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ist Fotograf, Designer und Kommunikationsberater.

5 Kommentare zu “Gemeinsam gegen den Müll im öffentlichen Raum”

  1. Solange viel zuviel Plastikmüll produziert und verkauft wird, landet auch ein Teil davon auf der Straße oder in der Natur. Symptombekämpfung ist nett, ändert aber wenig bis nichts – wo 120.000 Menschen leben, kommt es einfach statistisch vor, dass Müll fallengelassen wird (nicht selten versehentlich).

    Die Stadt kann da außer ‘drüber reden’ wenig machen. Am ehesten noch beim ‘Coffee to go’, für den es anderswo längst Pfandsysteme gibt. Und natürlich mehr/ größere Mülleimer (inkl. funktionierender Aschenbecher): Wenn ich herumliegendes Plastik stundenlang mit mir herumtragen müsste, hebe ich es nicht auf.

    (Ehrlich gesagt empfinde ich die Debatte als Jammern auf extrem hohem Niveau. Verglichen mit anderen Städten und Ländern ist Gladbach geradezu vorbildlich sauber. Sollen die Bürger*innen sich nur noch in Labor-Schutzanzügen bewegen, damit kein Dreck entsteht? Wollen wir ‘schwarze Müllsherrifs’, Video-Komplettüberwachung und drakonische Strafen?)

  2. Also, Ihr habt alle irgendwie recht ! Da kann ich noch meine “sozialphysikalische” Version hinzufügen: Der Müll ist da, und wird auf absehbare Zeit nicht weniger werden; schliesslich
    leben wir in dieser Konsumblase und ich sehe nix, was sich in Richtung “weniger Wachstum” bewegt.
    Und es gibt zu wenige und zu kleine, falsch konstruierte Abfallbehälter in GL. Schaut euch mal die Aschenbecher – Funktion bei den Dingern an: die Kippen müssen ja da rausfallen.
    Und: rauchen darfst du ja nur noch draussen ;-)) (oder wollen wir das auch noch verbieten?)

    Wenn dann mal in der Stadtmitte gefeiert wird, möglichst verkaufsoffen, dann sieht man das Desaster am Sonntag morgen; der Müll bleibt aber teilweise bis Dienstag liegen – warum ?

    Ich arbeite an der unteren Hauptstrasse, der “Bronx” von Bergisch Gladbach und ich würde gerne die wenigen Grünflächen zwischen den Parkbuchten aufhübschen, bienengerecht bepflanzen und ggf. flach umzäunen, unter Mithilfe der Anwohner / Geschäftsbetreiber.
    Nun erzählte mir die Nachbarin, dies sei unter Strafe verboten ….
    An wen wende ich mich denn jetzt mit meinem zivil-ungehorsamen Anliegen ?

  3. Herr Gürgens,

    der Kaffee zum Mitnehmen ist nur ein Problem bzgl. des Mülls, aber keins der Verschmutzung. Das Problem der Verschmutzung ist die Person, die es wegwirft und kein anderer.

    Und da helfen leider nur drastischere Sanktionen oder eben die gesellschaftliche Ächtung?

    Aber in der heutigen Gesellschaft hat leider keiner mehr den Mut, gewissen Leuten, etwas zu sagen, da man Sorgen hat, direkt Opfer zu werden. Dafür ist bei einigen die Hemmschwelle leider zu gering.

    Und das Ordnungsamt kontrolliert ja auch lieber Falschparker, da die Autos keinen Widerstand leisten.

    Mit 3-4x höheren Strafen und regelmäßiger Kontrolle finanzieren sich die Ordnungsamt-Angestellten fast selbst oder werden durch geringere Säuberungskosten ausgeglichen.
    Singapur ist da ein schönes Beispiel.
    Bei Wiederholungstäter Strafe verdoppeln, später zusätzlich Säuberungsdienst am Bahnhof mit schön leuchtender Warnweste.

    Die Sorge vor der Strafe muss so stark werden, dass die Bürger gar nicht auf die Idee kommen, etwa wegzuwerfen.
    Anders ist in der heutigen Zeit leider keine Änderung erreichbar.

  4. Sanktionen sind schön und gut, laufen aber meist ins Leere da keiner diese flächendeckend kontrollieren kann. Was nützt da ein hohes Bußgeld?
    Vielmehr muss man über den “To Go” Preis das Ziel erreichen. Hier ist der Einzelhandel gefragt. Wenn ein Kaffee zum mitnehmen 15€ kostet überlegt sich vielleicht der ein oder andere sich in ein Cafe zu setzen und für 5-6€ vielleicht den geliebten Latte mit einem Stück Kuchen zu verzehren. Von den 15€ To Go Preis müssen mindestens 10€ in die Reinigung der Stadt gesteckt/ investiert werden. Gerade der To Go Irrsinn muss aufhören. Dann entfällt auch viel viel Müll.

  5. Hallo, ich war am Mittwoch auch bei der Diskussion dabei. Habe noch einen Vorschlag, wie in Amerika oft gesehen. Unternehmen übernehmen die Patenschaft für die Sauberkeit in einem Abschnitt und dürfen dies dort, mit Schildern, bekannt machen – tue Gutes und rede darüber.

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