am Start sind.

Parallel spielen die Jahrgänge 2003 und 2004 (Altersklasse U13) in der Refrather Halle Steinbreche die Sieger aus. Am Freitag geht es ab 14 Uhr los mit dem Mixed, bevor am Samstag die Einzel gespielt werden und das Turnier am Sonntag mit dem Doppel abschließt. Das Mixed-Endspiel findet am Samstag um 9 Uhr statt, die Einzelfinals werden am Sonntag um 9 Uhr aufgerufen. Im Doppel geht es ca. um 14:30 Uhr um den Turniersieg.

115 Starter aus Deutschland (64), Frankreich (21), England (13)  Holland (9) und Belgien (8) haben gemeldet und obwohl anders als im letzten Jahr Einzelstarter aus Schweden und Dänemark fehlen, ist Turnierdirektor Heinz Kelzenberg zufrieden: „Wir haben die besten Spieler aus fünf Nationen, darüber sind wir sehr glücklich. Uns erwartet aber eine Herkulesaufgabe, denn wir müssen insgesamt knapp 400 Spiele über die Bühne bringen. Das ist die größte organisatorische Herausforderung, die wir bisher bewältigen mussten“.

Vor allem in Frankreich und England ist der „Refrath Cup“ inzwischen zu einem festen Ziel geworden. Kelzenberg: „Wir bekamen ein Top-Feedback, so dass jetzt gleich mehrere Regionalteams an unsere Tür geklopft haben“. Trotz der hohen Meldezahlen denkt der TVR-Boss schon über Expansionsmöglichkeiten nach: „Mal sehen, ob es mehr Sinn macht, die U11er verstärkt mit ins Boot zu holen, oder ob Interesse bei den Nationen an U15 besteht“. Diese spielen aktuell parallel in Langenfeld gemeinsam mit U17 und U19.

Aus sportlicher Sicht können die 11 Talente des TVR diesmal zwar in ordentlicher Anzahl mitspielen, doch zu vorderen Plätzen wird es nicht reichen. Wie in den vergangenen Jahren wird keine Übermacht einer einzigen Nation zu erwarten sein und die Titel könnten sich auf mindestens drei Nationen verteilen.

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