In den vergangenen drei Tagen hat das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises zwölf neue Corona-Infektionen bestätigt – neun davon in Bergisch Gladbach. Hier ist unter anderem ein Pflegeheim in Refrath betroffen. Die Zahl der akut Infizierten steigt weiter an.

Wie bereits am Sonntag berichtet hatte sich ein(e) Bewohner:in eines Pflegeheims infiziert; dabei handele es sich um das Haus Krone in Refrath, teilte das Gesundheitsamt am Montag mit. Bei den Kontaktpersonen seien Abstriche gemacht worden, die Ergebnisse lägen aber noch nicht vor.

Von den zwölf neuen Fällen entfielen neun auf Bergisch Gladbach, zwei auf Burscheid und einer auf Overath. Bei sechs neuen Fällen handele es sich um Reiserückkehrer aus südosteuropäischen Staaten. Bei zwei neuen Fällen sei der Infektionsursprung im familiären Umfeld und bei zwei weiteren im gesellschaftlichen Umfeld zu sehen.

Zwei der neuen Fälle stünden im Zusammenhang mit Pflegeeinrichtungen. Neben der Infektion in Refrath sei im Luchtenberg-Richartz-Haus in Burscheid eine Person aus der Mitarbeiterschaft positiv getestet worden. Dieser neue Fall stehe nicht im Zusammenhang mit dem letzte Woche bekannt gewordenen Fall in der Einrichtung.

Heute gibt es die Zusammenfassung des vergangenen Wochenendes einschließlich des heutigen Montags bis Nachmittag. Insgesamt sind zwölf neue Fälle bekannt geworden, davon neun in Bergisch Gladbach, zwei in Burscheid und einer in Overath. Eine weitere Person gilt als genesen. Es befinden sich 189 Personen in Quarantäne, das sind 8 Personen mehr als am Freitag.

Die aktuellen Zahlen im Überblick:

Ortneue FälleInfektionenToteGenesenInfiziert
Bergisch Gladbach92651622326
Burscheid2260224
Kürten0250241
Leichlingen0450432
Odenthal0251231
Overath1482424
Rösrath0550532
Wermelskirchen0693597
RheinBerg125582248847

Zwei Personen befinden sich laut Gesundheitsamt zur Zeit in stationärer Unterbringung in einem der vier Krankenhäuser im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Einen Kommentar von Herrn/Frau Müller haben wir gelöscht, die geschilderten Fakten waren nicht korrekt. Aber wir gehen der Sache nach.