Foto: Archivbild CC0 Public Domain

Seit vielen Jahren wird eine intensive Debatte über die Auswirkungen einer exzessiven Mediennutzung geführt. Prominente Themen sind die Auswirkungen gewalthaltiger Medien auf gewalttätiges Verhalten, die Auswirkungen exzessiver Mediennutzung auf schulische Leistungen sowie die Frage nach einer „Mediensucht“.

Durch die rasante technische Entwicklung und dem Phänomen, dass bereits Kinder über mobile Endgeräte „allways on“ sind, fragen sich viele Eltern, ob und wie stark sich diese intensive Mediennutzung auf die Entwicklung und das Verhalten ihrer Kinder und Jugendlichen auswirkt.

Zu diesem Thema hat der Verein „Leben ohne Drogen e.V.“ und das Medienprojekts „on und weg – Medien kontrolliert nutzen“ einen renommierten Referenten gewonnen und lädt für Donnerstag zu einer Informationsveranstaltung im Hause Pütz-Roth ein.

Thomas Mößle ist stellvertretender Direktor am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) in Hannover und leitet dort den Forschungsbereich Medienwirkungsforschung. Er vermittelt in seinem Vortrag „Jugend und Medien – eine kritische Betrachtung” ein differenziertes Bild zum Thema „Medienkonsum“ und erörtert kausale Zusammenhänge zwischen intensiver Mediennutzung und problematischem Verhalten, ohne dabei den Medien eine zu einseitige Schuldzuweisung zuschreiben zu wollen.

Im Anschluss berichten Evelyn Leschik und Heiko Walter, beide Mitarbeitende im Projekt „on und weg – Medien kontrolliert nutzen“, über ihre Beratungspraxis im Umgang mit exzessiven Mediennutzern in Rheinisch – Bergischen Kreis.

Informationsabend zum Thema “Medienkonsum”
3. November 2016, 18.00 Uhr
im Hause Pütz-Roth, Kürtener Str. 10, 51465 Bergisch Gladbach
Eine Veranstaltung des Vereins „Leben ohne Drogen e.V.“ und des Medienprojekts „on und weg – Medien kontrolliert nutzen“ der Caritas RheinBerg.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung erforderlich Tel.:02202-9358-157; E-Mail: info@puetz-roth.de

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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