Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Seit Gründung des ADFC Kreisverbandes RheinBerg-Oberberg e.V. in 2013 bin ich im Vorstand, seit Herbst 2015 Vorstandsvorsitzender.

7 Kommentare zu “AUKIV: Ein schlechter Rat für Radfahrer”

  1. Bernhard Werheid

    Hallo Carsten,
    der Artikel ist vom Oktober letzten Jahres und Änderungen zum Thema “fahrradfreundliche Stadt” nimmt man vielleicht (noch) nicht wahr. Aber ich kann sagen, dass sich in den letzten Monaten einiges zum Positiven entwickelt hat. Anfang April werden wir das auch erfahren, z.B. wird zu Ostern die Fußgängerzone für den Radverkehr geöffnet und mit dem MobiK GL geht es auch weiter. Das liegt uns sehr am Herzen. Zum Austausch ist ein Runder Tisch “Radverkehr” etabliert worden, an der sich Politik, Verwaltung und einige NGO’s beteiligen. Es sind Interessensgruppen zum Thema Radschnellwege und Schulwegsicherung auf den Weg gebracht worden, welche sehr agil sind. Gerade das Thema Schulwegsicherung wird auch von der Politik als sehr wichtig angesehen. Allerdings muss man auch sagen, dieses Thema ist so umfangreich und komplex, das kann auch mal eine Verwaltung überfordern. Und gerade deshalb unterstützen wir hier gerne. Grundsätzlich merkt man auch diesen frischen Wind, der von dem Thema Fahrradverkehr ausgeht und hier muss man der Politik zu Gute halten, dass sie das Gefühl hat, es gibt nur noch dieses eine Thema.
    Auch beim Runden Tisch habe ich die Erfahrung gemacht, dass es viele gibt, die den Fahrradverkehr intensiv fördern wollen, und es gibt auch Politiker, die das eigene Auto abgeschafft haben. Schaut man in die Runde, erwartet man sicher von einigen Parteien nichts und bei anderen Parteien ist man eher negativ überrascht. Aber letztendlich geht es hier um die Mehrheitskoalitionen, die das Thema weiterbringen können.
    Fazit: Ein wenig Optimismus ist wirklich angebracht und der nächste Fahrradklima-Test kommt im Herbst dieses Jahres. Ich bin fast sicher, dass sich Bergisch Gladbach dann deutlich vom vorletzten Platz entfernt hat.

  2. Carsten Leite

    Das macht doch nachdenklich: Ein Antrag zur Sicherung der Schulwege wird als populistisch abgetan. Hat das als gesellschaftliche Aufgabe nicht oberste Priorität?. Unglaublich. Hier scheinen die Ratsmitglieder, die sich so lieb haben gänzlich den Blick verloren zu haben. Ein ganz simpler Tip… einfach mal aus dem Auto aussteigen, laufen oder das Fahrrad bemühen und mit offenen (Schüler-) Augen durch die Stadt bewegen. Die Erkenntnisse kommen dann von ganz alleine, auch ohne externe Berater. Fehlende Zebrastreifen, fehlende Querungshilfen, unbrauchbar schmale Bürgersteige, etc.. Sich auf natürliche Art fortzubewegen ist beinahe beängstigend. Spätestens dann schämt man sich für seine eigene Stadt.

  3. Torsten

    Die Fahrradpolitik in GL ist eine Katastrophe. Die Stadt vergisst, dass mit einem guten Radwegenetz am Tor zum Bergischen auch Geld zu verdienen ist.
    Ich fahre selber gerne Rad, bin aber auch mit 25.000 KM im Jahr mit dem Auto unterwegs. Aus meiner Sicht verschläft die Stadt gerade hier den Anschluss auch an die E-Bike Mobilität….

  4. Lothar Eschbach

    Der paradigmenwechsel scheint leider nicht verstanden, wie bei Flächenverbrauch, Klimawandel und Nachhaltigkeit auch. Man kann sich nur wünschen und hoffen, dass diese unsägliche und fuer die Stadtentwicklung nicht nützliche „zweidrittelmehrheit“ bald ein Ende hat.

  5. Rolf Havermann

    Sämtliche Ratspolitiker und Verwalter Bergisch Gladbachs scheinen nicht Fahrrad zu fahren.
    Wie sonst können solch unsinnige und gefährliche Objekte wie der beidseitige Radweg auf der Kölner Straße (schon leidige Praxis) und jetzt sogar auf der Buddestraße entstehen? Den Radweg auf der Kölner Straße nutzen m.E. mindestens bergan nur Radfahrer, die sich im Asphaltdschungel auskennen und keine Angst haben. Kinder, Eltern mit Kindern auf dem Fahrrad oder im hinterher gezogenen Buggy und ältere Leute schaffen den Berg nicht. Alle anderen begeben sich in die Gefahr, von LKWs und Bussen gefährdet zu werden, weil alle Teile der Straße nach dem Pinseln der Radstreifen zu schmal sind. Dabei werden, was die Breite der Radstreifen anbelangt, durchaus relevante Vorschriften einfach ignoriert.

    Die Buddestraße ist mit 3 Fahrspuren noch schmaler. Da kommen LKWs und Busse schon jetzt kaum aneinander vorbei. Wo sollen denn da noch Fahrradstreifen hin? In allen Ausschusssitzungen wird immer auf ein Radwegenetz hingewiesen, das man errichten will. Einstmals votierte sogar Herr Flügge für einen Radweg über den Bahndamm, womit er wohl nur die Junge Union beruhigen wollte, was aber allseits – auch von CDU + SPD – begrüßt wurde. Aber was interessieren Verwalter und Politiker einstmals geäußerte Meinungen. Der Opportunismus lässt grüßen.

    Rolf Havermann
    BBI-GL – Presse

  6. mareike maleike

    kfz-rollator-jam ist ein symbol fuer den eiter des fortschritts … und eiter frisst sich bekanntlich durch … :):):)

  7. Dirk Steinbüchel

    Danke Herr Werheid für Ihren klasse Beitrag!

    Dieser trifft den Nagel klasse auf den Kopf!

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