Die NRW-Nothilfe für Geschäfte, Gastronomen und Solo-Unternehmer steht vor der Tür – am Freitag will das Land die Antragsformulare freischalten. Die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderung gibt Tipps, wie man sich vorbereiten kann.

Die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW) hat auf ihrer Website eine eigene Rubrik für Corona-Hilfen eingerichtet. Dabei habe sich die Gesellschaft bemüht, die wirklich relevanten Informationen herauszufiltern und nur die auch wirklich real bestehende Hilfen darzustellen, betont die RBW.

Aktuell weist die Website prominent auf das Programm für kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständigen und Freiberuflern hin. Als Soforthilfe können sie für drei Monate, gestaffelt nach Mitarbeiterzahl, bis zu 9.000, 15.000 oder 25.000 Euro an direkten Zuschüssen bekommen.

Heute hatte die Landresregierung weitere Informationen zum Antragsverfahren veröffentlicht – und angekündigt, dass das digitale Antragsformular ab Freitag verfügbar sein. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des NRW-Wirtschaftsministeriums.

Wer bis Freitag nicht untätig warten will, für den bietet die RBW eine Reihe von Handlungstipps und Beratung an:

  1. Aktualisieren Sie Ihre kaufmännischen Unterlagen. Fordern Sie ggf. die Unterstützung Ihres Steuerberaters/ Wirtschaftsprüfers an.
  2. Dokumentieren bzw. kalkulieren Sie Ihre Umsatz- und Ertragseinbußen für 2020, soweit möglich.
  3. Berechnen Sie bitte Ihre Fixkosten (z.B. Gehälter, Strom, Miete). 
  4. Stellen Sie grundsätzlich erst den jeweiligen Antrag auf Hilfeleistung, bevor Sie eine Maßnahme einleiten.
  5. Digitalisieren Sie Ihre Dokumente. In der aktuellen Situation werden Unterlagen vorrangig online angenommen.
  6. Falls Sie unsicher sein sollten, sprechen Sie uns gerne an unter 02204-9763-0 bzw.  info@rbw.de .

Darüber hinaus bietet die RBW auf ihrer Website eine Fülle von Informationen in vielen wirtschaftlichen Bereichen an, von der Beantragung von Kurzarbeitergeld, über Änderungen im Mietrecht bis hin zu Hinweisen zum Infektionsschutz.

Zudem hat die RWB eine Liste mit Initiativen aus dem unternehmerischen Berich im Kreis RheinBerg angelegt. Dort findet sich unter anderem die neue Plattform Zusammenhalt.GL, die in Bergisch Gladbach mobile Angebote von Geschäften und Restaurants sowie Hilfsangebote sichtbar macht. Dort werden weitere gute Idee gesammelt.

In eigener Sache: Verlässliche, verständliche und aktuelle Informationen sind in dieser Lage wichtiger denn je. Unsere Informationen sind kostenlos, erfordern aber viel Arbeit. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einem Monatsbeitrag ab 5 Euro.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Es ist ja nicht so, dass Menschen in Krisenzeiten nicht einkaufen, nur tun sie das eben im Internet. Für die Gastronomen ist der Umsatz im wesentlichen verloren, es sei denn, wir entwickeln nach der Krise südländische Mentalität, kein schlechter Ausblick. Für den Handel sieht es trübe aus, vor allem wenn viele Kunden so weitermachen https://www.n-tv.de/politik/Der-weltgroesste-Corona-Profiteur-article21664237.html
    Jeder entscheidet mit seinem Einkauf mit.