Im Rahmen der DRK-Projektes “Leben mit dem Tod” hatten jetzt trauernde Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Trauer und die Beziehung zum Verstorbenen individuell und künstlerisch zu gestalten. Angeleitet wurden sie hierbei von der Künstlerin Renate Rüter-Nork. Unterstützung erfuhr die Malaktion von Ellen Kolter, einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin des Projektes.

Renate Rüter-Nork, die als Kind selbst früh ihre Mutter durch den Tod verloren hat, brachte den Kindern und Jugendlichen auf sensible Art und Weise verschiedene Techniken nahe, die es ermöglichten, den Namen des Verstorbenen oder persönliche Erinnerungen künstlerisch zu gestalten.

„Die Kinder und Jugendlichen waren am Ende selbst sehr überrascht über ihre eigenen Werke“, sagt Stephanie Witt-Loers, die Projektleiterin des Kooperationsprojekts des DRK-Kreisverbands Rheinisch Bergischer Kreis und des Instituts Dellanima. „Trauern ist ein Prozess. Wesentliche Themen, wie z.B. Gedanken und Gefühle auszudrücken und den Verstorbenen in den aktuellen Lebensbereich zu integrieren, müssen bearbeitet werden und konnten im Malprojekt auf kreative, tröstliche Weise zum Ausdruck kommen” so die Trauerbegleiterin und Fachautorin.

Schambesetzte sowie geheime Gedanken und Gefühle, die im Trauerprozess auftauchen und die für den Betrachter der Werke nicht zu sehen sein sollen, fanden ebenso Raum wie schöne, tröstende Erinnerungen.

Die von der Künstlerin Rüter-Nork angebotenen Techniken, wie mit Ölkreide auf Leinwand zu schreiben oder zu zeichnen, mit Wassersprüheffekten, der Nutzung von verschiedenfarbigem Seidenpapier und Acrylfarbe persönliche Botschaften und Erinnerungen zu gestalten, fand bei allen großen Anklang.

Ausstellung “Erinnerungen”
Kreishaus, Am Rübezahlwald 2, 51465 Bergisch Gladbach
Dauer der Ausstellung bis 27. Juli 2018

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2 Kommentare

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  1. Danke liebe Maria für die vielen schönen Fotos von der Vernissage.
    Ich bin auch so froh und dankbar , dass du meine Homepage immer sofort auf den neuesten Stand bringst.