Offene Bürgerbeteiligung im Mobilitätskonzept: Wie ist sie gelaufen? Welche Anregungen sind gesammelt worden? Und was passiert jetzt?

Jede Menge neue Ideen für das Mobilitätskonzept brachte die offene Bürgerbeteiligung, die die Stadtverwaltung im November 2015 in Form von fünf öffentlichen Terminen durchgeführt hat. An sieben verschiedenen Thementischen wurden die bisher entwickelten Maßnahmen zur Mobilitätsentwicklung vorgestellt.

Die Bürgerinnen und Bürger konnten sich nicht nur informieren, sondern waren auch aufgerufen, weitere Anregungen beizutragen. Zuhören, mitreden, kritisieren und eigene Ideen einbringen: alles war erlaubt.

Die Thementische beschäftigten sich mit Radverkehr, Fußverkehr, Pkw-Verkehr, Öffentlichem Verkehr, Wirtschaftsverkehr, Mobilitätsberatung und der Verknüpfung von Verkehrsmitteln. Insgesamt wurden durch die fünf Bürgerbeteiligungen 510 Anregungen und Ideen gesammelt.

Die Anregungen zum Radverkehr mit 163 Zählern lagen dabei ganz weit vorne gefolgt vom Fußverkehr mit 89 Anregungen und dem öffentlichen Verkehr mit 76 eingegangenen Anregungen. Das Schlusslicht stellt der Themenbereich Mobilitätsberatung/Mobilitätsmanagement mit 21 Anregungen dar.

Alle diese Anregungen werden nun gesichtet; diese Aufgabe teilen sich das beauftragte Gutachterbüro Rödel & Pachan und die Stabsstelle Stadtentwicklung. Auf der Grundlage der entwickelten Maßnahmenvorschläge ist dabei abzuwägen und zu entscheiden, ob die Anregung sinnvoll und realisierbar ist bzw. inwieweit sie in die Maßnahmen im Mobilitätskonzept einfließt oder verworfen wird.

Das abschließende Konzept soll anschließend an die interne Abstimmung im Frühjahr nächsten Jahres den Bürgerinnen und Bürgern vorgelegt werden, bevor die Politik vor der Sommerpause das letzte Wort hat.

Wenn alles nach Plan verläuft, kann dann also im Sommer 2016 mit den ersten Maßnahmen losgelegt werden, wie beispielsweise mit dem Pilotprojekt Elterntaxi-Haltestellen oder den ersten Schutzstreifenmarkierungen im Radverkehr. Aber auch bei längerfristigen Maßnahmen wie beispielsweise der möglichen Verlängerung der Linie 1 wird die Stadtverwaltung am Ball bleiben und die Umsetzung vorantreiben.

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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