Hauptkommissar Schramm und Hauptkommissarin Kammann mit Landrat Stephan Santelmann

Die Polizeibehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises hat Büroräume von der Stadt angemietet und einige kleine Abteilungen in einem Gebäude auf dem Zanders-Areal untergebracht. Die Pläne für einen kompletten Neubau sind damit aber nicht erledigt.

Die Kreispolizei wächst. Zwar hat sich die Zahl der Beamt:innen nicht erhöht, dafür kamen aber in den vergangenen drei Jahren rund 15 Regierungsangestellte und einige Auszubildende dazu. Was dazu führte, dass es mit insgesamt rund 400 Beschäftigten im schon lange nicht mehr zeitgemäßen zentralen Dienstgebäude an der unteren Hauptstraße sehr eng wurde.

Pläne für einen Neubau werden seit Jahren voran getrieben. Ähnlich wie bei den Stadthäusern würde eine Sanierung und Erweiterung des alten Gebäudes im laufenden Betrieb wahrscheinlich teurer werden als ein Neubau. Bislang gab es dafür aber noch keine Entscheidung aus dem NRW-Innenministerium – und die finanziellen Spielräume des Landes sind im Zuge der Corona-Pandemie kleiner geworden.

Zwischenlösung im Stadtzentrum

Als bescheidene Zwischenlösung hat die Kreispolizei daher eine Büroetage von 600 Quadratmetern auf dem Zanders-Gelände von der Stadt angemietet. Die hatte das gesamte Areal angekauft und große Teile der nicht mehr von der Zanders Paper GmbH benötigten Büroräume untervermietet.

Im Gebäude rechts am Haupttor haben jetzt rund Mitarbeiter:innen der Dienststelle Verkehrsunfallprävention/Opferschutz, die Verkehrssicherheitsberater, das Fachkommissariat für Kriminalprävention/Opferschutz sowie einige IT-Leute ihre neuen Büros bezogen. „Damit sind Kolleginnen und Kollegen, die viele Besucher haben, zentral in der Innenstadt erreichbar”, sagt Polizeisprecher Richard Barz.

Am Freitag besuchte Landrat Stephan Santelmann in seiner Eigenschaft als Polizeichef die Mitarbeiter:innen und brachte ihnen zum Einzug einen Laib Brot und Salz mit.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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