Reporterhund BamBam schaut nach seiner Sommerpause nach, ob seine Welt noch überall in Ordnung ist. Darum setzt er seine Suche nach Kondition am Mutzbach fort – und findet eine grüne Hölle vor. Und viel Müll.

Hallo Freunde! Nach dem Urlaub hat ein Hund viel zu kontrollieren. Auch am Mutzbach waren wir sehr lange nicht, ein Kontrollgang dort war überfällig. Um die Paffrather Mühlenwiese herum war alles beim Alten. Auch Sturm Kirsten hat dort am Bach keinen Schaden angerichtet.

Die Schafe blockieren noch immer den Trampelpfad auf der Wiese, dass wir dort nicht laufen können.

Wenn man an der letzten Brücke aber den offiziellen Weg verlässt und in den Urwald eindringt, findet man einen neuen Baumstamm über den Bach geschmissen.

Am Bachübergang wurden zwei neue Trittsteine ins Wasser gelegt, da muss ich jetzt nicht mehr springen. Als vorsichtiger Hund habe ich aber vorher getestet, ob sie nicht wackeln.

Dahinter hat sich die Natur zu einer grünen Hölle entwickelt. Man kann kaum noch den Bach sehen.

Hinter diesem Gestrüpp ist der kleine Wasserfall. Man sieht in nicht mehr, aber man hört ihn noch munter sprudeln.

Weiter am Bach entlang. Dort gab es eine neue Sicht auf die Hütten an den Angelteichen. Da musste wohl ein Baum weichen. So haben wir das noch nie gesehen. Beim neuen Hotel an der Diepeschrather Mühle wird die Außenanlage gestaltet. Das Hotel selbst war durch alle Bäume und Sträucher kaum zu sehen.

Die Hochlandrinder lagen wieder faul rum. Sie sehen ja gefährlich aus, aber wir finden, sie sind echte Schönheiten.

Und dann musste ich mit Entsetzen sehen, dass jemand einen blauen Müllsack in meinen Bach geworfen hat. Der ist entweder kaputt gegangen oder hat sich geöffnet und viel von dem Kunststoffmüll lag nun in dieser Ansammlung von Treibgut, die den Bach derzeit dort ein bisschen ausbremst. Welch eine Umweltschweinerei! Langsam sollten es doch alle wissen, dass solcher Abfall nicht in die Natur gehört.

In der großen Bachkurve dahinter sah alles ordentlich und sauber aus.

An der Stelle habe ich den Bach verlassen und bin links abgebogen, über die Diepeschrather Straße und durch den Wald auf der anderen Seite wieder nach Hause. Dort gibts keinen Bach.

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BamBam

ist ein Wolfshund (unter anderem) und lebt in Paffrath. Er hat einen europäischen Ausweis, ist aber stolz auf seine türkische Herkunft. Als Reporterbegleithund begleitet er die Bürgerreporterin Evelyn Barth - die dafür die Fotos liefert. Am 23.5.2019 hat er die Prüfung für den "Reporter mit GDB"...

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2 Kommentare

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  1. Lieber Bambam, eine Bemerkung zu deiner Mutzbach-Kontrolle: Da, wo du “Gestrüpp” vor dem kleinen Wasserfall siehst, sehe ich v.a. eines – Drüsiges Springkraut, früher auch mal “Bauernorchidee” genannt. Da es sich um einen invasiven Neophyten handelt, der hier nicht hin gehört und heimische Pflanzen verdrängt, frage ich: Kannst du was dagegen tun? Wir machen das auf unseren Touren (u.a. an gleicher Stelle), das heißt, wir machen sie platt. Trotzdem gibt es große Gebiete, wo sie schon völlig übernommen haben. Aber es gibt auch Leute, die finden sie gar nicht so schlimm und meinen, man sollte sie lieber aufessen, z.B. Gelee aus den Blüten aufs Brötchen.

  2. Bam Bam, der tapfere Fährtenhund wagt sich unerschrocken in die
    grüne Hölle und entlarvt einen blauen Müllsack! Ich mag den cleveren Spürhund und seine spannenden Tatortberichte.