Ursprünglich sollte die Baustelle an der Buchholzstraße im Spätherbst 2019 fertig werden. Nun wird klar, dass der Termin für die Fertigstellung immer noch nicht in Sicht ist. Die Gründe dafür sind Corona – und Felsen im Untergrund.

Seit fast vier Jahren wird im Bereich der Buchholzstraße in Gronau am Hochwassersystem gebaut. Neben einen Rückhaltebecken stand ein ganzes System von Kanälen auf dem Plan.

Ein großer Teil der Arbeiten geschieht unterirdisch, daher gab es zuletzt nur relativ wenige sichtbare Baustellen. Die aus dem Berg- und Tunnelbau bekannte Vortriebstechnik kommt allerdings nicht so schnell wie geplant voran, weil sie im Untergrund immer wieder auf Hinternisse stößt. Bereits mehrfach wurden neue Termine genannt – und gerissen.

Jetzt berichtet die Stadtverwaltung von weiteren Felsen, die aus dem Weg geräumt werden müssen. Hinzu komme, dass die Zahl der Kolonnen, die gleichzeitig vor Ort arbeitet, reduziert werden musste, damit bei einer Ansteckung mit dem Corona-Virus nicht die gesamte Baustelle zum Erliegen kommt.

Daher könne die städtische Bauleitung nicht mit Sicherheit vorhersagen, wann die Arbeiten abgeschlossen werden. Aktuell werde mit Mitte Juli gerechnet, es könnte aber auch länger dauern.

Das heißt, dass die Buchholzstraße, die seit August 2019 (zum zweiten Mal) gesperrt ist, weiter nicht passierbar ist.

Daher bittet das städtische Abwasserwerk die Anwohner und Gewerbetreibenden, deren Anfahrt und Erreichbarkeit durch die Sperrung behindert werden, um Verständnis. Es handele sich um eine Maßnahme, die notwendig sei, um das Stadtgebiet mit einem zeitgemäßen und leistungsfähigen Regenwasserkanalsystem auszustatten.

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Redaktion

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