Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in RheinBerg ist heute auf 187 geklettert, mit einem deutlichen Schwerpunkt in Bergisch Gladbach. Eine 85-jährige Bergisch Gladbacherin ist nach einer Woche im Krankenhaus gestorben.

18 Corona-Infektionen sind nach Angaben der Kreisverwaltung allein am Samstag neu bestätigt worden. Das ist der bislang höchste Zuwachs, seitdem die Corona-Krise Anfang März im Kreis angekommen war. In den Vortagen waren es jeweils 11, 11 und 8 neue gemeldete Fälle. 52 Personen gelten inzwischen als genesen.

Zudem gab der Kreis bekannt, dass eine 85-Jährige, die seit über einer Woche in einer Intensivstation eines Bergisch Gladbacher Krankenhauses behandelt wurde, gestorben ist. An den Folgen des Corona-Virus in Kombination mit ihren Vorerkrankungen. Bereits vor neun Tagen war eine 83-jährige Frau mit Vorerkrankungen gestorben.

Dieser zweite Todesfall mache deutlich, dass die aktuellen drastischen Maßnahmen zur Kontaktreduzierung notwendig seien, betont die Kreisverwaltung. Nur so könnten Risikogruppen wie ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen geschützt werden.

Jede Bürger stehe in der Verantwortung soziale Kontakte soweit wie möglich zu vermeiden. Besonders gefährdete Personengruppen sollten auch von nahestehenden Menschen möglichst nicht besucht werden.

Die neuen Zahlen verteilen sich wie folgt:

  • Bergisch Gladbach (12)
  • Leichlingen (1)
  • Odenthal (1)
  • Rösrath (4)

Gemeinschaftseinrichtungen seien nach derzeitigem Kenntnisstand nicht betroffen.

Die 187 bestätigten Corona-Fälle:

  • Bergisch Gladbach (78),
  • Burscheid (8),
  • Kürten (7),
  • Leichlingen (18),
  • Odenthal (7),
  • Overath (20),
  • Rösrath (25),
  • Wermelskirchen (24).

Aufgrund eines Eingabefehlers bei der Datenerfassung sind in Kürten und Wermelskirchen gestern insgesamt zwei Fälle zu viel gezählt worden. Dies wurde nun korrigiert.

Von den 187 bestätigten Fällen gelten 52 Personen inzwischen als genesen:

  • Bergisch Gladbach (17),
  • Kürten (2),
  • Leichlingen (3),
  • Overath (6),
  • Rösrath (9),
  • Wermelskirchen (15).  

Insgesamt befinden sich 683 Personen in Quarantäne:

  • Bergisch Gladbach (272),
  • Burscheid (36),
  • Kürten (63),
  • Leichlingen (59),
  • Odenthal (30),
  • Overath (60),
  • Rösrath (99),
  • Wermelskirchen (64). 

Bürgertelefon

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist unter der Woche von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

Am Wochenende werden Fragen rund um das Corona-Virus im Zeitraum von 10 bis 16 Uhr beantwortet.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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6 Kommentare

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  1. Und wenn man wirklich mal durch die fussgaengerzone geht wenn sieht man dort? Die Menschen die geschützt werden sollen sitzen dort teilweise sogar mit Thermoskanne, selbst gesehen. Nun frage ich mich, wenn der Kreis der belastenden Personen dort sitzt wie soll das funktionieren?

  2. Die Tests sind ein Witz! Ich war vor zwei Wochen beim Hausarzt mit allen typischen Symptomen! Vom Hausarzt wurde mir gesagt ich soll mich beim Gesundheitsamt melden da ich verdächtig bin! (Ich habe Wöchentlich Kontakt zu ca 50-60 Personen im In und Ausland) Gesundheitsamt hat mich abgespeist! Hausarzt hat nur 5 Testproben bekommen! Also ein Test nicht möglich! Die Letzten 3 Wochen Krank, krank, krank keinen Interessiert es! Nebenbei, so Krank habe ich mich nich nie Gefühlt! Kein Wunder das die Dunkelziffer so Hoch ist!

  3. Die Zahlen sind nach meiner Einschätzung nur rudimentär verwertbar. Soweit mir bekannt ist, wird ja nur getestet, wenn ein Verdacht vorliegt. Die echte Zahl der Infizierten wird von Experten auf das 10-fache geschätzt. Eine Aussage bekomme ich nur, wenn ich die Anzahl der täglichen Tests gegenüberstelle. Das wäre wichtig, um die Akzeptanz der Maßnahmen zu erhöhen bzw. zu stabilisieren. Nur für die Beurteilung, ob die Intensivbetten Kapazität ausreicht ist die absolute Zahl von Bedeutung.

  4. Genau Zahlen nennt der Kreis nicht, weil viele Tests von den Hausärzten gemacht werden und unterschiedliche Labors beteiligt sind. Für eine spätere wissenschaftliche Auswertungen mag die Relation zwischen Zahl der Tests und positiven Ergebnissen relevant sein, in der aktuellen Situation geht es den Verantwortlichen aber vor allem darum, die Zahl der Neuinfektionen niedrig zu halten. Daher sind auch die absoluten Zahlen wichtig.

  5. Wieviele Test wurden denn gemacht? Nur in dieser Relation sind die Zahlen bewertbar.

  6. Was mich nun mal interessieren würde ist, ob ebenso die Testzahlen auch gestiegen sind. Wenn ich mehr Menschen teste, ist die Wahrscheinlichkeit natürlich höher, als wenn ich weniger Menschen teste.