David Roth

Nach vielen Jahren an der Spitze des Autobahnzubringer-Vereins wechselt Cornelia Lübbe-Roggen in den Beirat, ihr bisheriger Stellvertreter David Roth übernimmt das Amt. 

Der Verein Autobahnzubringer hat auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Angeführt als 1. Vorsitzender wird der Verein nunmehr von David Roth, Mitinhaber der Firma Pütz-Roth aus Bergisch Gladbach. David Roth fungierte bisher als Stellvertreter.

Die bisherige Vorsitzende Cornelia Lübbe-Roggen wechselte in den Beirat. Cornelia Lübbe-Roggen hatte das Amt 13 Jahre inne und macht nun Platz für eine jüngere Generation. Sie wurde mit großem Dank für Ihre bisherige Tätigkeit entlassen.

Unter Ihrer Führung hat der Verein in einer großen Plakataktion für einen besseren Verkehr in Bergisch Gladbach geworben. Auch wurde unter Ihrer Leitung eine Umfrage in der Bevölkerung getätigt, die eindeutig die Erfordernisse des Autobahnzubringers bestätigte.

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Ebenfalls wurde in Ihrer Zeit die Planung bis zur Linienbestimmung für den ersten Bauabschnitt erreicht, sowie die Zusage der Landesregierung für die die Übernahme der Kosten für den zweiten Bauabschnitt.
Ergänzend hierzu waren die 13 Jahre mit einer Vielzahl von Gesprächen mit der Verwaltung, den Ratsmitgliedern und der Landesregierung geprägt.

Die weitere Wahl bestätigte als Stellvertreter Heinz-P. Hinterecker, Inhaber der gleichnamigen Immobilienfirma aus Bergisch Gladbach-Bensberg.

Als Kassierer neu gewählt wurde Christopher Kalverkamp, Bankkaufmann hier in Bergisch Gladbach tätig.
Schriftführer bleibt der bisherige Reinhard Kenfenheuer, Logistikkaufmann lange Jahre in Bergisch Gladbach tätig.

Als weiterer Beisitzer und als Kassenprüfer wurde Michael Kracht, ehemals Mitarbeiter der IHK Geschäftsstelle Rhein-Berg gewählt.

In seiner Antrittsrede gab David Roth einen Überblick über die weiteren Aktivitäten. Hier ist vor allem die Vergabe für die Machbarkeitsstudie zum zweiten Teil des Zubringers zu nennen.

Ebenfalls wird der Verein eine Computer-Animation über das mögliche Aussehen und die Einbindung in die bestehende Landschaft erstellen lassen. Viele Bürger unserer Stadt können sich leider aus den bisher vorliegenden Planungen nicht die positiven Auswirkungen dieser geplanten Entlastungsstraße vorstellen.

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4 Kommentare

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  1. Bitte bleiben Sie sachlich und unterlassen Sie persönliche Angriffe, erst Recht in Kommentaren, die nicht mit dem vollen Namen gekennzeichnet sind. Diesen Kommentar haben wir bearbeitet und eine herabwürdigende Berufsbezeichnung herausgenommen. Die Redaktion

  2. Mag der Wechsel an der Spitze dieses Lobby-Vereins, sicher lange vorbereitet, der Grund für monate- fast jahrelanges Schweigen sein? Oder sind doch die Tatsachen, die eine Bahndammtrasse vierspurig für den motorisierten Individualverkehr unmöglich machen, in die Köpfe dieses Vereins angezogen?

    Der FNP mag so viele Eintragungen für dieses Nullnummer-Projekt eingetragen haben – was übrigens gar nicht drin sein darf – wie er bzw. Urbach und Flügge wollen, alle möglichen Hindernisse stehen dagegen, nicht zuletzt die Voten der bedenkentragenden Institutionen. Was angeblich in Düsseldorf bereist auf den Weg gebracht wurde, wird einer Überprüfung kaum standhalten. Was die Verwaltung plant mit Unter-, Über- oder welcher Querung auch immer kann sich niemand vorstellen. Der weitere Weh hinter der Kölner/Frankenforster Straße ist derart nebulös und verworren – sieht man ihn mit objektiven Augen – , dass er wie eine Zeichnung auf einem Teppich wirkt, auf dem Kinder mit Auto spielen.

    In all den Jahren gab es keinen einzigen Beitrag der Bahndamm-Lobby hinsichtlich der Ziele, die alle anderen um die Entzerrung des Verkehrs Bemühten seit Jahren fordern: Weg von der Straße mit den Autos. Und wenn BGL entlastet werden soll, warum hat man nicht die Kraft, die durch die Befürwortung der Bahndammtrasse vergeudet wurde, darauf verwendet, das Mehrheimer Kreuz wiederzubeleben und eine Anbindung zu schaffen. Da hätte Frau Hammelrath als SPD-MDL sicher helfen können. Mitglieder ihrer Partei haben schließlich diese Entlastung trotz bereits fertigem Mehrheimer Kreuz verhindert.

  3. wenn ich schon lese, dass ein Immobilienmakler stellvertretender Vorstand ist, weiß man ja welche eigentlichen Interessen hinter dem Autobahnzubringer stehen! Der FNP lässt grüßen.

  4. Zitat:
    “Viele Bürger unserer Stadt können sich leider aus den bisher vorliegenden Planungen nicht die positiven Auswirkungen dieser geplanten Entlastungsstraße vorstellen.”

    Hört, hört, schon mal darüber nachgedacht lieber Autobahnzubringer e.V., dass es die positiven Auswirkungen gar nicht gibt und die Bürger das schon wissen?

    Die Realität der bisher vorliegenden Planungen zeigt schon deutlich genug die Zerstörung des innerstädtischen Erholungsgebietes im Schatten von Krügers Hochregallager, um nur einen Punkt zu nennen.

    Natürlich kann man das mögliche Aussehen mit Compuer-Animation gestalten, leider ändert das nichts an den Folgen einer solchen Planung und der Realität.

    Es zeigt lediglich, mit welch altbackenen Methoden und Vorstellungen man die Zukunftsprobleme unserer Stadt lösen will und das auch noch auf Kosten der nächsten Generation.

    Mehr als 30 % Verringerung des Verkehrsaufkommens in unserer Stadt lässt sich durch Digitalisierung der Geschäftsprozesse der beteiligten Verkehrsteilnehmer erreichen, lässt sich aber nicht so einfach filmen.