Max Bruch im Gespräch mit der Mäzenin Maria Zanders. Foto: Klaus Hansen

Zu Ehren des großen Komponisten wird am Sonntag der „Max-Bruch-Weg“ eingeweiht. Damit erfüllt sich der Bürgerverein Rommerscheid einen Geburtstagswunsch – und lädt zum Mitwandern ein. 

Wanderfreunde und Musikliebhaber sind gleichermaßen angesprochen, wenn es um die Einweihung des neuen Max-Bruch-Weges in Bergisch Gladbach geht. Der Rundwanderweg, der an den großen Komponisten des 19. Jahrhunderts erinnert, wird am Sonntag, dem 11. August um 16 Uhr eröffnet. Treffpunkt ist die Kirche St. Engelbert im Stadtteil Rommerscheid.

Mit dem Max-Bruch-Weg hat sich der Bürgerverein Rommerscheid zu seinem 100. Geburtstag einen Traum erfüllt, mit tatkräftiger Unterstützung der städtischen Tourismusförderung. Dieser Weg wurde nun mit eigenem Logo frisch ausgeschildert; ein neu entwickeltes Faltblatt mit Streckenkarte enthält Wegbeschreibung und Erläuterungen.

Das Geburtstagsgeschenk ist natürlich für alle da, die gern wandern und interessiert an Geschichte und Kultur von Bergisch Gladbach sind. Deshalb findet die Eröffnung nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern als öffentliche Veranstaltung; die Organisatoren freuen sich auf möglichst viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Der Vorsitzende des Bürgervereins Rommerscheid, Karl-Hubert Hagen, wird die Gäste begrüßen, für die Stadt spricht der Erste Stellvertretende Bürgermeister Josef Willnecker ein Grußwort. Zur Sache hält anschließend Siegfried R. Schenke einen Vortrag. Die musikalische Begleitung übernimmt Milena Spürck mit der Gitarre.

Wer mag, kann sich dem ausgerufenen Dresscode entsprechend kleiden: Die Gäste sollen möglichst Strohhut und weißes Oberteil und farbigen Akzenten aus dem Spektrum rosa-violett (entsprechend der Farben des Wanderweg-Logos) tragen.

Natürlich wird auch der neue Max-Bruch-Weg beschritten – nicht in voller Länge, jedoch von der Rommerscheider Höhe hinunter ins Strundetal, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Belieben die Einweihung im Museumscafé Alte Dombach ausklingen lassen können.

Die Route des Max-Bruch-Weges verbindet Wege, Plätze und Sehenswürdigkeiten miteinander, von denen viele einen direkten oder zumindest vorstellbaren Bezug zu Max Bruch haben. Der 1838 in Köln geborene berühmte Komponist wurde durch die Papierfabrikantin Maria Zanders gefördert, er machte Bekanntschaft mit dem Strundetal und den umliegenden Höhen anlässlich seiner Besuche auf dem Zanders-Gut Igeler Mühle.

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