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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

4 Kommentare zu “Linie 1: Kreis und Stadt wollen Machbarkeit prüfen”

  1. U. Kleinert

    Das wird ja auch mal Zeit, nach Jahrzehnten der Diskussion – bitte weiter so!

    Es gibt durchaus noch weitere Möglichkeiten, die Schienenanbindung unserer Stadt zu verbessern: Die Trasse über den alten Bahndamm von Frankenforst zur Stadtmitte bietet sich natürlich besonders an, um endlich die Stadtteile Refrath, Bensberg und Stadtmitte besser miteinander zu verbinden und so die Hauptstraßen zu entlasten. Ebenso wären aber auch die Verlängerung der Linie 3 nach Heidkamp oder eine neue Strecke (Abzweigung von der Linie 4) von Dünnwald über Schildgen nach Odenthal denkbar.

    Und auch wenn es zunächst utopisch klingen mag – ist eine Verlängerung der S-Bahn nach Herrenstrunden tatsächlich so abwegig? Dort wohnen zwar nicht viele Menschen, aber Endstation oberhalb von Bergisch Gladbach mit großen P&R-Flächen wäre ideal als Umsteigepunkt von PKW, Bus und Fahrrad für das gesamt Umland.

    (Kommentator*in B.Sessen sei daran erinnert, dass sich der Bund zu Negativzinsen verschulden kann, also von seinen Geldgebern für die Kreditaufnahme bezahlt wird. Das beliebte Argument ‘Wer soll das bezahlen?’ ist damit gegenstandslos.)

  2. Strampler

    Die Idee in Bergisch Gladbach (wieder) die Straßenbahn fahren zu lassen und sie auch an die 1 anzubinden, ist grandios! Und gerade deshalb wird vermutlich kein Gedanke daran verschwendet. Da die S-Bahn nicht ausbaufähig ist, könnte die Straßenbahn eine sinnvolle Lösung für manche Verkehrsprobleme sein. Ein “Rundvekehr” Köln, GL, Bensberg, Spitze würde ebenfalls Sinn machen. Naja, ich werde das alles nicht mehr erleben, aber die in diesem Jahr 2017 Geborenen können sich dann als Erwachsene an den. Planungen beteiligen

  3. B.Sessen

    Wenn schon die – lange zurückgehaltene – Vorstudie von 400 Millionen Kosten ausgeht, werden es unter EInrechnung des BER- bzw- Elbphilharmonie-Effektes am Ende mindestens eine Milliarde sein. Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Diese Idee enspringt dem Größenwahn, der Besitz insbesondere von der Verwaltungsspitze genommen hat.

  4. Lothar Eschbach

    Zitat: “Daher zielt der ganze Ehrgeiz von Kreis und Stadt jetzt darauf ab, in einer Machbarkeitsstudie mit harten Zahlen und Fakten nachzuweisen, dass eine längere Linie 1 wirtschaftlich sinnvoll ist. Das wäre sie vor allem dann, wenn die Kosten beherrschbar und der Nutzen (in Form von weniger Fahrzeugen auf der Straße) hoch wären.”

    Na endlich, möchte man sagen, der Ausbau des Strassenbahnnetzes (ÖPNV), zumal die Bedingungen “harte Zahlen und Fakten” genannt sind und der Kreis mit am Tisch sitzt. Wenn dann das Ergebnis heißt bis Technologiepark/Miltenyi Biotec mit Verkehrsbauwerk für Umsteiger Nähe Auffahrt zur A 4 o.k., dann wäre das schon einmal ein großer Schritt vorwärts. Allerdings, die Umsetzung dauert.

    Aber warum nur so kurz gesprungen und das innerstädtische Straßenverkehrsnetz nicht zu erst entlasten – City first – da wo es am meisten brennt. Nicht da, wo man am meisten Neubau- und Gewerbefläche ausweisen möchte. Es trifft überwiegend die gleichen Vekehrswege im Nahbereich. Warum kann dann nicht gleichzeitig eine ebensolche Machbarkeitsstudie für die Verlängerung der Straßenbahn (3,18) von Thielenbruch nach Gladbach angestoßen werden und das gleiche noch einmal für die Verbindung von Gladbach über den Bahndamm/Neuenweg nach Bensberg bis eben hin zum Technologiepark? Das ergäbe dann auch eine Anbindung an die S-Bahn und damit einen noch besserer Effekt im Hinblick auf weniger Fahrzeuge auf den innerstädtischen Straßen.

    Wenn denn schon der Ausbau des Straßenbahnnetzes auf Gladbacher Stadtgebiet geplant wird, dann doch bitte ganzheitlich und kein Stückwerk. Die Entlastungswirkung für das Straßenverkehrsnetz wird signifikant sein, aber dafür gibt es ja dann “harte Zahlen und Fakten”.

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