Nach einem Jahr Pause soll in diesem Jahr die Hilfsaktion „Schuhe für Bulgarien” neu aufgelegt werden. Doch bislang fehlt eine Halle. Ein Aufruf.

Neun Jahre lang hat die Aktion einen oder zwei Lastwagen nach Bulgarien geschickt, voll gepackt mit Schuhen, warmer Bekleidung und anderen Hilfsgütern, die von Bergisch Gladbachern gespendet worden waren und vor Ort dringend benötigt werden.

Lange hatte „Schuhe für Bulgarien” eine Halle der Belkaw nutzen können, später Leichtbauhallen in Katterbach, um mit einem großen Aufgebot an Ehrenamtlern die Hilfsgüter zu sammeln, zu sortieren und versandfertig zu machen. Diese Hallen stehen nicht mehr zur Verfügung, seither ist Hildegard Knoch-Will, die Initiatorin und treibende Kraft der Aktion, auf der Suche.

Gebraucht wird eine Halle mit mindestens 200 bis 300 Quadratmetern Arbeitsfläche. Das kann ein aktuell nicht genutztes Lager sein, ein großer leerstehender Laden – oder auch eine Turnhalle.

Dort sollen 30 Biertische aufgestellt werden, um die großen Mengen an Schuhen und Bekleidung gut sortieren und verpacken zu können.

Außerdem wird Stellfläche benötigt für die fertig gepackten Paletten. Im Moment wird mit einer LKW-Ladung mit 33 Paletten-Stellplätzen geplant – doch in den vergangenen Jahren waren es dann doch immer zwei volle Laster geworden.

Geplant ist die öffentliche Sammelaktion vom 14. bis 19. Oktober. Sortiert und weiter verpackt wird in der vierten Oktoberwoche und der ersten Novemberwoche – dann wird der Transport los geschickt. Insgesamt wird die Halle also für drei bis vier Wochen benötigt.

Für Angebot und weitere Informationen steht Hildegard Knoch-Will per Mail zur Verfügung.

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Redaktion

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