Vier Schülerarbeiten aus Bergisch Gladbach sind beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten mit einem Preis ausgezeichnet worden.

Das Thema, zu dem die Schülerinnen und Schüler historische Forschung vor Ort betreiben sollten, lautete: „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte.“ Das Stadtarchiv Bergisch Gladbach unterstützte die Wettbewerbsteilnehmer mit Anregungen und Hilfestellungen bei der Archivarbeit.

Felix Meyer wurde für seine Arbeit über die Kriegspredigten des Bergisch Gladbacher Pfarrers Ludwig Rehse zwischen 1914 und 1918 mit einem Landespreis ausgezeichnet.

Susanna Kriegeskotte ist ebenfalls Trägerin eines Landespreises für ihre historischen Forschungen zum Prozess der Entkirchlichung in Refrath nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Wettbewerbsbeiträge von Isabeau Badtke und Pauline Seufert über den Religionswechsel von Johann Friedrich Carl Heimann im Köln des späten 18. Jahrhunderts und von Muskaan Multani über Richard Tokarski und den Freidenker-Verband in Köln erzielten jeweils einen Förderpreis.

Die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler besuchen allesamt das Otto-Hahn-Gymnasium Bensberg. Als Mentoren standen ihnen die Lehrer Jörg Heimann und Dirk Leistikow bei der historischen Spurensuche mit Rat und Tat zur Seite. Zwischen dem Otto-Hahn-Gymnasium und dem Stadtarchiv Bergisch Gladbach besteht seit 2016 eine Bildungspartnerschaft.

Die Landespreise werden am 3. Juli im Bonner Haus der Geschichte überreicht. Bürgermeister Lutz Urbach hat den Preisträgerinnen und Preisträgern bereits ein Glückwunschschreiben übermittelt.

Im Geschichtelokal des Bergischen Geschichtsvereins Rhein-Berg an der Eichelstraße 25 ist noch bis Ende Juni eine von den Schülerinnen und Schülern konzipierte Ausstellung zu sehen, in der alle Wettbewerbsbeiträge vorgestellt werden.

Pressestelle Stadt BGL

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