Jubiläumsdemo zu Fridays for future auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach

Für diesen Freitag haben die Fridays for Future Rhein-Berg eine 24-Stunden-Mahnwache in der Bergisch Gladbacher Innenstadt angekündigt. Die Grünen unterstützen die Forderung nach mehr Klimaschutz und möchten auch zukünftig das politische Engagement Jugendlicher fördern – zum Beispiel durch ein Jugendparlament.

„Einerseits freuen wir uns, dass wir auch hier in Gladbach eine aktive Jugendbewegung haben, die sich lautstark für einen konsequenten Klimaschutz einsetzt. Andererseits ist es bedauerlich, dass Kinder und Jugendliche immer noch auf ihr unverhandelbares Recht auf Zukunft streiken müssen”, sagt der Vorstandssprecher der Grünen Bergisch Gladbach, Sascha Gajewski.

Und weiter: „Die grundlegenden Forderungen der Fridays for Future unterstützen wir Grüne voll und ganz. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese in der kommenden Legislaturperiode von der Straße in den Ratssaal zu tragen und mit dem Stadtrat effektiven Klimaschutz zu organisieren. Das Ergebnis der Kommunalwahl hat deutlich gezeigt, dass der Wunsch nach mehr Klimaschutz von einer breiten Masse der Bergisch Gladbacher Bevölkerung getragen wird.”

Die jüngere Generation ernstzunehmen und einzubinden ist ein roter Faden, der sich durch die gesamte Politik der Grünen zieht. Der Slogan „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt” begleitet die Partei schon seit ihrer Gründung, mit dem Plakat „Ernstnehmen, wem die Zukunft gehört” haben die Grünen Bergisch Gladbach auch bei der vergangenen Kommunalwahl deutlich gemacht, dass sie die Jugend als wichtige Stimme wahrnehmen.

Ein Jugendparlament aufbauen 

Darum ist es den Grünen wichtig, sich nicht nur hinter die Forderung der Fridays for Futures zu stellen, sondern auch allgemein das politische Engagement der Jugend zu stärken und zu fördern.

„Für die kommende Legislaturperiode haben wir es uns als Ziel gesetzt, in Bergisch Gladbach ein Jugendparlament aufzubauen, um die Attraktivität und die Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung an der Stadtpolitik zu verbessern”, meint Theresia Meinhardt, Jugendpolitische Sprecherin der Grünen und designierte Fraktionsvorsitzende.

„Das letzte Jahr hat klar gezeigt, dass die Jugendlichen mitreden wollen und können. Diese wichtigen Stimmen auch in die Bergisch Gladbacher Politik fest zu integrieren, kann für alle Beteiligten sehr gewinnbringend sein. Die Forderung nach einem Jugendparlament werden wir deshalb auch in die Koalitionsverhandlungen einbringen,” sagt Meinhardt.

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1 Kommentar

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  1. “Klimaneutrales 2035: Notwendig, erstrebenswert und machbar. Notwendig und erstrebenswert das kann man bejahen. Ob nun 2035 oder 36 wäre egal. Aber ob es machbar ist, daran sind erhebliche Zweifel erlaubt. Selbst wenn es möglich ist, Bergisch Gladbach ist ja nicht allein auf der Welt. Wenn in Polen die Kohle weiter abgebaut wird und in China weiter gebaggert wird, dann wird die blaue gesunde Luft über Berg.Gladbach nicht ausreichen um das Weltklima zu gesunden. Liebe Grüne bleibt doch auf dem Teppich. Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit jeden zu unterstützen der gegen Abholzung von Wälder ist und freie Landschaften erhalten will, aber macht Euch mal bewusst, dass der Mensch auch zur Umwelt gehört. Diese müssen auch Wohnen und bedarfsgerecht Leben können. Ich halte es nicht für eine kluge Politik mit Hilfe von jungen Menschen, welche noch nie Armut erlebt haben, das zu verdammen was unser Leben in den vergangenen Jahrzehnten so bereichert hat. Ich stand 1945/46 morgens in der Schlange mit meiner Mutter um ein Brot zu erhalten. Heute stehe ich wieder in der Schlange aber nicht weil es rar ist sondern weil die hinderliche Maskerade ist abverlangt. Vielleicht muss mal wieder so eine Zeit kommen, damit mit und für die Menschen gedacht wird. Wie sagte mein alter Volksschule Lehrer manchmal, wenn es dem Esel zu wohl wird geht er aufs Glatteis.