Mit den Fördergeldern des Integrierten Handlungskonzeptes werden nicht nur Schlossstraße, Emilienbrunnen und Stadtgarten umgestaltet – auch die uralte Burgmauer und der Burggraben am Bensberger Rathaus werden städtebaulich aufgewertet.

Das nächste Bauprojekt des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg steht in den Startlöchern: Neben 32 weiteren Maßnahmen, wie der Aufwertung des Stadtgartens oder der Neugestaltung der Schloßstraße, wird nun auch die Burgmauer des technischen Rathauses in Bensberg städtebaulich aufgewertet.

Ab Anfang Juni wird die Burgmauer des technischen Rathauses in Bensberg aufgewertet und neu in Szene gesetzt. Historisch ist das Bauwerk sehr bedeutend. Das bereits im 12. Jahrhundert erbaute „alte Schloss“ wurde zwar in den 1960er Jahren zum Rathaus umgebaut, schlägt aber durch seine historische Fassade die Brücke zur Vergangenheit Bensbergs.

Um dieses Erbe zu bewahren gilt es deshalb die Burgmauer zu erhalten und aufzuwerten. Dazu gehört auch die bereits im Sommer 2019 fertiggestellte altstadtgerechte Straßenbeleuchtung, um auch in den Abendstunden eine sichere Nutzung und Orientierung zu gewährleisten.

Weg an der Burgmauer vorerst gesperrt

Die Aufwertungsmaßnahme beginnt Anfang Juni und wird bis Anfang des Jahres 2021 dauern. Der Weg um die Burgmauer wird während der gesamten Zeit gesperrt sein.

Doch nicht nur die Burgmauer wird aufgewertet, sondern auch der Burggraben mit den dazugehörigen Grünbereichen und Freiräumen soll verschönert werden: Am 9. Juni 2020 wird im Ausschuss für Umwelt, Klima, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) über den Burggraben beraten. Im Anschluss soll die Finalisierung der Ausführungsplanung zügig erfolgen.

StadtGrün hat sich bereits mit der Gestaltung des Burggrabens befasst: „Der Entwurf umfasst die Schaffung neuer Wegeverbindungen, die Aufwertung des vorhandenen Spielplatzes, die Aufwertung der Bepflanzung und die Beleuchtung der Burgmauer. Wir möchten der Burgmauer und dem Burggraben zu neuem Glanz verhelfen“, so Volker Oberreuther von StadtGrün.

Claudia Werker vom Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach, StadtGrün und das Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe bereiten zu diesem Themenfeld, insbesondere aber zur Neugestaltung des Spielplatzes, eine Kinderbeteiligung vor.

Hierzu wird voraussichtlich im Herbst, ein Projekt unter dem Motto „Bensberg – Gestern und Heute“ in Kooperation mit der freischaffenden Kunst- und Kulturpädagogin Tihana Biscan sowie der Stadtteileinrichtung „Kontaktstelle im Wohnpark – kurz KIWO“ umgesetzt. 

Das InHK Bensberg umfasst insgesamt 33 Maßnahmen. Mehr Informationen zum diesem und weiteren Projekten des InHK Bensberg finden Sie auf der Website der Stadt

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2 Kommentare

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  1. Das hört sich doch sehr erfreulich an.
    Bin schon auf das Endergebnis gespannt.

  2. Wenn man sieht, was mit Schloßstrasse, vor allem aber Emilienbrunnen und Stadtgarten passiert, erwarte ich hier ebenfalls kein “Aufpolieren” sondern eher eine Verschlimmerung, vermutlich mit weniger Grün und mehr Beton! Jetzt schon traurig!