Angelika Paulat (GGS Hand), Barbara Dortmann (GGS Hand), Franziska Wilbert (Mobilitätsmanagerin der Stadt) Monika Litzen (KGS Hand)

Das neue Schuljahr hat begonnen und damit auch wieder das morgendliche Verkehrschaos vor den Schulen. „Doch gerade jetzt besteht noch die Möglichkeit das Mobilitätsverhalten der Erstklässler positiv zu beeinflussen und ihre Eltern davon zu überzeugen, dass ihre Kinder gesünder zu Fuß, mit dem Tretroller oder dem Fahrrad zur Schule kommen, statt auf dem Rücksitz des Autos“, erklärt Franziska Wilbert, städtische Mobilitätsmanagerin.

Daher nimmt das von der Stadt Bergisch Gladbach in Zusammenarbeit mit den beiden Grundschulen in Hand initiiert Konzept „Geh-Spaß statt Elterntaxi“ wieder Fahrt auf.

Während der Ferienzeit wurden durch die Stadtverwaltung, die Kreispolizeibehörde und die Schulen auf Grundlage der Ergebnisse aus der Elternbefragung drei Elterntaxi-Haltezonen identifiziert:

  1. Peter-Walterscheidt-Straße
  2. Handstraße
  3. Dellbrücker Straße

„Wichtig bei den Standorten sind vor allem der verbesserte Verkehrsfluss ohne Sackgasse oder Wendehammer sowie der sichere Fußweg für die Kinder bis zu den Schulen“, so Wilbert. In den Zonen wird zwischen 7:30 – 8:30 Uhr sowie zwischen 12 – 15:30 Uhr Halteverbot bestehen, damit sie für die Eltern zur Verfügung stehen.

Mit farblicher Markierung und einer entsprechenden Beschilderung werden die Haltezonen im Stadtgebiet für die Bürgerinnen und Bürger gekennzeichnet.

Die Eröffnung der drei Haltezonen ist nach den Herbstferien geplant. Bis dahin werden Elternbriefe sowie Anwohnerschreiben mit den wichtigsten Informationen zum Projekt verteilt. Außerdem wird das Projekt bei den Schulpflegschaftssitzungen der beiden Schulen vorgestellt.

Die drei Haltezonen sind mit einem Stern markiert

Zusätzlich wird in den Klassen das „Verkehrszähmer-Programm“ eingeführt, bei dem die Kinder, wenn sie an der „Elterntaxi-Haltezone“ aussteigen, zu Fuß, mit Bus/Bahn oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen, einen Bonusstern erhalten. Wenn die Klasse genug Sterne gesammelt hat, gibt es eine kleine „Belohnung“.

Viele Grundschulen, unter anderem in Aachen und Köln, haben mit diesem Ansatz schon die Verkehrsprobleme vor ihrer Schule lösen können und so zu einem umweltfreundlicheren und vor allem sichereren Schulweg der eigenen Kinder beigetragen.

Nach den Herbstferien sollen die Elterntaxi-Haltezonen von den Eltern, die ihre Kinder aus persönlichen oder beruflichen Gründen mit dem Auto zur Schule bringen müssen, genutzt werden. In den ersten Tagen wird die Verwaltung gemeinsam mit den Schulen und der Kreispolizeibehörde an den Elterntaxi-Haltezonen sowie direkt vor der Schule Eltern, die noch nicht von dem Projekt erfahren haben, informieren.

Damit das Projekt kein Auslaufmodell wird, wird die Schule die Eltern der Erstklässler jedes Jahr aufs Neue über das Projekt informieren und gemeinsam mit der Stadtverwaltung und der Kreispolizeibehörde regelmäßige Kontrollen durchführen.

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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