Liebe Leserin, lieber Leser,

2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

Damit wir 2022 auf diesem Niveau und einem stabilen Fundament weitermachen können, haben wir ein Anliegen:

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit. Den Betrag können Sie frei wählen, ab 5 Euro im Monat. 

Auf Einladung des Begegnungscafés Himmel un Ääd informierte Gereon Wagener von der Bono-Direkthilfe mit einem Foto-Vortrag über die Realität in den Rotlichtvierteln Indiens und über die Arbeit der Hilfsorganisation.

Im ersten Quartal dieses Jahres informiert das Schildgener Begegnungscafé Himmel un Ääd über die wichtige Arbeit der BONO-Direkthilfe und unterstützt diese aus den Trinkgeldern und Spenden seiner Gäste. Am 11. Januar informierte Gereon Wagener, Gründer und Vorsitzende der BONO-Direkthilfe, im Pfarrsaal der kath. Herz Jesu Gemeinde mit einer Fotoreportage über Menschenhandel und Zwangsprostitution in Indien und Nepal und über das Wirken der Hilfsorganisation.

Achim Rieks vom H&Ä e.V.: „Der Vortrag hat den Besuchern eindrücklich und einfühlsam vor Augen geführt, wie wichtig und unterstützungswürdig die Arbeit der BONO-Direkthilfe ist – durch Information und finanzielle Hilfe. Wir freuen uns, hierzu ein wenig beitragen zu können.“

Rund 3 Millionen Mädchen und Frauen in der Prostitution

Tausende Frauen und Kinder sind Tag für Tag in Gefahr, verschleppt zu werden. Abermals Tausende warten verzweifelt darauf, aus der Zwangsprostitution befreit zu werden.

Menschenhandel ist das am schnellsten wachsende Verbrechen und die drittgrößte illegale Einnahmequelle weltweit. Allein in Indien leben Schätzungen zufolge rund 3 Millionen Mädchen und Frauen in der Prostitution. Viele von Ihnen sind minderjährig und wurden aus ihrer Heimat verschleppt – aus Indien, aus Nepal, aus Bangladesch.

Nur aus Nepal werden Schätzungen zufolge jedes Jahr 10 bis 15 Tausend Mädchen nach Indien gebracht – Durchschnittsalter 16 Jahre. Der Alltag in den indischen Bordellen ist der Horror.

Achim Rieks und Susanne Schubmehl vom H&Ä e.V. mit Gereon Wagener, Gründer und Vorsitzender der Bono-Direkthilfe

Bisher konnten durch die Arbeit der BONO-Direkthilfe fast 40.000 Mädchen und junge Frauen aus ihrem unvorstellbaren Martyrium befreit werden. Dazu arbeitet BONO mit zuverlässigen und kompetenten Partnerorganisationen in den jeweiligen Projektländern zusammen, die BONO persönlich bekannt und vertrauenswürdig sind.

So führt z.B. „Maiti Nepal“ Präventionsprogramme durch und betreibt Grenzkontrollstationen, um Verschleppungen zu verhindern. Frauen, die aus der Prostitution befreit wurden, finden bei „Maiti Nepal“ ein neues Zuhause. Dort erhalten sie medizinische und psychologische Betreuung und haben die Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen.

Mitarbeiter der „Rescue Foundation“ suchen in den Rotlichtvierteln systematisch nach Opfern der Zwangsprostitution und führen gemeinsam mit der Polizei Rettungsaktionen durch. Die geretteten Mädchen werden in einem der vier Schutzzentren der „Rescue Foundation“ aufgenommen, in denen sie psychologische und medizinische Hilfe bekommen.

Dank Aus- und Weiterbildungsprogrammen lernen die jungen Frauen, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Nach Möglichkeit werden die Mädchen zu ihren Familien zurückgebracht.

Hintergrund: Wie Gereon Wagener Bono gründete

Referent Gereon Wagener ändert nach einer kaufmännischen Ausbildung, Studium der Betriebswirtschaft und mehreren Jahren beruflicher Tätigkeit in einer Unternehmensberatung sein Leben. Nachdem er in Nepal ein junges Mädchen kennenlernt hatte, das bereits mit neun Jahren verschleppt und fünf Jahre lang zur Prostitution gezwungen wurde, stellt er den Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution in den Mittelpunkt seines Lebens.

2002 gründet er mit einigen Freunden den BONO-Direkthilfe e.V. und 2014 die Stiftung BONO-Direkthilfe. Mit sieben Jahren Projekttätigkeit in Nepal, zahlreichen Projekteinsätzen in Afrika und Asien sowie jahrelanger Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen in Deutschland, Holland und der Schweiz verfügt Wagener über ein vielseitiges und praxisbezogenes Erfahrungspotential in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

So können Sie sich engagieren:

Weitere Informationen über die BONO-Direkthilfe finden Sie unter: www.bono-direkthilfe.org

Die Arbeit des BONO-Direkthilfe e.V. und seiner Partnerorganisationen können Sie auch nachhaltig unterstützen, indem Sie Mitglied werden oder spenden. Spenden und Mitgliedsbeiträge sind steuerlich absetzbar.

Spendenkonto BONO-Direkthilfe e.V., Kreissparkasse Köln, IBAN: DE71370502990373002353, BIC-Code: COKSDE33XXX

Mitglied werden: https://www.bono-direkthilfe.org/ihre-hilfe/unterstuetzung/#mitglied

Weitere Beiträge zum Thema:

Der Heilige Nikolaus und die Prostitution

BONO-Direkthilfe feiert mit Menschenrechtlern Geburtstag

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Himmel un Ääd

Himmel un Ääd ist das ökumenische Begegnungscafé in Schildgen. Sie finden uns auf der Alteberger-Dom-Str. 125

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