Dettlef Rockenberg, Werner Ludwig, Peter Joerißen und Bernd Martmann

Ein erfolgreiches Modell geht in die nächste Runde: Der Trägerschaftsvertrag zwischen städtischer Kulturverwaltung und dem Förderverein des Schulmuseums Bergisch Gladbach wurde verlängert.

Zur Unterzeichnung des Papiers trafen sich im Gustav-Lübbe-Haus Co-Dezernent Bernd Martmann und Fachbereichsleiter Dettlef Rockenberg mit den beiden Vorstandsmitgliedern Dr. Peter Joerißen und Werner Ludwig.

Damit sind die nächsten fünf Jahre Zusammenarbeit gesichert; das ursprüngliche Konzept stammt aus dem Jahr 2011 und sorgt bei knappen Kassen der Stadtverwaltung und hohem ehrenamtlichen Engagement des Vereins für den Fortbestand des überregional anerkannten und gut besuchten Museums im Stadtteil Katterbach.

„Eine hervorragend aufgestellte und von beiden Seiten faire Partnerschaft“ sei hier in den letzten fünf Jahren gewachsen, lobte Martmann die Arbeit des Fördervereins und freute sich über die Fortführung.

Während der nun zu Ende gehenden Laufzeit des Vertrages entstand der durch den Träger finanzierte Erweiterungsbau des Museums, und die wissenschaftlich fundiert aufbereitete Sammlung liefert immer wieder Stoff für interessante Sonderausstellungen. Besuchermagnet erster Güte ist nach wie vor der historische Schulunterricht, der seit der Gründung des Museums durch Schulrat a.D. Carl Cüppers zum festen Bestandteil des Museumsprogramms gehört.

Durch die Erweiterung und die gestiegene Attraktivität des Museums war der Förderverein mit dem Wunsch der Anpassung des Vertrages an die Stadt herangetreten. Diese wurde durch den Rat der Stadt bereits im Dezember 2015 beschlossen.

Demnach erhält der Verein finanzielle Unterstützung in Höhe von 29.000 Euro pro Jahr zur Beschäftigung einer Sekretariatsfachkraft (0,75 Stelle; bisher 22.000 Euro für 0,5 Kraft). Außerdem wird der Betriebskostenzuschuss von 21.000 auf 26.000 Euro erhöht und künftig pro Jahr um ein Prozent angehoben. Entsprechend dem Beschluss tritt der angepasste Trägerschaftsvertrag mit Wirkung ab 1. Oktober 2016 in Kraft und gilt bis Ende September 2021.

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