Die vier Krankenhäuser in RheinBerg und der Kreis bringen ein Helfer-Portal an den Start, um sich für die Herausforderungen der Corona-Krise noch breiter aufzustellen. Gesucht werden Freiwillige, die in medizinischen, pflegerischen oder sozialen Berufen ausgebildet sind. Das können Ärzte oder Pflegekräfte sein, die sich in Elternzeit befinden. Oder Studenten.

Die GFO Kliniken Rhein-Berg, das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach und das Krankenhaus Wermelskirchen haben gemeinsam mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis ein Online-Helferportal für Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen auf die Beine gestellt.

Die ärztlichen Direktoren und Pflegedirektoren der vier Kliniken rufen die Bürgerinnen und Bürger, die medizinisch oder pflegerisch geschult sind, dazu auf, sich bei dieser zentralen Helferbörse zu registrieren.

Der Appell richtet sich an Freiwillige der Region die in medizinischen, pflegerischen oder sozialen Berufen ausgebildet sind, wie beispielsweise Ärztinnen und Ärzte oder Pflegekräfte die sich in Elternzeit befinden oder Studierende der Medizin. 

Enge Kooperation zwischen Kreis und Kliniken

Die Krankenhäuser im Rheinisch-Bergischen Kreis und die Kreisverwaltung kämpfen Schulter an Schulter gegen die Erkrankung Covid-19. „Allerdings nur sinnbildlich“, schmunzelt Birgit Bär vom Krisenstab des Kreises. Denn schließlich ginge es nach wie vor darum, dass die Menschen Abstand voneinander halten. „Das hält uns allerdings nicht von der Arbeit ab.“

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In unzähligen Telefonaten und Videokonferenzen werden derzeit alle Kräfte gebündelt. Und dazu gehört auch eine gute Kommunikation des Krisenstabes mit den Verantwortlichen in den Krankenhäusern der Region. „Wir sind ständig im Dialog und tauschen uns intensiv aus“, ergänzt die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Sabine Kieth.

„Für den Fall der Fälle brauchen wir Unterstützung”

Die Kreisverwaltung sammelt jetzt die möglichen Helferinnen und Helfer, um später schnell handeln zu können. Aus den Kliniken heißt es dazu: „Noch kommen wir klar. Doch für den Fall der Fälle brauchen wir Unterstützung“, so Jörg Zbick, Leiter der Unternehmenskommunikation der GFO Kliniken Rhein-Berg.

Die Verantwortlichen der Krankenhäuser stehen täglich im Kontakt. Es finden ständig Videokonferenzen zwischen den Häusern, den Reha-Einrichtungen und dem Kreis statt. Einige niedergelassene Ärzte, die den Kliniken seit Jahren eng verbunden sind, haben bereits ihre aktive Mitarbeit in den Krankenhäusern angeboten.

Über eine Eingabemaske auf der Website des Kreises können Bürgerinnen und Bürger, die ihre Fachkompetenz – in Voll- oder Teilzeit – zur Verfügung stellen möchten, ihre Daten und ihre fachliche Qualifikation hinterlegen. Die Mitarbeitenden im Amt für Soziales und Inklusion der Kreisverwaltung übernehmen die Vermittlung der Fachkräfte an die Krankenhäuser, Einrichtungen und ambulanten Dienste im Kreis.

Das Helferportal ist über die Website des Rheinisch-Bergischen Kreises unter  zu erreichen.

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RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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