Beim DRK an der Jakobstraße ist die Registrierungsstraße für den Kreis angesiedelt worden. Foto: DRK

Aktualisierung 3.11.: Die angekündigte Ankunft der Flüchtlinge in der Jakobstraße ist bislang ausgeblieben.
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Erstmals wurden am Freitagabend 84 Flüchtlinge in der neuen zentralen Registrierungs- und Erstaufnahmeeinrichtungdes DRK in der Jakobstraße in Bergisch Gladbach registriert und medizinisch versorgt.

Gegen 17.40 Uhr waren die Menschen, unter ihnen viele Familien mit Kindern, mit zwei Bussen aus Bayern eingetroffen. Nach der Registrierung ging es für sie weiter in die Notunterkunft nach Leichlingen / Brückenstraße, wo sich der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. im Auftrag des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Stadt Leichlingen um ihre Versorgung kümmert.

Mindestens 150 weitere Flüchtlinge für Leichlingen und Bergisch Gladbach werden für den Montagabend erwartet. Auch ihre Erstaufnahme wird zentral in der Jakobstraße stattfinden.

„Mit der neuen Registrierungs- und Erstaufnahmeeinrichtung in der Jakobstraße ist es uns gelungen, den logistischen Aufwand enorm zu reduzieren, wie sich gezeigt hat“, erklärt Wolfgang Tippkötter, Leiter des Einsatzstabes.

Bislang wurden die Flüchtlingen an den Hallen in Empfang genommen. Archivbild aus Sand.

„Statt in den jeweiligen Einrichtungen die einzelnen Stationen für Registrierung und medizinische Erstversorgung immer wieder auf- und abbauen zu müssen, können wir nun auf dauerhafte Strukturen zurückgreifen,“ erläutert Tippkötter weiter.

In der Jakobstraße werden die Flüchtlinge, von denen viele nach der Flucht müde und erschöpft sind, mit Essen und Getränken versorgt, bevor sie die Stationen einer fest installierten „Registrierungsstraße“ durchlaufen.

In der Sporthalle Feldstraße sollen bis zu 260 Flüchtlinge in der Erstaufnahme einquartiert werden. Die ersten von ihnen wurden für Montagabend in der DRK-Registrierungsstelle erwartet.

Bisher wird die Erstaufnahme der Flüchtlinge durch erfahrene ehrenamtliche Mitarbeiter des DRK durchgeführt. Um sie zu entlasten, sucht der Kreisverband nun dringend Aushilfskräfte auf Abruf: Gebraucht werden medizinisches Assistenzpersonal sowie Mitarbeiter mit PC-Kenntnissen und Sprachkenntnissen in Arabisch, Persisch und Kurdisch für den verwaltungstechnischen Bereich und Mitarbeiter für den Ordnungsdienst, die als Ansprechpartner einen logistisch reibungslosen Ablauf sicherstellen sollen.

Interessenten richten sich mit ihrer Kurzbewerbung (gerne online) bitte direkt an Personalleiter Michael Ommer: m. ommer@rhein-berg.drk.de

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