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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

13 Kommentare zu “Zanders: Insolvenz in Eigenverwaltung”

  1. Mir fällt noch ein dass meine Betriebsrente zuesrt um 15% jetzt aber um 100% gekürzt wurde ,Wieviel prozent meines Gesamteinkommens es ausmacht überlasse ich es den Spezialisten von Mutares auszurechnen und prozentual auf Mutares Umsatzrechnung zu übertragen!
    Eines ist klar, es interessiert Mutares nicht wie wenig ich bekomme eher wieviel Mutares verdient!

  2. Meine frage ist folgende :Wenn die Rohstoffpreise die um 40% gestiegen sind ,um welche Rohstoffe handel es sich? um Kugelschreiber oder durchschreibpapier?
    Oder anders gefragt:welchen Anteil nehmen diese Kostensteigerungen vom Gesamtumsatz ein?
    Diese Aussage von 40% ist Relativ in bezug auf deren Wahre Größe des Anteils am Gesamt umsatze oder ?
    Würde tatsächlich eine dermaßen hohen Teuerungsrate auftreten dann würde Mutares die Firma sofort weiter Verschenken es sei denn nur die Kugelschreiber und Toilettenpapier wurden teurer!
    Das ist Reine Taktik und Berechnung.Denn Selbst wenn beim Aldi die Milchpreise um 40% steigen wird die Mich weiterhin verkauft und die Mitarbeiter damit nicht belastet! Halloo Mutares rück raus mit der Sprache!
    Hier soll durch Spezialisten das gesamte Personal einschliesslich Rentner Abgezockt werden.
    Ich Hoffe nur dass das Gericht es in der Richtigen Richtung Richten wird.
    Apropo Aldi: Mutares wird es nicht solange geben wie es Aldi gibt und gab!
    Hei Mutares das ist ein Tip verstanden?

  3. Zwei Fragen stellen sich mir nach der Lektüre:

    1. Wieso sind ‘steigende Papierpreise’ ein Problem? Ich dachte bisher, eine zu geringe Nachfrage und dadurch sinkende Preise setzten dem Unternehmen zu.

    2. Darf jetzt öffentlich über die Nachnutzung des Geländes diskutiert werden, oder müssen wir weiterhin so tun, als hätte die Papierproduktion mitten im Stadtzentrum eine Zukunft?

    Grundsätzlich können 500 MA durchaus die Betriebsrenten von 2.200 ex-MA erwirtschaften, ein hoher Automatisierungsgrad und dadurch entsprechende Produktivität vorausgesetzt.

  4. Der Pensions-Sicherungs-Verein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) ist der gesetzlich bestimmte Träger der Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung in der Bundesrepublik Deutschland und im Großherzogtum Luxemburg. Seine ausschließliche Aufgabe ist die Gewährleistung der betrieblichen Altersversorgung für den Fall der Insolvenz des Arbeitgebers nach den Vorschriften des Betriebsrentengesetzes. Quelle: psvag.de

  5. Bislang mussten die 500 aktiven Beschäftigten die Betriebsrenten der 2200 Ex-Mitarbeiter erwirtschaften. Das soll jetzt anders werden und der Pensionssicherungsverein die Zahlungen übernehmen.

  6. Drücke die Daumen
    Für Zanders

  7. Bisher habe ich nirgendwo gelesen, ob Mutares oder Zanders eine Penssions-Rückdeckungsversicherung abgeschlossen hat, m.E. eine Voraussetzung, einen Pensionssicherungsverein bemühen zu können. Es geht dabei um Rentenzahlungen, die die ehemalige Firma des Rentners nicht mehr leisten kann, weil sie Insolvenz angemeldet hat, die Firma abgewickelt oder verkauft wird. Unter diesem Aspekt erscheinen die vielen Versicherungen, man sei überzeugt, das eigenständig geführte Insolvenzverfahren erfolgreich zu beenden, wie das Rufen im Walde.

  8. Wie oben schon gesagt..Zander zu teuer.. Zu hohe Löhne ..zu hohe sozial kosten..zu viel Personal ..usw..! Keine Chance…! Nur bei kosten Senkung von ca.30% ..! Das heißt auch Löhne minus ca.40% ..also…?

  9. Ein Pensionssicherungsverein dient der ordnungsgemäßen und steuerunpflichtigen Abwicklung von Rentenansprüchen, die aus einem dem PSV vorher von wem auch immer überlassenen Betrag gezahlt werden. Der PSV übernimmt keinesfalls Verpflichtungen von ZANDERS bzw. MUTARES den Rentnern gegenüber.

  10. Wieso müssen die noch etwa 500 Beschäftigten Zandrianer die Betriebsrenten für 2200 Empfäner und weiteren 1500 zu Erwartenden erwirtschaften, wenn der Pensionssicherungsverein im Rahmen des Insolvenzverfahrens die Betriebs-Rentenzahlungen übernehmen muss? Sollen hier etwa doppelte Renten gezahlt werden?

  11. Zu den Betriebsrenten heißt es im Text: „Diese Betriebsrenten sollen schon ab Juli vom Pensionssicherungsverein übernommen werden.”

  12. […] Unter dem Druck hoher Papierpreise greift Zanders zur Notwehr: Auf Antrag des Unternehmens hat das Amtsgericht Köln eine … (Orginal – Story lesen…) […]

  13. Wäre es nicht so traurig, könnte man jetzt die Daumen hinter die Hosenträger klemmen und lächelnd sagen: “Dat hab isch schon vor Jahren, mindestens mit Beginn der Veröffentlichungen des FNP-E. jesacht.”

    Dass nun auf dem Rücken der Betriebsrentner das Unternehmen saniert werden soll, war vorauszusehen, dass 500 Mitarbeiter nicht die Rente für 2.200 Menschen – egal in welcher Höhe – erwirtschaften können, kann sich jeder denken. Man kann darüber diskutieren, wie lange die jetzige Gemengelage MUTARES vorhergesehen hat. Sicher nicht erst seit dieser Woche, an deren Ende die Betriebsversammlung stand. Denkbar sind trotz aller Beteuerungen Scenarien, die das Potential von ZANDERS 2015 mit den Spezialpapieren erkannt haben, gleichzeitig aber wussten, dass das am hiesigen Standort in den Hallen mit 500 Menschen Personal zu kostenintensiv sein würde. 3 Jahre Feigenblatt mit wiederkehrenden Beinahezusagen gingen nun ins Land, bis Tacheles geredet wurde.

    Man darf vermuten, dass zunächst die Mitarbeiterzahl weiter verringert wird. Dann wird wahrscheinlich bekannt, dass mit noch weniger Mitarbeitern der Standort nicht zu halten ist und man umziehen (verkaufen) müsse, wofür die MA eine Weiterbeschäftigungsgarantie (in Schweden oder Kanada) bekommen. Damit wäre das Thema ZANDERS, des ehemals stolzesten und größten Unternehmens in Bergisch Gladbach mit Unternehmer-Familien, die sich der Stadt auch verpflichtet fühlten und fühlen, beendet.

    Mir kann keiner erzählen, dass in einem Spezialmarkt mit hohem Kow How – Bedürfnis eine Sanierung des Unternehmens nicht schon viel früher möglich gewesen wäre, gerade, weil der Bürgermeister die jetzt zu Tage getretene Entwicklung hat kommen gesehen, sich intensiv mit der Situation des Unternehmens beschäftigt hat und auch weiterhin die Standortsicherung im Fokus hat . . .

    . . . und das seit nunmehr 21/2 Legislaturperioden.

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