MKH-Mitarbeiter auf dem Rad

Vorreiter MKH: Das Krankenhaus hat bereits vor zwei Jahren ein Programm aufgelegt, damit Mitarbeiter Pedelecs nutzen können

Seit Anfang Juli können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bergisch Gladbach ihre Dienstwege mit dem Fahrrad zurücklegen. Und auch anspruchsvolle Strecken – zum Beispiel bergauf zum technischen Rathaus Bensberg – bewältigen, ohne ins Schwitzen zu kommen. Denn die neuen Dienstfahrräder haben elektrische Unterstützung. An vier verschiedenen Standorten stehen der Stadtverwaltung insgesamt sieben Pedelecs zur Verfügung. Mit Fahrradhelm, solidem Schloss und Satteltasche für Akten sind die Zweiräder für jeden Dienstweg ausgestattet.

Die Stadtverwaltung reagiert damit auf den Wunsch vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, nicht immer nur mit privaten Fahrzeugen (ob nun 2- oder 4-rädriger Art) die Dienstwege zurücklegen zu müssen.

Warum dann nicht auch umweltfreundlich? Die Verbindung der beiden Rathäuser in Bensberg und der Stadtmitte ist mit dem Fahrrad machbar, jedoch aufgrund der starken Steigung häufig ein Hindernis. Und auch die Anbindung des neuen Verwaltungsstandortes im Gustav-Lübbe-Haus, der im Juli 2016 eröffnet wird, mit Pedelecs wird für den einen oder anderen städtischen Bediensteten eine sehr gute Alternative sein. Auch Bürgermeister Lutz Urbach begrüßt die Förderung dieser Rad-Mobilität. Er kommt selbst öfter mit dem Elektrofahrrad ins Rathaus Stadtmitte und lobt das vorbildliche Verhalten seiner Kolleginnen und Kollegen.

Zur Arbeit in die Klinik – auf dem MKH-Dienstrad

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die noch nie mit einem elektronisch unterstützten Fahrrad unterwegs waren, bietet der Bergisch Gladbacher Fahrradhändler Thorsten Kölsch Testfahrten an, bei denen der Umgang und Betrieb der Pedelecs geübt werden.

Die sieben Pedelecs, die den Rädern von Fahrradverleihsystemen mit tiefem Einstieg und umfangreich verstellbarem Sattel sehr ähnlich sind, wurden auch in dessen Geschäft an der Jakobstraße erworben. Diese Voraussetzungen sind wichtig, damit jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter unabhängig von der Körpergröße die Pedelecs nutzen kann.

Die Stadtverwaltung will mit diesem Projekt auch Vorbild sein, sprich an Bürgerinnen und Bürger oder weitere Betriebe in Bergisch Gladbach ein Signal aussenden, stärker das Fahrrad zu nutzen. Denn hier besteht noch einiges an Nachholbedarf in unserer Stadt.

Den notwendigen Unterbau für ein verbessertes Angebot für den Radverkehr soll dabei das „Kommunale Mobilitätsmanagement“ schaffen, ein durch das Landesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr sowie den Verkehrsverbund Rhein-Sieg gefördertes Projekt, das zurzeit von der Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Rödel&Pachan umgesetzt wird. Auch die betriebliche Mobilität innerhalb der Stadtverwaltung wird durch das Förderprojekt untersucht und Verbesserungsvorschläge erarbeitet.

Pressestelle Stadt BGL

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