Am Montag sind nur drei weitere Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis bekannt geworden. Die Gesamtzahl der Infizierten steigt auf 400 an, davon sind fast zwei Drittel bereits wieder genesen. Der Kreis warnt jedoch vor voreiligen Schlüssen.

Auch in den Vortagen lag die Zahl der neuen Infektionen im niedrigen einstelligen Bereich. Doch weder die geringe Anzahl der Infektionen noch die steigende Zahl der Genesungen seien Anlass zu Leichtsinn, sagt Erik Werdel, Leiter des Krisenstabs und Kreisdirektor.

Er sei „sehr zurückhaltend was Prognosen betrifft und warne davor, zu voreiligen Schlussfolgerungen zu gelangen, dafür ist es noch zu früh“, sagt Werdel. Der Weg der Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln habe sich als richtig erwiesen. „Es gilt, diesen jetzt noch konsequent weiter zu beachten, damit sich ein nachhaltiger Erfolg einstellt. Wir brauchen alle noch Geduld!“, so Werdels Appell.

Inzwischen liegen auch die Test-Ergebnisse des evangelischen Altenzentrums Luchtenberg-Richartz-Haus in Burscheid und dem Peter-Landwehr-Haus fast vollständig vor. Sie seien alle negativ ausgefallen, berichtet der Kreis.

Die neuen Zahlen verteilen sich wie folgt: (jeweils neue Fälle / Gesamtzahl / wieder gesund / derzeit Infizierte):

  • Bergisch Gladbach +1, 188, -116 (72)
  • Burscheid, +0, 17, -13 (4)
  • Kürten +2, 21, -15 (6)
  • Leichlingen +0, 25, -20 (5)
  • Odenthal +0, 17, -13 (4)
  • Overath +0, 36, -27 (9)
  • Rösrath +0, 44, -36 (8)
  • Wermelskirchen +0, 52, -34 (18)
  • Gesamt: +3, 400, -274, (126)
  • 10 Todesfälle

28 Personen, die am Corona-Virus erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon acht in intensivmedizinischer Betreuung. Das sind drei bzw. eine mehr als am Vortag.

Bürgertelefon

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist für medizinisch-gesundheitliche Fragen rund um das Corona-Virus unter der Woche von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

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Redaktion

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