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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

4 Kommentare zu “Wieviel Bauland Bergisch Gladbach wirklich braucht”

  1. Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht. Die Stadt hat einfach die Pflicht zur Ausweisung von Bauland. Oder will man den Zuzug der Menschen begrenzen. Wenn wir über Wohnungsmangel sprechen, dann geht es doch in der Regel um sozial Schwache. Für diese Menschen muss ein Weg vorbei an der Geschäftemacherei gesucht werden. Die städtische Baugesellschaft wäre so eine Möglichkeit.

  2. Tja – das Thema FNP läuft leider immer noch unter dem Motto: “Man hätte mal jemanden Fragen sollen, der sich damit auskennt…”

    Die Studie hat exakt die Zahlen von IT-NRW sowie die Aussagen der BI’s gestützt und legt in mehreren Bereichen den Finger in die Wunde: die demografischen Einflüsse einer überalterten Hausbesitzer-Struktur sowie die dadurch frei werdenden Häuser in den nächsten 20 Jahren (35% aller Einwohner Bergisch Gladbachs sind älter als 65 Jahre!) wurden – wie alle anderen Nachverdichtungspotentiale – völlig ignoriert. Wider besseren Wissens muss man heute sagen, denn genau damit haben die BI’s bei den Parteien und der Stadtverwaltung u.a. argumentiert – und das schon seit über 1 Jahr!

    Ausdruck dieser Fehlplanung der Stadtverwaltung war die kürzlich geäußerte “Verwunderung” unseres Stadtbaurates darüber, dass mehr nachverdichtet wurde als man erwartet habe. Ach. Auch das haben die BI’s schon seit 1,5 Jahren in ihren Präsentationen drin!

    Nimmt man dann noch die Weigerung des Stadtrates, den BI’s ein Rederecht in den Planungsausschüssen einzurichten, mit hinzu, dann drückt sich hier der Verdacht auf, dass man die Wahrheit gar nicht sehen WILL! Welche Interessen dahinter stecken, möge jeder selbst beurteilen, bitte…

    Es wird jedenfalls Zeit, dass die verkrusteten Strukturen auch in unserem Stadtrat mal durch eine Macht-Umverteilung aufgebrochen und “frisches Blut” zu den erfahrenen Stadträten hinzu kommt. Eine praktisch unschlagbare Koalition aus CDU und SPD lässt jedenfalls keinen Raum für andere Sichtweisen, wie die einstimmige Ablehung des Rederechts für die BBI-GL hier ja deutlich zeigt.

  3. Nun, werte Verwaltung, wie war die Anzahl von 180 ha für Wohnbebauung im ersten FNP-E. motiviert, oder fragt man besser wodurch? Selbst im höchsten Segment “Expansion” verzeichnet die Studie der KSK einen Bedarf von 90 ha bis 2031, die Hälfte dessen, was ihre Planer errechneten, oder sagt man besser auf gewisse Wünsche hin vorgaben? Und “Expansion” scheint eher unwahrscheinlich. Die Studie scheint der endgültige Beweis zu sein, dass die ehemaligen Zahlen im FNP-E. gefakt waren, was nicht für die Seriosität der Planer und Ihres Auftraggebers spricht.

  4. Wenn in der zweiten Hälfte des Jahres 2017 schon 138 Baugenehmigungen erteilt wurden, ohne das der FNP überhaupt in Kraft getreten ist, wurden ja bereits die Zahlen des Expansionszenarios erreicht.

    Ein Grund mehr dem FNP nicht zu vertrauen!

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