Mit der dunklen Jahreszeit ist die Einbruchskriminalität wieder auf dem Vormarsch. Dagegen setzte die Polizei mit einem demonstrativen Großeinsatz ein Zeichen – und machte mit Hilfe des THW die Nacht zum Tag.

Die seit zwei Jahren laufende Kampagne der Kreispolizei hatte zum Rückgang der erfolgreichen Einbrüche beigetragen, doch im November wurden über 50 und im Dezember erneut über 70 Taten kreisweit angezeigt. Die meisten dieser Fälle ereigneten sich entlang der A4.

Hier setzte die Polizei am Montagabend mit einem Großeinsatz an. Bei Kontrollen in Untereschbach, Rösrath und Refrath setzte die Polizei über 20 Beamte sichtbar ein. Zudem gab es verdeckte Überprüfungen durch den Einsatztrupp. Mehrere Ermittler begleiteten vom Büro aus die Beamten vor Ort, berichtete Sprecher Richard Barz am Dienstag.

Gleichzeitig machte das THW Bergisch Gladbach in Refrath die Nacht zum Tage. Wo um kurz vor 18 Uhr noch völlige Dunkelheit auf der Lustheide kurz vor der Autobahn herrschte, war es während der Kontrollaktion taghell.

Dort überprüften die Beamten rund 150 Fahrzeuge und fast 250 Personen bis 20.30 Uhr. Die Hoffnung, dabei Einbrecher aufzuspüren, erfüllte sich zwar nicht. Es wurde aber auch bislang keine Tat im Südkreis für Montagabend angezeigt, berichtet Barz. Daher könnte die Abschreckungsaktion der Polizei Wirkung gezeigt haben.

Für die kommenden dunklen Wochen kündigt die Kreispolizei weitere Aktionen an.

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Redaktion

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