Ikonen sind Oleg Yanushevskis Thema. So sehr, dass sich der Künstler auch Oleg Ikona nennt. Seine moderne Interpretationen kann man jetzt in Schildgen sehen, er-fassen und be-greifen.

Die Ausstellung „Moderne Ikonen” wird am Sonntag nach dem Gottesdient ab 12:00 Uhr in der Andreaskirche in Schildgen eröffnet.

Unverkennbar sind im Werk Oleg Yanushevski seine russischen Wurzeln erkennbar: Die aus der orthodoxen Kirche stammenden Ikone wird zum kreativen Ausgangspunkt, die durch Veränderungen, Verfremdungen und Hinzufügungen ihres religiösen Kontextes beraubt wird.

So integriert er prominente Bilder, Porträts und Alltagsgegenstände in seine oftmals mehrdimensionalen Gemälde. Damit reflektiert er kritisch auch die in unserer Gesellschaft vorherrschende Praktik sowohl Personen als auch Objekte zu Ikonen zu verklären.

Ausdrücklich fordert er den Betrachter nicht zur kontemplativen Anschauung, sondern zur Berührung seiner Werke auf, die buchstäblich ‚be-griffen‘ und dadurch ‚er-fasst‘ werden sollen.

Dieses Vorgehen ist in seiner Heimat ist nicht ohne Kritik geblieben, so dass Oleg Yanushevski 2004 nach London fliehen und dort Asyl beantragen musste. Bis heute hat er international mehr als 200 Ausstellungen realisiert.

Der Künstler ist während der Vernissage anwesend und steht für Fragen zur Verfügung. Außerdem wird ein Mini-Katalog mit weiteren Informationen ausliegen.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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