Liebe Leserin, lieber Leser,

2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

Damit wir 2022 auf diesem Niveau und einem stabilen Fundament weitermachen können, haben wir ein Anliegen:

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit. Den Betrag können Sie frei wählen, ab 5 Euro im Monat. 

Selbst auf dem Weg zum Futterladen hat ein Reporterhund Augen und Nase offen für Dinge, über die er berichten kann. So fand er in der Innenstadt das „Driescher Kreuz“. Nicht die Verkehrskreuzung, sondern ein echtes Wegekreuz. Denkmalgeschützt steht es am Driescher Kreisel, wo vor lauter Verkehr niemand darauf achtet.

Freunde, manchmal muss ein Hund auch an das eigene Wohl denken und wenn die Leckerchen alle sind muss ich neue kaufen. Aber auch auf dem Weg zum Futterladen schau ich mich für euch um und fand ein Wegekreuz am Driescher Kreisel: das Driescher Kreuz.

Es ist sehr alt und ein bisschen beschädigt. In welchem Jahr es gebaut wurde sieht man nicht sofort und die Schrift darauf ist steinalt, so schreibt heute niemand mehr. Darum hab ich für euch ins Internet geguckt und dort ein bisschen Information gefunden.

Ganz zu oberst ist wieder das Kreuz mit der Jesus-Figur. Das ist wohl bei den meisten Wegekreuzen so.

In der Nische darunter ist der Heilige Rochus abgebildet, aber sein Gesicht ist zerstört. In der Vase hing ein vertrocknetes kleines Blümchen.

Das Kreuz ist nämlich dem Heiligen Rochus gewidmet, sagt Wikipedia:

„Im Jahr 1799 war in Gronau, zu dem der Ortsteil Driesch seinerzeit gehörte, die Pest ausgebrochen. Die Leute hatten große Angst vor einer Ansteckung. Sie versammelten sich abends und beteten gemeinsam zum Heiligen Rochus, dass er ihnen helfen möge. Die Gebete schienen erfolgreich, alle blieben von der Pest verschont. Zum Dank dafür bauten sie das Kreuz zu Ehren des Heiligen und machten es zum regelmäßigen Ziel von Prozessionen.“

Und was der Text im Sockel bedeutet, fand ich dort auch: „Jesus Christus dem Gekreuzigten und dem heiligen Rochus errichtet von den Anwohnern.“

Aber nicht, dass ihr jetzt alle dort mit dem Auto durch den Kreisverkehr trödelt, um einen Blick auf das Wegekreuz zu werfen. Parkt lieber mal irgendwo und lauft zu Fuß da hin.

BamBam

ist ein Wolfshund (unter anderem) und lebt in Paffrath. Er hat einen europäischen Ausweis, ist aber stolz auf seine türkische Herkunft. Als Reporterbegleithund begleitet er die Bürgerreporterin Evelyn Barth - die dafür die Fotos liefert. Am 23.5.2019 hat er die Prüfung für den "Reporter mit GDB"...

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

1 Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Hallo Frau Barth,

    Bambams Beitrag über das Wegekreuz am Driescher Kreisel finde ich wieder einmal ganz hervorragend! Weder wusste ich, dass dort ein Wegekreuz steht noch seine Bedeutung. Ganz herzlichen Dank dafür, und ich wünsche, dass Bambam noch viele Entdeckungen in Bergisch Gladbach unternimmt!
    Liebe Grüße
    Christa Rüger